Für Kinder mit Diabetes findet im Mai 2012 eine Freizeit am Bodensee statt. Um die Freizeit für die Familien der Kinder bezahlbar zu machen, brauchen wir Ihre Unterstützung.

Der diabetesDE-Experten-Chat kann die Beratung bei einem Arzt nicht ersetzen. Eine Diagnose und die individuell richtige Behandlung kann nur im persönlichen Gespräch zwischen Arzt und Patient festgelegt werden. Dieser Chat soll Ihnen helfen, sich auf das Gespräch mit dem Arzt vorzubereiten und Ihnen ergänzende Hinweise liefern.

diabetesDE uzman sohbeti tıbbi danışmayi telafi edemez. Teşhis ve kişisel doğru bir tedavi sadece doktor ile hasta arasınıda kişisel bir görüşmede gerçekleştirilebilmektedir. Bu sohbet sizi doktor ile görüşmenize hazırlayıp  bütünleyici ipucu vermek için yardımda bulunmaktadır.

Diabetesschulung - den Stoffwechsel im Alltag unter Kontrolle

Experten-Chat mit Harald Stäblein

Diabetes-Experte Professor Thomas Haak

Am 10. August 2011 findet die Experten-Sprechstunde mit dem Diabetes-Experte Harald Stäblein (VDBD) zum Thema „Diabetesschulung - den Stoffwechsel im Alltag unter Kontrolle“ statt. 

 

Birgit fragt:

Meine Tochter ist nun 3 Jahre alt geworden und hat seit 2 Wochen Diabetes. Gibt es besondere Schulungen für Kinder in diesem Alter – Sie verstehen die Diagnose und die Hintergründe ja nicht wirklich. Wie kann das man einem 3-Jährigen Kind nahebringen? Gibt es Bücher etc?

Stäblein:

Sehr geehrte Birgit,

für Kinder in diesem Alter gibt es keine besonder Schulung aber für
Eltern. Die Eltern übernehmen in diesem Alter die Therapie hierzu ist
eine gute Aufklärung und Schulung notwendig dies kann auch Stationiär
sein. Eine gute Adresse wäre:

Anschrift und Kontakt
Kinderkrhs. auf der Bult
Herr Prof. Dr. med. Thomas Danne
Kinderarzt
Janusz-Korczak-Allee 12
30173 Hannover

sicherlich gibt es noch andere gute Einrichtungen.

Mit freundlichen Grüßen
Stäblein Harald
Diabetesberater DDG

Ralf G. fragt:

Ich habe eine Frage: Ich würde sehr gerne eine Diabetesschulung besuchen, habe allerdings vor etwa 5 Jahren, als ich Diabetes bekommen habe schon mal eine mitgemacht. Es ist in der Behandlung und hinsichtlich Tipps sicherlich noch einiges dazugekommen, das ich gerne lernen möchte. Bezahlt die Krankenkasse diese zweite Diabetesschulung oder muss man selbst dafür aufkommen?

Stäblein:

Sehr geehrter Herr G,

es gibt in verschiedenen Bundesländern unterschiedliche Verträge die
Schulung regeln. Für die Schulung in Bayern ist unter bestimmten
Voraussetzungen  eine Wiederholungsschulung außer bei der AOK Bayern
möglich. Sie können sich darüber am besten in einer Diabetespraxis in
Ihrer Nähe erkundigen.

Christopher H. fragt:

Ich habe vor einem Monat eine Diabetesschulung gemacht und war sehr begeistert. Dort wurden viele Fragen beantwortet und ich kann nun deutlich sicherer mit meiner Diagnose umgehen. Mir wurden die Ängste genommen und ich weiß jetzt natürlich auch mehr über die Krankheit. Allerdings wurde uns keine Literaturliste, wie versprochen, ausgehändigt (es war zum Schluss zeitlich sehr knapp). Können Sie mir ein paar Empfehlungen machen? Ode wo kann ich evtl. Listen herbekommen?

Vielen Dank!!!

 

Stäblein:

 

Sehr geehrter Herr H. ,

es gibt eine ganze Menge an Literatur zu verschiedenen Themen.
Wenn Sie auf die Seiten vom Thieme Verlag oder Kirchheimverlag gehen
finden Sie bestimmt das Richtige Buch für Sie

Mit freundlichen Grüßen
Stäblein Harald
Diabetesberater DDG

Jutta G. fragt:

Hallo Herr Stäblein,

ich habe am Montag die Doku auf ARD gesehen und mache mir jetzt etwas Sorgen um meinen Mann. Er hat Diabetes 2 und meiner Ansicht nach kümmert er sich nicht wirklich darum. Also er nimm die Tabletten, aber seine Ernährung hat er nie umgestellt. Eine Schulung hat er auch nciht gemacht und ich kann mir auch nciht vorstellen, dass ich ihn von der Notwendigkeit überzeugen kann. Was raten Sie mir?

VG Jutta Gerster

Stäblein:

Sehr geehrte Frau G.,

ich kann Ihre Bedenken nachvollziehen, oft ist es besser wenn eine
Motivation nicht aus der eigenen Familie kommt, ich könnt mir
vorstellen, wenn Sie mit Ihrem Hausarzt einmal über Ihre Bedenken
sprechen, könnte er in dieser Situation zur Motivation beitragen wenn
es die Stoffwechseleinstellung  erfordert. Es muss auch nicht immer
gleich eine Gruppenschulung sein, ein Einzelberatung ist auch möglich.

Mit freundlichen Grüßen
Stäblein Harald
Diabetesberater DDG

X fragt:

Ich habe ein paar Fragen zu Diabetes-Schulungen:
1) Wer zahlt die Schulung?
2) Wie lang dauert sie?
3) Warum ist es nicht verpflichtend so etwas zu machen - um ein Auto fahren zu können, brauch ich ja auch einen Führerschein - und ich finde Auto fahren ist ungefähr so gefährlich wie mit dem zucker zu leben. Bei mir hat es eine Weile gebraucht, bis ich das gemerkt habe. Würde jetzt nciht sagen, dass war die Schuld der Ärzte, aber ein bißchen mehr Aufklärung wäre doch schön gewesen!

Stäblein:

Im Moment ist es so, dass die Krankenkassen die Schulungen bezahlen.
Es gibt verschiedene Schulungsprogramme mit unterschiedlicher
Zeitdauer von 4x1,5 - 12x 1,5 Stunden in einer Gruppenschulung. Im
Straßenverkehr kann man andere Personen gefährden ohne Führerschein
beim Diabetes kann man sich nur selbst gefährden. Aber seit es DMP
gibt hat ein Patient auch ein Recht auf Schulung, diese müsst nur mehr
von Patienten gefordert werden. Ein Zwang zur Schulung wird es nicht
in einer Demokratie geben.

Mit freundlichen Grüßen
Stäblein Harald
Diabetesberater DDG

Nadine R. fragt:

Kann man irgendwo eine Übersicht über Schulungsangebote (vielleicht auch regional sortiert) bekommen?

Stäblein:

 

Sehr geehrte Frau R,

 

sehr oft weiss Ihre Krankenkasse wer in Ihrer Nähe Schulung anbietet.
Auch im Internet können Sie bei Google wenn Sie Schulung Diabetes und
Ort eingeben bestimmt einiges erfahren.

 

Mit freundlichen Grüßen
Stäblein Harald
Diabetesberater DDG

Svenja E. fragt:

Ich habe seit gut einem Jahr Diabetes Typ 2 und mein Arzt hatte mir nach der Diagnose eine Broschüre u. a. mit Literaturempfehlungen gegeben. Von Diabetes-Schulung keine Spur. Sollte ich noch eine machen, oder ist Literatur ausreichend? Oder sollte ich mir vielleicht einen anderen Arzt suchen, weil meiner nicht sehr engagiert scheint?
Danke für Tipp und freundliche Grüße
Svenja

Stäblein:

Sehr geehrte Frau E.,

vielen Dank für Ihre Anfrage,
es wäre schön wenn sie  nocheinmal mit Ihrem Arzt darüber sprechen.
Eine Buch, Broschüre, Video oder eine Fernsehsendung kann niemals eine
Schulung und Beratung ersetzten, da es viele individuelle fragen gibt
auf die keine Broschüre Antworten kann, auch der Austausch mit anderen
Betroffen in eine Gruppenschulung hat eine große Bedeutung. Gerne
können Sie auch bei Ihrer Krankenkassen einmal nachfragen, die kann
Ihnen Auskunft geben wer in Ihrer Nähe ein Schulung durchführt.

Mit freudlichen Grüßen
Stäblein Harald
Diabetesberater DDG

Cora L. fragt:

Lieber Herr Stäblein,

bekommt man auch während der Diabetesschulungen praktische Anleitungen, z.B. Insulininjektion etc?
Vielen dank für Ihre Antwort
C.L.

Stäblein:

Sehr geehrte Frau L.,

die Spritztechnik was alle zu beachten ist und eine praktische
Anleitung sind Bestandteil einer Schulung, somit wir das spritzen auch
erkärt und geübt.

Mit freundlichen Grüßen
Stäblein Harald
Diabetesberater DDG

Georg A. fragt:

Betreff: Schulung
kann ich eine Typ2 Schulung auch online dh. von zuhause machen? wie und wo?
danke
Georg A.

Stäblein:

Sehr geehrter Herr Arnold,

im Moment kenne ich noch keine qualifizierte Onlineschulung, Ich kenne
ein Projekt in dem dieses gerade ausgearbeitet wird und auch in
Zukunft 2012  zur Verfügung steht


Mit freundlichen Grüßen
Stäblein Harald

Rolf M. fragt:

Betreff: fliegerei

guten tag

- wo kann ich im süddeutschen raum ein paar tage bis 1 woche "lernen" mit diab. typ 1 umzugehen. ich nahm zu und zu und zu ... um 25 kg und bin jetzt mit 112-115 kg stabil... aber unwohl...

- ich habe früher öfters gefastet (fastenwandern) und diese "entschlackung tat mir immer sehr gut! ist dies ok für diab. typ 1 ?

- ich weiss nicht, ob diese frage hieher gehört:
kann ich in eutschland privarpilot werden mit diabetes typ 1?
> privatpilotenlizenz für sichtflug und oder ultralight-pilot

vielen dank für ihre hilfreiche antwort
mit freundlichem gruss vom bodensee
rolf m

Stäblein:

Sehr geehter Herr M.,

über die Möglichkeit einer Schulung für Typ 1 Diabetes in Ihrer Nähe
können Sie am besten bei Ihrer Krankenkasse erfahren, die kennen meist
die Praxen die soetwas anbieten.
Die Frage Privatpilot kann ich Ihnen nicht beantworten, werde aber
Ihre Frage an den DDG- Ausschuß Soziales weiterleiten, sie werden zum
späteren Zeitpunkt eine Antwort bekommen.

Mit freundlichen Grüßen
Stäblein Harald
Diabetesberater DDG

Nachtrag:

Sehr geehrter Herr Rolf M ,

Ihre anlässlich des Expertenchats im diabetesDE-Portal erhobene Frage, ob man in Deutschland die Privatpilotenlizenz für die Sportfliegerei und für Ultralight-Flugzeuge auch mit Diabetes mellitus Typ 1 erhalten könne, kann Ihnen am besten ein Fliegerärztlicher Sachverständiger beantworten.

Meines Wissens nach benötigen Sie für die PPL (Privatpilotenlizenz) für SPL in jedem Fall ein fliegerärztliches Tauglichkeitszeugnis (Medical) gemäß den Anforderungen an die Tauglichkeit des Luftfahrtpersonals (JAR-FCL 3), aus dem sich unter Berücksichtigung der gesundheitlichen Bedingungen einschließlich der Behandlung des Diabetes eine Tauglichkeit / eingeschränkte Tauglichkeit / Untauglichkeit ergibt.

 

Die Frage der Tauglichkeit kann hier im Experten-Chat nicht eindeutig mit ja oder nein beantwortet werden, weil alle gesundheitlich relevanten Aspekte durch den flugmedizinischen Sachverständigen berücksichtigt werden müssen.

Bitte wenden Sie sich an einen Fliegerarzt, bevor sie eine (kostenpflichtige) Fliegerärztliche Tauglichkeitsunter-suchung in Auftrag geben.

 

Mit freundlichen Grüßen

Dr. med. Hermann Finck

Vorsitzender des Ausschuss Soziales der DDG

Stefanie B. fragt:

Betreff: Pumpe und kontinuierliche Glukosemessung

Hallo!
Ich bin seit 1995 Typ 1 Diabetiker und werde seit dem Jahr 2000 mit der Insulinpumpe behandelt. Seit März ist bei meiner Tochter im Alter von 1,5 Jahren ebenfalls Diabetes festgestellt worden. Nun steht die Frage einer Pumpenbehandlung im Raum. Haben sie Erfahrung mit Pumpentherapie in diesem Alter? Wenn ja, welche würden sie empfehlen?
MfG Stefanie Breunig

Stäblein:

Hallo Frau Breunig,

da die Pumpenbehandlung in diesem Alter die Therapiewahl Nummer 1 ist,
ist das der richtig Weg. Welche Pumpe geeignet ist kann ich Ihnen hier
nicht beantworten, jedoch ist die Technik aller Pumpenhersteller
ähnlich. Für die Entscheidung welche Pumpe besprechen Sie am besten
mit Ihrem Diabetologen.

Mit freundlichen Grüßen
Stäblein Harald
Diabetesberter DDG

Werner S. fragt:

Hallo Herr Stäblein,

ich finde jeder Diabetiker sollte eine Diabetesschulung machen. Genauso wie jeder mit Bluthochdruck eine Hypertonieschulung erhalten sollte. Mir wurde bei meinem vorhergehenden Ärzteehepaar (Hausärztliche Internisten) nichts von beiden angeboten. ICH habe dann darum gebeten. Ich bin seit Dezember 2007 Diabetiker Typ 2. Nach der Feststellung, dass ich Diabetes habe, wurde mir gesagt, dass ich mich im Internet darüber informieren solle. Die Ärztin sagte mir, dass hätte sie noch nie gehabt, dass ein Patient von sich aus eine Patientenschulung für Hyptertonie und Diabetes erhalten möchte. Daraufhin erhielt ich meine Diabetes und meine Hypertonie Schulung. In der Schulung wurde die veraltete Harnzuckermessung geübt. Was für ein Schwachsinn! Mein Einwand während der Schulungsstunden, dass doch kein Mensch mehr eine Harnzuckermessung durchführt interessierte nicht. Es wurde - sinngemäß - geantwortet, so steht es in den Schulungsunterlagen. JEDER Teilnehmer machte zu Hause die Blutzuckermessung, nicht einer die Harnzuckermessung. Auch mein Einwurf, dass man wenigstens zusätzlich die Blutzuckermessung üben sollte wurde damit wieder beantwortet, dass laut den Schulungsunterlagen die Harnzuckermessung vorgesehen wäre. Eine Fusspflegerin erläuterte - ausführlich - alles rund um Diabetiker Füsse. Es war zwar keine Podologin, aber da sie in ihrer Tätigkeit als langjährige Fusspflegerin und als Mitarbeiterin in einer Diabetespraxis Schulungen für Diabetiker abhielt, hatte sie natürlich das erforderliche Fachwissen. Mit Ausnahme der fehlenden Einübung der Blutzuckermessung waren die Schulungen völlig in Ordnung.
Nach dem das Ärzteehepaar in den Ruhestand gegangen war. habe ich zu einem Allgemeinarzt UND Diabetologen gewechselt. Auf Schulungen wurde ich dort auch noch nicht angesprochen. Aber ich habe mich inzwischen selber schlau gemacht und eingelesen.

Alle Allgemeinärzte, Hausärztlichen Internisten, Diabetologen sollte ihre Diabetes und Hypertonie Patienten auch auf Schulungen ansprechen. Meines Erachtens erfolgt dies viel zu wenig. Aber auch wir Patienten sollten uns informieren und unsere Schulungen einfordern. Mein letzter HBA1c Wert liegt bei 5,94, davor 6,2, davor 5,72. Metformin 2 x 1000 mg , Glipenclamid 2 x 1,75 mg. Bisoprolol Dura Plus 10/ 25 mg, eine Tablette morgens. Dies sind meine Tabletten für die genannten Krankheiten.

Die Teilnahme am DMP Diatetes Typ 2 Programm wurde auch von MIR gewünscht, mein bei mir Diabetes feststellendes Ärzteehepaar hatten es mir nicht angeboten.

Die DMP Teilnahme sollte jedem Diabetiker vom Arzt empfohlen werden. Mein jetziger Arzt - Allgemeinarzt und Diabetologe - hat mich sogleich neu in DMP Diabetes Typ 2 und zusätzlich in das DMP COPD eingeschrieben.

Stäblein:

Hallo Herr S.,
ich wünschte es gäbe mehr Patienten wie Sie, auch  mal beim Hausarzt
sein Recht auf Information zu  Fordern.
Mit freundlichen Grüßen
Stäblein Harald
Diabetesberater DDG

Werner S. fragt:

Sehr geehrter Herr Stäblein,

ich sollte vielleicht noch zu meinem vorherigen Statement erwähnen, dass ich natürlich das Diabetes Journal Heft im ABO beziehe und Mitglied im DDB bin Im Diabetes Journal und im Subkutan sowie auf den Seiten des Deutschen Diabetikerbundes UND der Seite Diabesde.org informiere ich selbstverständlich regelmäßig über Diabetes. Es wäre meines Erachtens für jeden Diabetiker von Vorteil das Diabetes Journal, am besten im Abo, zu beziehen und sich darüber auf dem laufenden zu halten. Desweiteren finde ich auch gut und hilfreich, wenn Diabetiker sich den Diabetes Organisationen Deutscher Diabetiker Bund und/oder der Organisation Diabetesde anschließen würden.

Meine Frage an Herrn Stäblein, die ich im letzten Statement von mir ganz vergessen hatte lautet wie folgt:

Wird jetzt im Jahre 2011 bei den Diabetiker Schulungen immer noch die Harnzuckermessung geleert? Oder wurden die Schulungsunterlagen inzwischen abgeändert, sodass jetzt die Blutzuckermessungen in den Diabetiker Schulungen geleert werden? Werden auch verschieden Blutzuckergeräte vorgeführt und erklärt? Bei meiner Schulung im Jahre 2008 war dies - leider - nicht der Fall.

Stäblein:

Hallo Herr S.,

die Schulungunterlagen sind noch nicht abgeändert, dennoch hat die
Harnzuckermessung gewaltig an Bedeutung verloren. Es gibt allerdings
ein Paar Menschen mit Diabetes die von der Harnzuckermessung
profitieren, zum Beispiel, wenn jemand kein Blut sehen kann. Ob in den
Schulungen der Praxen mehrere Messgeräte gezeigt werden kann ich nicht
beurteilen, in den meisten fällen suchen sich die Schulungkräfte ein
passendes Gerät aus was leicht erlernbar ist und gute Messergebnisse
zeigt.

Werner fragt:

hallo,

ich bin es bereits zum dritten Male zum heutigen Thema, mit einer weiteren Frage. Ich weis allerdings nicht ob die Frage genau zum Thema passt. Aber in Bezug auf Diabetes und Schulung dürfte meines Erachtens das Thema Blutzuckerteststreifen dazu gehören. Diabetiker Typ 2 mit u. a. Sulfonylharnstoffen (z. B. Glipenclamid) können Unterzuckerungen bekommen, haben dann aber keine Möglichkeit mehr den Blutzucker festzustellen.
Wie bekannt, können Hausärzte, (Hausärztliche) Internisten, Diabetologen usw. uns Diabetikern mit Typ 2 - ohne Insulin - ab dem 01. Oktober 2011 nur noch für besondere Ausnahmesituationen jeweils 1 X 50 Blutzuckerteststreifen auf Kassenrezept verschreiben. Mir geht es nicht um die konkrete Ausnahmesituationen sondern um den günstigst möglichen Bezug von Blutzuckerteststreifen für Diabetiker Typ 2 - ohne Insulin -.

Herr Stäblein, ist bekannt ob von Seiten von www.vdbd.de (Verband der Diabetes Beratungs- und Schulungsberufe VDBD), www.deutsche-diabetes-gesellschaft.de, www .Diabetesde.org und/oder www.diabetikerbund.de über die Möglichkeit/en eines günstigen Bezuges von Blutzuckerteststreifen nachgedacht wurde? Oder ob vielleicht Diabetiker die Mitglied von Diabetesde und/oder im Diabetikerbund sind eine Möglichkeit des Kosten günstigeren Bezuges von Bluzuckerteststreifen ermöglicht werden soll? Die Patientenorganisationen Diabetikerbund.de und Diabetesde.org bieten ja auch zum Beispiel den Bezug des Diabetes Journal im Abo jeweils für ihre jeweiligen Mitglieder vergünstigt an.
Oder ist Ihnen eine anderen Möglichkeit bekannt wie wir Diabetiker Typ 2 - ohne Insulin - ab dem 01.10.2011 Blutzuckerteststreifen zu verbilligten Preisen beziehen können?
Ich denke mir, dass diese Frage nicht nur mich sondern auch andere Diabetiker Typ 2 - ohne Insulin - interessieren dürfte.
Vielen Dank für Ihre Antwort im Voraus.

Gruß

Werner

Stäblein:

Sehr geehrter Herr S.,

Teststreifen sind auch frei käuflich, einige Versandhändler oder auch
Apotheken bieten günstiger Teststreifen an, mit Messgeräte der
Kategorie B, das günstigste was ein Versandhandel angeboten hatte war
bei 15,95 Euro für 50 Teststreifen, allerdings muss auch bei diesen
Geräten mit ungenauen Messungen gerechnet. Mir ist noch nichts bekannt
das eine Organisation für Mitglieder einen Bezug von günstigen
Teststreifen im Moment ermöglicht. Ihre Anregung an die Verbände werde
ich weitertragen, vielleicht wird es in der Zukunft so etwas geben.

Mit freundlichen Grüßen
Stäblein Harald
Diabetesberater DDG

Werner:

Betreff: Blutzuckerteststreifen

Hallo Herr Stäblein,

vielen Dank für Ihre Rückantwort, DANKE.
Mir ging es nicht um die Blutzuckerteststreifen der Kategorie B u mit den ungenauen Messergebnissen. Ich habe das vergessen dazu zu schreiben, weil es für mich selbstverständlich war, dass es mir nicht um diese ungenauen Messgeräte geht. Nein mir geht es um die Blutzuckermessgeräte die genauer Messen, wie z.b. meines Wissens und meines Erachtens Geräte Bayer von Roche usw. Wenn die Mitgliedsorganisationen, meines Erachtens vor allem die Patientenorganisationen Diabetikerbund und Diabetesde.org, einen günstigen Bezug von Blutzuckerteststreifen anbieten würden, wäre dies auch eine gute Möglichkeit der Mitgliederwerbung. Bist in Diabetesde.org und/oder im Diabetikerbund kannst Du günstig Blutzuckerteststreifen beziehen. Genau so wird es ja auch von beiden Verbänden mit dem Bezug des Diabetes Journal im ABO gemacht. Allerdings sollten meines Erachtens nur Blutzuckerteststreifen mit genaueren Messungen vergünstigt angeboten. werden.

Stäblein:

Hallo,

ich gebe ihnen Recht Harnzuckermessungen sollten individuell geschult
werden. Ich glaube auch dass dies zur Zeit in 90% aller Einrichtungen
gemacht wird.

Werner:

Betreff: Diabetologe, Füße

Hallo Herr Stäblein,

beim mitlesen der Beiträge ist mir aufgefallen, dass vielleicht noch nicht allen Diabetikern bekannt ist, dass es als Diabetiker nicht ausreicht zum Hausarzt oder (Hausärztlichen) Internisten zu gehen. Man sollte sich zusätzlich zu einem Diabetologen als Diabetiker in Behandlung begeben, in eine Diabetische Schwerpunktpraxis.
Mein neuer Hausarzt ist gleichzeitig auch mit Diabetologe. Um keine Probleme mit den Füssen zu bekommen, sollte man zusätzlich als Diabetiker regelmäßig, meines Erachtens so ca. einmal im Monat, seine Füsse von einem Fußpfleger für Diabetiker, einem Podologen, behandeln lassen. Vielleicht ist das nicht jedem Diabetiker bekannt. Ich mache das jedenfalls so und behandle meine Füsse morgens und Abends mit Allpresan Diabetic intesiv.

Stäblein:

Hallo,

Der Hausarzt ist der Koordinator, wenn er es für Notwendig hält,
überweist er einen Patienten in eine Schwerpunktpraxis, denn diese
kann nur auf Überweisung arbeiten.
Eine gute Schwerpunktpraxis muss auch einige Qualitätsstandards haben.
Zum Beispiel muss in einigen Bundesländern eine Diabetesberaterin(er)
vorhanden sein.
Mit freundlichen Grüßen
Stäblein Harald

Werner:

Betreff: Diabetologe
Nachricht: Hallo Herr Stäblein,

natürlich haben Sie recht, wenn Sie schreiben: der Hausarzt ist der Koordinator. Das habe ich nur nicht erwähnt. Allerdings finde ich, dass man als Patient, in diesem Fall als Diabetiker auch etwas vom Hausarzt einfordern kann und auch sollte. Dazu gehört meines Erachtens unter anderem auch, dass man wenn der Hausarzt einen Patienten nicht an eine Diabetologen überweist, dem Hausarzt die Frage stellt warum man nicht an einen Diabetologen überwiesen wird. Oder man verlangt zusätzlich an einen Diabetologen überwiesen zu werden. Ich habe noch nie Probleme gehabt, wenn ich - natürlich nur begründeter weise - eine Überweisung zu einem Facharzt, vom Hausarzt haben wollte. Man muss das manchmal vom Hausarzt einfordern.
Mein Hausarzt, der auch gleichzeitig mein Diabetologe ist, hat auch eine Diabetesberaterin und eine für COPD. Die macht mit mir immer die Lungenfunktionsprüfungen.

Vielen Dank Herr Stäblein für Ihre Antworten.

Viele Grüße

Werner