Für Kinder mit Diabetes findet im Mai 2012 eine Freizeit am Bodensee statt. Um die Freizeit für die Familien der Kinder bezahlbar zu machen, brauchen wir Ihre Unterstützung.

Der diabetesDE-Experten-Chat kann die Beratung bei einem Arzt nicht ersetzen. Eine Diagnose und die individuell richtige Behandlung kann nur im persönlichen Gespräch zwischen Arzt und Patient festgelegt werden. Dieser Chat soll Ihnen helfen, sich auf das Gespräch mit dem Arzt vorzubereiten und Ihnen ergänzende Hinweise liefern.

diabetesDE uzman sohbeti tıbbi danışmayi telafi edemez. Teşhis ve kişisel doğru bir tedavi sadece doktor ile hasta arasınıda kişisel bir görüşmede gerçekleştirilebilmektedir. Bu sohbet sizi doktor ile görüşmenize hazırlayıp  bütünleyici ipucu vermek için yardımda bulunmaktadır.

Warum die Selbsthilfe bei Diabetes so wichtig ist

Experten-Chat mit Albert Pollack

Albert Pollack
Albert Pollack

Am 3. Februar 2011 findet unsere Experten-Sprechstunde mit Albert Pollack zum Thema Warum die Selbsthilfe bei Diabetes so wichtig ist" statt. Er beantwortet Ihre Fragen live am Donnerstag, den 3. Februar zwischen 17 und 19 Uhr.

 

Protokoll der Sprechstunde

? fragt:

Lieber Herr Pollack, haben Sie einen konkreten Tipp, was ich beachten muss, wenn cih eine Gruppe gründe, um auch finanzielle Unterstützung bekommen?

Albert Pollack:

Liebe / lieber ba !?, auch Sie möchte ich gerne an unseren Leitfaden verweisen.
Hier erhalten Sie neben vielen finanziellen Unterstützungtipps sehr viele weitere zu beachtende Gesichtspunkte. Ich freue mich sehr, dass ich heute so viele Nachfragen zum Wunsch einer SHG - Gründung erhalte , und möchte auch Ihnen sagen, dass hier wirklich noch viel Bedarf besteht. Auch in einem eher ländlichen Umfeld ,wie hier in hessischen Hungen, besitzen Menschen einen enormem Wunsch sich zusammenzufinden ,auszutauschen und zu informieren. Ich wünsche Ihnen viel "Input"- viel Erfolg und ich würde mich sehr freuen Sie bald im "Kreise"der SHG -ler begrüssen zu dürfen. Herzlichst Ihr A. Pollack


Maren  S.:

Sehr geehrter, lieber Herr Pollack, bekomme ich irgendwoher finanzielle Unterstützung, wenn ich eine Selbsthilfegruppe gründe? An wen muss ich mich wenden und welche Voraussetzungen muss ich erfüllen? Bin gespannt auf Ihre Ratschläge!

Albert Pollack:

Liebe Frau Schuler, recht vielen Dank für Ihr interesse und Ihre Frage.Bitte verzeihen Sie mir , wenn ich Sie aufgrund des Zeitfaktors heute auf unseren neu erstellten Leitfaden zur Gründung einer SHG verweise. Sie finden diesen unter: www.diabetesde.org/leitfaden. Er benatwortet Ihnen alle  Ihre Fragen sehr eingehend und verständich, sowie kostenfrei.  Sie werden erstaunt sein , welche tolle Fakten und Ideen wir dort gesammelt haben. Meine besten Grüsse an Sie und ins schöne Pforzheim Ihr A. Pollack


Johannes G.:

Hallo, ich suche eine Selbsthilfegruppe für meinen Sohn. Er ist erst 5 und hat Typ 1. Ist das eventuell ncoh zu jung? Ich verspreche mir auch davon, dass uns ein bißchen die Arbeit abgenommen wird und er schneller lernt selbstständig damit umzugehen. Er kommt ja mbald in die Schule und dann können wir als Eltern nicht mehr 24 Stunden helfen.

Albert Pollack:

Sehr geehrter Herr Geiger, vielen Dank für Ihre vertrauensvolle Frage. Unser jüngstes Gruppenmitglied ist sechs Jahre und wir handhaben es so, dass meist Ihre Eltern oder ein Elternteil bei uns in der Gruppe anwesend ist. Unsere "Kleine" selbst ist sehr selten mit dabei, meine Gruppe besteht dann auch überwiegend aus älteren Menschen. Meist finden diese Treffen einmal im Monat statt, was Ihre erste Frage schon dahin gehend beantwortet, dass natürlich ein einmaliges monatliches Treffen (2- 3 Stunden) einen viel zu kleinen Zeitrahmnen für eine intensive Betreuung darstellt. Es gibt natürlich sehr spezielle Kinder - und Jugendliche SHGs, die es bei Ihnen in der Nähe zu finden gilt. Selbstverständlich ist es wertvoll, wenn auch Ihr Sohn schnell Selbstständigkeit erlangt. Hierzu ist es wichtig, dass er, - bis zum geeigneten Zeitpunkt -Sie !, also die Eltern - ein möglichst großes Wissen und eine gute fachliche Betreuung erlangen. Geeignet sind  gute Schulungen von Diabetesberatern in guten diabetologischen  geführten Praxen, ambulante Schulungen in Kliniken etc. In der Schule halte ich es für wichtig rechtzeitig sehr offen mit den zuständigen Lehrern ein Gespäch zu suchen, um ein notwendiges Verständnis miteinander zu schaffen. Ich wünsche Ihnen und Ihrem Sohn hierzu sehr viel Erfolg. Mit vielen Grüssen Ihr A. Pollack

Margarethe  S.:

Betreff: Leitfaden
Habe bei netdoktor.de über Ihren Leitfaden zur Selbtshilfe gelesen. Ist dieser kostenpflichtig und wo kann ich diesen erwerben?

Albert Pollack:

Hallo liebe Frau Schmidt, ich freue mich Ihnen sagen zu können, dass es diesen Leitfaden kostenfrei gibt . Unter: www.diabetesde.org/leitfaden können Sie unseren Leitfaden  im pdf -Format einsehen.DiabetesDE freut sich sehr, dass der Leifaden nunmehr erstellt werden konnte ,und wir hoffen, dass er vielen Menschen dienlich sein wird, die sich mit dem Gedaanken tragen , eine eigene SHG gründen zu wollen.Ich denke aber auch, dass er Menschen, die bereits mit solch einer Arbeit vertraut sind, einen interessanten und aufschlussreichen Inhalt bietet.
Ihnen hierbei viel Informatuion und danke für Ihr Interesse. Viele gute Grüsse Ihr A. Pollack

Kerstin B.:

Lieber Herr Pollack,
wir haben in unserem Ort eine Sebsthilfegruppe für Diabetiker. Allerdings kommen immer nur so 2 bis allerhöchstens 5 Leute zu den Treffen. Habe Sie aktiv um Mitglieder geworben? Was sind Ihrer Meinung nach die effektivsten Möglichkeiten, um andere Diabtiker zu kontaktieren? Ich bin mir sicher, dass es sie gibt, nur dass sie nichts von unserer Existenz wissen.
Danke für den Rat!

Albert Pollack:

Liebe Kerstin, danke für Ihre Frage. Zunächst ist es durchaus so, dass auch " nur" zwei bis fünf Menschen eine wertvolle Gemeinschaft bilden können.Auch ich habe damals aktiv um Mitglieder geworben, inform von Flyern, die wir bei geeigenten Stellen wie Apotheken , Arztpraxen etc . auslegten. Auch kann man oft kostenfrei einen kleinen Hinweis / Info in einer regionalen Zeitung tätigen. Besonders effektiv ist , wenn durch einfache "Mundpropaganda", es sich herumspricht, dass hier ein erstes gemeinsames Treffen entstehen möchte. Wichtig ist , die Menschen von Beginn an einzubinden um gleich ein weiteres gewünschtes Vorgehen zu besprechen und in gemeinsamer Verantwortlichkeit eine gute Atmosphäre zu schaffen. Liebe Kerstin , ich kann Sie in diesem sinne  nur ermuntern, denn es ist eine wirkliche menschlich für alle "gewinnbringende" Aufgabe, und ist "der Stein erst einmal ins Rollen gekommen"ist es wunderbar zus ehen, wie hier etwas wächst. Alles benötigt seine Zeit und mit der notwendigen Geduld und dem Engagement werden Sie sehr viel Freude hieran erleben dürfen. Ich wünsche Ihnen recht gutes Gelingen. Viele herzliche Grüsse  Ihr A. Pollack

Florian:

Ich hab mich bisher nie um eine Selbsthilfegruppe gekümmert. Die Arztbesuche nehemen ja schon genug Zeit in Anspruch. Was macht ihr denn da so? Ist wahrscheinlich auch in jeder Gruppe anders. Oder braucht man eine "Ausbildung", um so eine Gruppe zu leiten - ist dann dann so ähnlich wie eine Schulung?

Albert Pollack:

Lieber Florian, Ihr Arzt „deckt“ vorwiegend Ihre medizinische zu therapierende Seite ab, in einer SHG erhalten Sie weiterführende Infos, Gespräche mit anderen Betroffenen, also einen menschlichen Austausch. Hier bleibt auch Zeit, sofern man es möchte, sich in der Gesamtheit als Mensch mit Diabetes weiterzuentwickeln. Zeit bedeutet hier sein Wissen eigenverantwortlich zu erweitern und eben im Austausch mit anderen sich und andere zu ermutigen, festzustellen, dass man mit „seinem Diabetes“ bei einer selbstgewünschten und herbeigeführten Wissenserweiterung nicht gefangen ist, sondern freier im alltäglichen Leben mit sich selbst umzugehen lässt.
Eine eigentliche Schulung übernehmen stets sehr ausgebildete Kräfte wie die Diabtesberaterinnen in Arztpraxen und / oder größeren Kliniken, eine SHG darf, kann und möchte informieren ,engagieren und motivieren und Betroffenen weitere Aspekte und Sichtweisen aufzeigen.
Dennoch referieren sehr ausgewählte Fachleute zu unterschiedlichen „bereichsüberschneidenden“ Themen wie Herz, Schlafstörungen, Niere, neue Blutzuckermesssysteme etc. oft in größeren Gruppen oder es werden Themen zu sozialen und rechtlichen sowie partnerschaftlichen Problematiken angesprochen. Das Themenfeld eines Diabetes ist wirklich sehr groß und es stehen heutzutage in vielen Formen die hierfür geeigneten Fachkräfte zur Verfügung, sodass ein Diabetiker mit Wissensdurst wirklich diese vielfältigen Einrichtungen nur zu nutzen braucht. Seien es die Ärzte, die Diabetesberaterinnen, seinen es Kliniken oder eben eine SHG. So auch Internetforen oder, bitte nur sehr gute und geprüfte Internetseiten.
Meiner Meinung nach ist es äußerst erfreulich, dass sich so vielfältige unterschiedliche und doch zusammenwirkende und sich ergänzende sehr wertvolle Möglichkeiten gebildet haben. Sie sehen lieber Florian, Sie stehen mit Ihrem Diabetes nicht alleine, Ich wünsche mir sehr, dass viele Betroffene nicht verzagen, sondern mutig und intelligent von allen diesen Optionen regen Gebrauch machen. Meine besten Wünsche an Sie
Ihr A. Pollack  

Rike:

Hallo lieber Herr Pollack, find ich toll, dass Sie sich so engagieren. Das sollten viel mehr Leute machen. Ich hab lange nach einer Selbsthilfegruppe für mich gesucht. So richtig fündig geworden bin ich aber nicht. Jetzt treffen wir uns ab und zu zu dritt mit zwei Bekannten, die auch Diabetes haben. Also eigentlich kenn ich sie, weil sie Diabetes 2 haben. Da könnten wir ja grad eine Gruppe gründen hab ich mir gedacht. Geht das denn so einfach oder muss man da viel Formularkram machen? Ich wünsch noch einen schönen Tag.

Albert Pollack:

Hallo liebe Rike, es wäre in der Tat sehr begrüssenswert und notwendig, wenn mehr Menschen „ein wenig mehr“ soziale Verantwortlichkeit übernehmen würden, ich erachte das als Selbstverständlichkeit.
Wissen Sie „so grad mal eine SHG“ zu gründen sollten Sie sich dann doch schon sehr genau überlegen. Ihr Grundgedanke ist ehrenwert, doch sollte man sich von Beginn eines solchen Projektes darüber im Klaren sein, was man anstreben möchte. Es gibt sehr viele unterschiedliche Zusammenkünfte, so kleinere Gesprächsgruppen oder Kreise, dann mittlere Gruppen und auch Zusammenschlüsse größerer Gruppen, die sich je nach ihren Bedürfnissen dann meist auch erst mit zunehmender Zeit gestalten. Das halte ich auch für wichtig, denn die bestehenden Bedürfnisse sind sehr unterschiedlich. In der Summe ist es schon eine sehr verantwortliche Tätigkeit, die sowohl viel Herzblute als auch einer gewissen Kompetenz bedarf, wenn wie gesagt eine große Gruppe entstehen soll. Nach meinen Erfahrungen ist es sinnvoll sich zunächst mit anderen Menschen zusammen zusetzen, sie von Beginn an einzubinden und praxisnah zu sehen wohin die Reise geht. Die Praxis also „learning by doing“ ist immer empfehlenswert, man kann sich auch zusätzliche Infos bsp.weise mit unserem neuen Leitfaden für die Neugründung von SHGs (http://www.diabetesde.org/selbsthilfegruppen/leitfaden/) oder bei hierin schon lange tätigen Menschen, sprich Organisationen wie DDB oder diabetesDE weitere Erfahrungswerte aneignen. Auch die Aufwendigkeit des von Ihnen genannten„Papierkrams“ richtet sich immer nach der Art und Größe einer entstehenden oder entstandenen SHG.
Zusätzlich werden sehr viele Lehrgänge, Schulungen und Weiterbildungsmöglichkeiten zu einer ordentlichen Gruppenleitung von den verschiedensten Einrichtung angeboten, es lohnt sich immer hieran teilzunehmen.
Liebe Rike, ich hoffe diese kleinen Infos mögen Sie „etwas“ weiterbringen.
Auch Ihnen viele gute Grüsse Ihr A. Pollack


Irene B.:

Lieber Herr Pollack, zunächst einmal finden meine besten Freunde und ich es GANZ toll, was Sie seit nun 5 Jahren auf "die Beine gestellt" haben. Bewundernswert, echt :-))). Meine Frage hat nicht unbedingt etwas mit einer SHG zu tun. Für Neulinge ist sie ganz sicher empfehlenswert... Habe mich eben für den Motorradführerschein angemeldet. Wie sieht es aus, MUSS ich meinem Fahrlehrer den Diabetes mitteilen? Den Autoführerschein konnte ich nämlich noch VOR der Manifestation machen.
Die Linke zum Gruße :-)
Irene B. 

Albert Pollack:

Zum Thema "Diabetes und Führerschein - Fahrtauglichkeit, Kraftfahrereignung und verkehrsmedizinische Aspekte des Diabetes" finden Sie hier Antworten.

Magic:

Sehr geehrter Herr Pollack, mein Sohn (4 1/2) hat seit einem halben Jahr Diabetes. Es ist für uns alle eine große Umstellung, insbesondere das nächtliche Messen und spritzen. Ich würde gerne eine Selbsthilfegruppe aufbauen, um mich mit anderen Eltern auszutauschen. Kann ich irgendwo eine Förderung beantragen, denn allein der Raum für die Treffen kostet ja Geld?

Albert Pollack:

Hallo, liebe / lieber Magic -selbstverständlich verstehe ich Ihre Situation. Ich hoffe Sie sind bei dem Alter Ihres Sohnes in besonders guten ärztlichen Händen. Natürlich begrüße ich den Gedanken von Ihnen eine SHG ins Leben rufen zu wollen, doch ist es in Anbetracht ihrer momentanen Lage vielleicht sinnvoller diesen Gedanken, der ja eine zusätzliche Herausforderung und große Verantwortung bedeutet, erst einmal sehr genau zu prüfen. Eine SHG bedarf einer sehr sorgfältigen Planung und erst nachdem dann auch gewisse Kriterien erfüllt werden, ist solch eine SHG dann auch finanziell förderungsfähig. Ein Raum muss nicht immer mit finanziellem Aufwand verbunden sein. Ein Austausch mit Eltern kann auch durch Verbindung mit bereits bestehenden Gruppen, Organisationen ermöglicht werden.
Sehr gerne verhelfe ich Ihnen zu hierzu geeigneten Kontakten, indem Sie reichliche Informationen erhalten werden. Ein Leitfaden für Menschen, die sich für die Gründung einer SHG interessieren finden Sie hier: www.diabetesde.org/selbsthilfegruppen/leitfaden/
Weitere sehr gute Infoquellen sind, neben dem DDB ( Deutscher Diabetiker Bund ) und diabetesDE:
Nationale Kontakt- und Informationsstelle zur Anregung und Unterstützung von Selbsthilfegruppen
1 (NAKOS)                                  
Bismarckstr. 101
10625 Berlin-Charlottenburg
Tel. 030-892 66 02
sekis@sekis-berlin.de
www.sekis-berlin.de

2.Selbsthilfe Kontakt und Informationsstelle (SEKIS)
Bismarckstr. 101
10625 Berlin-Charlottenburg
Tel. 030-892 66 02
sekis@sekis-berlin.de
www.sekis-berlin.de

Bitte seien Sie versichert, dass Ihnen hierin sehr zahlreiche, praxisnahe und sachdienliche Informationen zur Verfügung gestellt werden. Besonders für Ihren Sohn wünsche ich Ihnen und der gesamten Familie eine sehr positive Zeit. Ihr A. Pollack

Oss:

Betreff: Diabetes
Ab wann muss ich von Tabletten-Metformin- auf insulinspritzen umsteigen
mfg oss

Albert Pollack:

Liebe/Lieber Oss, das ist eine Frage, die Ihnen in aller Angemessenheit nur ein Facharzt beantworten kann,- darf und sollte. Eine Selbsthilfegruppe ersetzt Ihnen auf keinen Fall den Gang zum Arzt, und Ihre individuelle sich Ihnen momentan stellende Situation ist nur von einem Fachmann festzustellen und von diesem entsprechend optimal zu behandeln. In einer SHG finden sie bei anderen Gruppenmitgliedern Ansprache und Austausch, immer unter dem Gesichtspunkt, dass jeder Mensch „seinen sehr persönlichen Diabetes„ hat. Gegebenen Falles liegen hier dann auch Informationsmaterialen bei Gruppentreffen aus, die Sie für sich selbst nutzen können, um nach der zu vorherigen Absprache mit dem behandelnden Arzt, Ihr Wissen, somit ein gutes Selbstmanagement  zu vertiefen und auszubauen. Ich wünsche Ihnen allen  erdenklich guten Erfolg.
Ihr A. Pollack

Celly:

Betreff: insulinpumpe
Was muss ich tun um die pumpe zu kriegen

Albert Pollack:

Liebe Celly, eine Insulinpumpe ist ein medizintechnisch sehr wertvolles und damit verantwortungsbewusstes Instrumentarium. Zunächst ist der Weg zum Diabetologen unumgänglich, der Dir dann im Gespräch auch nahe bringen wird, welche Faktoren es hier zu beachten gilt. Da eine SHG stets „nur“ informieren, motivieren und Betroffene in vielerlei Hinsicht bestärken und „bewusster“ werden lassen kann und darf, solltest du also wirklich den Gang zu einem guten und Dir vertrauten Arzt wählen. Einige zu beachtende Faktoren sind u.a. die Zeitdauer deines Diabetes, der monentan befindliche „Stand der Dinge“, z.B. Folgeerkrankungen, Indikationsmerkmale und Vieles mehr. Ich wünsche Dir bei Deinem Vorhaben recht viel Erfolg. Doch bitte immer unter dem Aspekt, dass eine Insulinpumpe nur insofern eine gute oder gar optimale Behandlungsmethode darstellt, wie die Bereitschaft und das Wissen (Schulung) seines Trägers ist. Alles Gute Dir . Herzlichst A. Pollack

Doris K.:

Betreff: Selbsthilfe
Lieber Herr Pollack, eine spezielle Frage habe ich nicht, aber ich gehe davon aus, dass sämtliche Selbsthilfegruppen von kompetenten Leuten geführt werden, die den betroffenen Menschen beistehen, helfen und raten können.

Ich denke mir, durchwursteln muss man sich alleine, jeder Körper reagiert anders auf bestimmte Situationen oder Nahrungsmittel. Bisher konnte ich alles bei meinem Diabetologen oder bei der Diabetesassistentin erfragen,

Auch war ich erst einmal zu Gast in einer Selbsthilfegruppe, deren Mitglieder Typ 1 / Typ 2, mit und ohne Pumpe waren, die Atmosphäre untereinander war dort sehr harmonisch, das damalige Thema bzw. der Vortrag in dieser Gruppe war sehr interessant. Leider ist diese ziemlich weit weg von meinem Wohnort, aber so eine Gruppe würde ich gerne finden wollen.

Immer wieder habe ich mir vorgenommen, vor Ort eine Selbsthilfegruppe zu suchen und zu besuchen, aber irgendwie scheue ich davor zurück, warum kann ich eigentlich nicht sagen. Erst musste ich selbst damit klar kommen an Diabetes Typ 1 erkrankt zu sein, durchwühlte alles mögliche an Infomaterial, auch konnte ich viel im Internet finden oder in Foren nachlesen, an eine Selbsthilfegruppe hatte ich anfangs überhaupt nicht gedacht dabei.

Vielleicht wäre der Austausch mit Menschen, die in bestimmten Situationen die gleichen Probleme haben, manchesmal sehr hilfreich. Der Gedanke nun doch einmal zu einer Selbsthilfegruppe zu gehen um Ratschläge oder aktuelle Infos zu erhalten ist geblieben.

Beste Grüße und vielen Dank
Doris K.

Albert Pollack:

Liebe Doris,
haben sie recht herzlichen Dank für Ihre,- meiner Meinung nach, sehr interessanten Kommentar, der sicherlich die Gedanken und Gefühle vieler Menschen widerspiegelt.
Als Leiter einer SHG kenne und weiß ich um die Bedürfnisse diabetesbetroffener Menschen und kann Ihnen sagen, dass eine moderne SHG heutzutage ein sehr gutes Niveau besitzt. Es werden viele unterschiedliche Referenten eingeladen, die zu einer Vielzahl von Themen einen sehr guten Beitrag leisten den Menschen informativ und verständlich Wissen näherzubringen. An allererster Stelle jedoch bleibt der Austausch und die Angenommenheit, die sie in einer SHG erfahren. Maßgeblich wächst hierdurch auch Selbstbewusstsein und somit ein eigenaktiver Umgang mit seinem Diabetes.
Es finden sich meist in der näheren Umgebung SHGs und ich kann Sie nur bekräftigen einmal den Weg dorthin zu finden. Das Internet als einzige Informationsquelle bietet hier nicht alle zu beachtenden Kriterien und ein menschlicher Austausch ist ganz bestimmt sehr lohnenswert. Erwähnen möchte ich, dass es sehr unterschiedliche SHGs gibt, mit Schwerpunkten für Kinder und Jugendliche, aber auch Gruppen , die bsp.weise Sport und andere Aktivitäten (auch speziell. für Typ II und oder sogar nur Pumpenträgern) oder die sich andere Zielkriterien angenommen haben. Ich wünsche Ihnen, liebe Doris, weiterhin eine gute Zeit und Entwicklung, besuchen Sie doch einmal eine SHG und erfahren Sie wie wertvoll solch ein Besuch sein kann. Suchen Sie sich die für Sie beste SHG und Sie werden viel Freude und Bereicherung erfahren. Hierbei ist Ihnen in unterschiedlichen Formen diabetesDE und DDB hilfreich.
Mit vielen Grüssen Ihr Albert Pollack


Alfred:

Betreff:   Die Stechmücken
Hallo Albert, Bitte mach so weiter mit uns(Die Stechmücken Hungen)wir sind auf dem richtigen Weg.Zur Nachamung sehr zu Empfehlen für alle Diabetiker in Deutschland in eine Selbsthilfegruppe zu gehen.

Albert Pollack:

Hallo , lieber Alfred , auch Ihnen vielen Dank für den kleinen Beitrag. Die SHG „Die Stechmücken“ bereiten uns allen recht viel Freude und ist im Laufe der Jahre zu einem sehr freundschaftlichen und informationsreichen Verbund geworden. Diese Arbeit bereitet soviel Freude und ich möchte die Gelegenheit ergreifen und mich bei allen Gruppenmitgliedern bedanken, die letztlich wie Sie, immer an diesen interessanten Abenden mitwirken und so jeder ein kleines kostbares Mosaiksteinchen zu einem Ganzen bildet. Alles Gute . Ihr Albert Pollack