Nitritpökelsalz

Nitrit schützt Fleisch- und Wurstwaren vor bakterieller Faulung und erhält seine rote bzw. rosa Farbe. Durch Erhitzen von Nitritpökelsalz enthaltenden Fleisch- und Wurstwaren entstehen Nitrosamine, die nachweislich krebserregend sind.

Phosphate

Phosphate werden als Hilfsstoff (beim Zerkleinern des Fleisches) eingesetzt. Sie machen Käse und Wurst schnittfest und dennoch geschmeidig. Phosphate behindern die Kalziumaufnahme und stehen unter Verdacht, Osteoporose zu begünstigen.

Geschmacks-verstärker

Das Salz der Glutaminsäure, Glutamat, lässt die Wurstwaren trotz des hohen Wasseranteils internsiv schmecken. Kann Kopfschmerzen verursachen.

Gesund grillen

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1. Gegrilltes Fleisch können Sie mit und ohne Verwendung von Fett zubereiten:
Bei fetteren Fleischstücken reicht es aus, wenn der Grillrost kurz mit Öl eingepinselt wird.
Bsp.: Hackfleisch, Kassler, Kochschinken, Würstchen, Mortadella, Bierschinken, Ente, Rindfleisch - Brust und Zunge, Schweinefleisch - Kamm, Hinterhaxe, Schulter, Zunge

Magere Fettstücke bleiben saftiger, wenn man sie von beiden Seiten mit Öl bestreicht.
Bsp.: Kalbfleisch - Filet, Rindfleisch - Leber, Schweinefleisch - Filet, Schnitzel, Hühner- und Putenbrust, Rehrücken

2. Zum Grillen möglichst zartes und gut abgehangenes Fleisch verwenden.

3. Die Fleischstücke sollten von Sehnen und Haut befreit sein und die gleiche Höhe haben.

4. Das Grillgut wird in den vorgeheizten Grill gegeben, zwischendurch gewendet und erst nach dem Grillen gesalzen.

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4. Bei Würstchen zahlt sich Bio aus
Um eine Grillwurst herzustellen, braucht der Metzger nur Fleisch, Speck, Salz, Wasser, Gewürze und Kräuter. Stehen die Metzger bei Biokreis, Bioland, Demeter oder Naturland unter Vertrag, haben Zusatzstoffe wie Geschmacksverstärker, Nitritpökelsalze und Phosphat in ihrer Wurst nichts zu suchen. Laut dem deutschen Lebensmittelhandbuch müssen Grillwürste mindestens 75 Prozent Muskelfleisch enthalten, bei Biogrillern findet man nicht selten auch einen Fleischanteil von 90 Prozent.

5. Grillschalen verwenden
Verwenden Sie zum Grillen am besten emaillierte Grillschalen, das sind Wellbleche mit Schlitzen. Entlang der Wellenkämme, durch die die Hitze direkt an das Gargut kommt, sammelt sich austretendes Fett und tropft so nicht in die Glut, was zum Auflodern der Flamme führen würde und das Entstehen von polyzyklischen aromatischen Kohlenwasserstoffen (PAK) fördert. Diese sind nachweislich gesundheitsschädlich.



Quelle: Gätjen, Edith: Das geniale Familien-Kochbuch. Stuttgart: TRIAS Verlag, 2009; Lübke, Doris/Willms, Berend: Diabetes Typ 2. Die leckere Küche für jeden Tag. 1. Auflage. Stuttgart: TRIAS Verlag, 2006