Forderungen

Vertriebsstop von Basalinsulin degludec zwingt 40 000 Menschen mit Diabetes zur Umstellung

10. Juli 2015, Brief an Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe

Demonstration für bessere Diabetes-Versorgung

11. Juni 2013 - Demonstration

Am 11. Juni 2013 gehen wir von 15:00 bis 17:00 Uhr in Berlin für eine bessere Diabetes-Versorgung auf die Straße.

Unter dem Motto „Diabetes STOPPEN –jetzt!“ rufen die Verbände diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe, Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG), Verband der Diabetes-Beratungs- und Schulungsberufe in Deutschland e.V. (VDBD) und die beiden bundesweiten Selbsthilfeorganisationen Deutsche Diabetes-Hilfe – Menschen mit Diabetes (DDH-M) und der Deutsche Diabetiker Bund (DDB) Ärzte, Berater, Betroffene und Interessierte zu einer Demonstration am Dienstag, den 11. Mai 2013 von 15 bis 17 Uhr in Berlin auf. Mit der Demonstration wollen sie gemeinsam auf die Defizite in der Versorgung und Forschung aufmerksam machen.

Basispapier zum nationalen Diabetes-Plan

26. Oktober 2012, Basispapier zum Nationalen Diabetes-Plan

Am 26. Oktober 2012 traf sich eine Delegation, bestehend aus den wichtigsten Diabetes-Organisationen in Deutschland, referatsübergreifend mit dem Bundesgesundheitsministerium und stellte ein Basispapier zum Nationalen Diabetes-Plan vor.

Angesichts der großen Zahl von Menschen, die in Deutschland bereits an Diabetes erkrankt sind oder künftig Diabetes entwickeln werden sowie der bisher fehlenden Möglichkeit einer Heilung, sind strukturierte Maßnahmen dringend notwendig, um

  • besser über Ursache und Therapie des Diabetes mellitus aufzuklären
  • den Ausbruch der Erkrankung zu verhindern bzw. zu verzögern
  • die frühe Diagnose des Diabetes zu verbessern
  • verstärkt Maßnahmen zu entwickeln, um erfolgreich Folgekomplikationen zu verhindern
  • die Lebensqualität von Menschen mit Diabetes und deren Angehörigen zu
    verbessern
  • soziale Diskriminierung durch Diabetes und seine Folgen zu vermeiden oder abzubauen.

Um diese Ziele zu erreichen, sollte von der Bundesregierung baldmöglichst ein „Nationaler Diabetesplan“ ins Leben gerufen werden. In ihn sollten die wichtigsten Organisationen, Institutionen und Patientenverbände eingebunden werden, die für die Prävention, Versorgung und Forschung in Deutschland verantwortlich sind. Damit sollte die Koordination und Kooperation dieser Organisationen, Institutionen und Verbände optimiert werden, um gemeinsam die Versorgung von Menschen mit Diabetes in Deutschland zu verbessern. Die Empfehlungen der UN, WHO und EU sollten und könnten damit auch in Deutschland umgesetzt werden.

Schulfrei für zuckerhaltige Getränke!

13. Februar 2012 - Online-Petition von diabetesDE - Deutsche Diabetes-Hilfe

Wir protestieren gegen den Verkauf zuckerhaltiger Getränke an Berliner Schulen.

Kinder müssen möglichst früh einen gesunden Lebensstilerlernen, indem sie ihn leben. Auch die Schule sollte deshalb ein Lebensraum sein, der es allen Schülern ganz selbstverständlich und einfach macht, sich gesund zu verhalten. In besonderer Weise ist das auch wichtig für Kinder aus sozial schwächeren Familien, die keine Chance haben, sich in ihrem familiären Umfeld gesunderhaltende Gewohnheiten durch Nachahmung elterlicher Verhaltensweisen anzueignen. Denn im jungen Alter wird der Lebensstil dauerhaft geprägt und bestimmt dann maßgeblich mit, ob Kinder im Verlauf des Lebens anfällig werden für die Entstehung von Übergewicht und chronischen Stoffwechselkrankheiten. Der Bildungsauftrag der Schule beschränkt sich nicht auf kognitives Wissen und Unterrichtsinhalte. Denn auch das schulische Umfeld – sei es gesundheitsförderlich oder gesundheitsabträglich - „erzieht mit“. In diesem Sinne ist Bildungspolitik auch präventivmedizinische Gesundheitspolitik.

Hier geht es zur Petition.

„Food Revolution“ - Stars setzen sich für gesunde Ernährung ein, um Übergewicht zu verhindern

4. September 2011 - Online-Petition von Jamie Oliver

diabetesDE unterstützt die Forderung von  Jamie Oliver (britischer Fernsehkoch) im Vorfeld des ersten, der am 19./20. September in New York stattfinden wird. Gemeinsam mit Prof. Sir David King hat Jamie Oliver bereits mehr als 700.000 Unterschriften für seine „Food Revolution“ und eine Petition an Ban-Ki-Moon gesammelt.

Mit der "Food revolution" setzen sich Stars für gesunde Ernährung ein, um Übergewicht zu verhindern. Denn Übergewicht ist die Folge von ungesunder Ernährung und Bewegungsmangel, 2 der 4 Risikofaktoren (ungesunde Ernährung, Bewegungsmangel, Tabakkonsum, schädlicher Alkoholkonsum) für die Entstehung der 4 wichtigsten nichtübertragbaren Krankheiten (Herz-Kreislauf-Krankheiten, Krebs, Diabetes, chronische Lungenkrankheiten).

Jamie Olivers Kochshow der „Food Revolution“ hat 2010 den amerikanischen Emmy Award erhalten. Prominente wie Oprah Winfrey, Jennifer Anniston, Elton John, Gwyneth Paltrow, … haben die Petition bereits unterzeichnet und sorgen für effektive Verbreitung über Social Networks. Die Petition konnte bis zum 20. September 2011 unterzeichnet werden.

Nichtübertragbare Krankheiten: Deutsche Allianz fordert mehr Einsatz der deutschen Politik

23. August 2011 - diabetesDE-Brief an Widmann-Mauz

In einem Brief an die Staatssekretärin im Bundesgesundheitsministerium Frau Widmann-Mauz fordert am 23. August 2011 die Deutsche Allianz gegen Nichtübertragbare Krankheiten, dass sich die deutsche Politik persönlich für das konstruktive Fortschreiten der Verhandlungen im Vorfeld des Mitte September 2011 in New York stattfindenden einsetzt.

Die Organisationen der Allianz gegen Nichtübertragbare Krankheiten fordern gemeinsam mit ihren internationalen Organisationen der NCD Alliance die Regierungsvertreter auf, sich auf folgende Punkte zu verständigen:

  1. Das grundsätzliche Ziel, bis zum Jahr 2025 die Zahl der vermeidbaren Todesfälle durch nichtübertragbare Krankheiten um 25% zu reduzieren.
  2. Die Festlegung eines klaren Zeitplans zur Bekämpfung der Ausbreitung der vier wichtigsten nichtübertragbaren Krankheiten Krebs, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes und chronische Atemwegserkrankungen (COPD).
  3. Maßnahmen zur Reduktion der Risikofaktoren Tabakkonsum, ungesunde Ernährung, mangelnde Bewegung, Übergewicht und schädlicher Alkoholkonsum.  Dazu gehören auch steuerpolitische Maßnahmen, wie eine erhöhte Steuer auf Tabakprodukte und adipogene Lebensmittel.
  4. Eine gemeinsame Initiative und Kooperation auf hoher Ebene von Regierungen, Organen der Vereinten Nationen und der Zivilgesellschaft, um den Prozess zu befördern und bewertend zu begleiten.

Nationaler Diabetesplan

Juni 2011 - Forderung von diabetesDE und DDG

Bereits 2002 wurde von der WHO gemeinsam mit der Internationalen Diabetes Federation (IDF) ein „Call for Action Statement“ verabschiedet, in dem die Regierungen aufgefordert wurden, nationale Programme zur Primärprävention des Diabetes zu entwickeln. Auch in der UN-Resolution „unite for diabetes“ (UN-Resolution 61/225), die vor einer weltweiten Bedrohung durch eine Diabetes-Pandemie warnt, werden alle Mitgliedstaaten auffordert, nationale Maßnahmen zur Prävention, Behandlung und Versorgung von Diabetes zu entwickeln. In der „Declaration of Diabetes“ (EU-Resolution P6_TA(2006)0185) fordert auch die EU nachdrücklich alle Mitgliedsländer auf, nationale Diabetespläne zu entwickeln. Diese Empfehlung wurde bereits in zahlreichen Ländern in und außerhalb der EU umgesetzt: Bisher allerdings noch nicht in Deutschland.

Daher hat die Deutsche Diabetes-Gesellschaft (DDG) und diabetesDE die Bundesregierung aufgefordert, baldmöglichst auch in Deutschland einen „Nationalen Diabetesplan“ zu entwickeln. 

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Verordnungseinschränkung von Harn- und Blutzuckerteststreifen bei Diabetes mellitus Typ 2 ohne Insulin

17. März 2011 - diabetesDE-Brief an Minister Dr. Rösler

diabetesDE sendet einen Brief an Minister Dr. Rösler zum G-BA-Beschluss vom 17.03.11 über die Änderung der Arzneimittel-Richtlinie Anlage III

 

Verordnung der Blutzuckerteststreifen in Gefahr

17. März 2011 - diabetesDE-Demonstration

Mehrere Hundert demonstrierten am 17.3.2011 vor dem Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) in Berlin

Anlass: Notwendige Blutzuckerteststreifen für Typ-2-Diabetiker mit oraler Therapie sollen nicht mehr von den Kassen bezahlt werden. Das will der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) am 17. März in Berlin beschließen. Den Patienten droht der Verlust des wichtigsten Instruments ihres Diabetes-Selbstmanagements, langfristig werden teure Folgeerkrankungen riskiert. Der Deutsche Diabetiker Bund (DDB) zeigt den Verantwortlichen die rote Karte!

Ergebniss: Der G-BA entschied, dass Blutzuckerteststreifen für Typ-2-Diabetiker mit oraler Therapie nur noch in Ausnahmefällen von den Kassen bezahlt werden. Der Beschluss soll im vierten Quartal 2011 oder Anfang 2012 in Kraft treten

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Verordnung der Blutzuckerteststreifen in Gefahr

8. Februar 2011 - diabetesDE-DDB-Demonstration

DDB und diabetesDE riefen zu einer Demonstration am 8. Februar 2011 in Berlin auf: Die Verordnungsfähigkeit von Blutzuckerteststreifen auf Kosten der Krankenversicherungen soll erheblich eingeschränkt werden. Von diesen Einschränkungen sind vor allem Typ 2-Diabetiker mit oraler Therapie betroffen. Blutzuckermessungen sind für das Krankheitsmanagement von Diabetikern dringend notwendig. Diabetes ohne Blutzuckermessung ist wie Fahren ohne Führerschein.

Kinder mit Diabetes müssen weiterhin alle Insuline erhalten

19. Mai 2010 - diabetesDE-Demonstration

diabetesDE rief gemeinsam mit Patientenorganisationen zur Demonstration am 19. Mai 2010 in Berlin auf: Kinder und Jugendliche mit Diabetes Typ 1 müssen auch weiterhin kurz wirksame Insulinanaloga von den Gesetzlichen Krankenkassen (GKV) erstattet bekommen. Dafür setzen sich ihre Familien und Ärzte ein. diabetesDE unterstützt die Aktion mit einer Demonstration am 19. Mai vor dem Bundesgesundheitsministerium. Anlass ist ein Stellungnahmeverfahren des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA), dem obersten Beschlussgremium der gemeinsamen Selbstverwaltung der Ärzte, Zahnärzte, Krankenhäuser und Krankenkassen in Deutschland. In diesem stellt der G-BA fest, dass es keinen Grund gibt, kurz wirksame Insulinanaloga auch weiterhin über die GKV zu erstatten. Bereits eingereicht ist eine Petition im Deutschen Bundestag, die über knapp 5 000 Mitzeichner fand.

Erstattung kurzwirksamer Insulinanaloga für Kinder gefährdet

16. November 2009

IQWiG: Kinder von kurzwirksamen Insulinanaloga auf Humanininsulin umstellen?  Machen Sie einen Termin mit Ihrem Bundestagsabgeordneten!

Am 16. November 2009 war es soweit – das Institut für Wirtschaftlichkeit und Qualitätssicherung im Gesundheitswesen (IQWiG) legte seinen Abschlussbericht zum Einsatz von kurzwirksamen Analoga bei Kindern und Jugendlichen mit Typ 1 Diabetes vor. Die erwartete und befürchtete Schlussfolgerung: das IQWiG findet keinen Beleg für einen Zusatznutzen der vielgenutzten Medikamente bei Kindern. Zu diesem Schluss war man schon einmal im Jahr 2007 gekommen und der gemeinsame Bundesausschuss (GBA) wollte daher kurzwirksame Analoga von der Erstattungsfähigkeit ausschließen.

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Bilder und Videos der diabetesDE-Demonstration

Nationaler Diabetesplan: bessere Prävention, Versorgung und Forschung für Menschen mit Diabetes

18. Februar 2010 - diabetesDE-Vorstand trifft Bundesgesundheitsminister Dr. Rösler

Am 18. Februar trafen Vorstandsmitglieder und Geschäftsführung von diabetesDE Bundesgesundheitsminister Rösler in Berlin. In einer intensiven Diskussion unterstrich diabetesDE im Interesse aller Menschen mit Diabetes den dringenden Bedarf nach einer besseren Prävention, Versorgung und Forschung. In dem Zusammenhang wurde die Erarbeitung eines Nationalen Diabetesplanes vorgeschlagen.

diabetesDE fordert klare Lebensmittelkennzeichnung

1. Februar 2010 - Brief von diabetesDE, AOK Bundesverband, BVKJ, Bundesärztekammer, Deutsche Herzstiftung, GKV-Spitzenverband an dt. EU-Abgeordnete

In einem Brief an deutsche EU-Abgeordnete fordern diabetesDE und andere Verbände eine klare Lebensmittelkennzeichnung.

Unsere Initiative wurde bereits von der Presse aufgegriffen: Lesen Sie den Artikel bei Spiegel Online.

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Der Film "Willi will die Ampel" wurde diabetesDE von Foodwatch e.V. zur Verfügung gestellt.