Flüssige „Zuckerbomben“ besser verdünnen

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Unser Körper verliert täglich Wasser über Nieren, Darm, Haut und Atmung. Darum ist es wichtig, täglich mindestens zwei Liter zu trinken.

Fruchtsäfte gelten landläufig als gesunde Getränke, da Obst zahlreiche Vitamine enthält. Saft erhöht jedoch rasch und stark den Blutzuckerspiegel. Zudem schwanken Zuckergehalt und Zusammensetzung je nach Bezeichnung erheblich:

  • „Fruchtnektar“ enthält bis zu einem Fünftel Zucker und mitunter einen Fruchtanteil von nur 25 bis 50 Prozent.
  • In „Fruchtsaftgetränken“ ist der Obstanteil noch geringer.
  • Hochwertiger sind Säfte mit dem Vermerk „100 Prozent Frucht“ und „ohne Zuckerzusatz“.
  • Am besten ist jedoch frisch gepresster Saft.
  • Aber auch diesen sowie alle anderen Säfte sollten Sie nicht pur trinken, sondern im Verhältnis 1:10 verdünnen: ein Teil Saft zu zehn Teilen Mineralwasser.

Alkoholgrenzwerte für Diabetiker

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Experten empfehlen Diabetikerinnen nicht mehr als zehn Gramm Alkohol täglich. Männliche Diabetiker haben eine Obergrenze von 20 Gramm Alkohol – dies entspricht etwa einem Achtel Liter Wein – der Gehalt eines halben Liter Bier. Außerdem empfehlen die medizinischen Leitlinien insbesondere insulinpflichtigen Diabetikern, Alkohol nur in Kombination mit kohlenhydrathaltigen Mahlzeiten zu trinken. ...was Sie noch bei Alkohol beachten müssen.

Beugt Kaffeegenuss Diabetes Typ 2 vor?

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Menschen, die regelmäßig Kaffee trinken, erkranken offenbar seltener an Diabetes Typ 2. Zu diesem Schluss kamen Wissenschaftler der Havard School in Boston nach der Auswertung einer Studie mit über 126.000 Probanden. Über einen Zeitraum von bis zu 18 Jahren werteten die Forscher Daten rund um den Kaffeekonsum der Studienteilnehmer aus. Das Risiko von Männern, an Diabetes Typ 2 zu erkranken, verringerte sich bei einem Konsum von täglich sechs oder mehr Tassen Kaffee um die Hälfte, bei Frauen um etwa ein Drittel. Das im Kaffee enthaltene Koffein ist jedoch nicht die Ursache hierfür, wie eine weitere amerikanische Studie ergab, an der knapp 29.000 Frauen teilnahmen: Der Genuss von koffeinfreiem Kaffee senkt das Risiko für Diabetes Typ 2 deutlicher als der von koffeinhaltigem. Die Gründe hierfür sind nach wie vor unklar. Möglicherweise liegt dies an „Antioxidanzien“ im Kaffee – sie machen „Freie Radikale“ im Körper unschädlich. Da dies bislang nur vermutet wird und ein hoher Kaffeekonsum außerdem Nebenwirkungen wie Nervosität und Schlaflosigkeit verursacht, gibt es keine generelle Empfehlung, zur Vorbeugung von Diabetes viel Kaffee zu trinken.

Quelle: http://www.diabetesde.org/http://www.diabetesde.org/gesund_leben/tipps_und_tricks_rund_ums_essen/saft_kaffee_und_alkohol/