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		<title>diabetesDE</title>
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		<lastBuildDate>Thu, 02 Feb 2012 10:37:00 +0100</lastBuildDate>
		
		
		<item>
			<title>Weltkrebstag: Bei Diabetes Typ 2 Übergewicht senken und Angebote zur Krebsfrüherkennung nutzen</title>
			<link>http://www.diabetesde.org/presse/pressemitteilungen/zurueck/pressemitteilungen-3/artikel/bei-diabetes-typ-2-uebergewicht-senken-und-angebote-zur-krebsfrueherkennung-nutzen/</link>
			<description>Menschen mit Diabetes Typ 2 haben laut Studien ein höheres Erkrankungsrisiko für verschiedene...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><b>Menschen mit Diabetes Typ 2 haben laut Studien ein höheres Erkrankungsrisiko für verschiedene Krebsarten als Gesunde. Dafür ist jedoch womöglich nicht die Diabeteserkrankung selbst verantwortlich, sondern Lebensstilfaktoren, die auch häufig Diabetes Typ 2 verursachen. Übergewicht, insbesondere Bauchfett, steigert das Risiko sowohl für Diabetes Typ 2 als auch für Krebs. diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe und die Deutsche Krebshilfe raten anlässlich des Weltkrebstags am 4. Februar 2012 allen Menschen mit Diabetes Typ 2, an den kostenlosen Untersuchungen zur Krebsfrüherkennung teilzunehmen und auf einen gesunden Lebensstil zu achten.</b></p>
<p class="bodytext">Menschen mit Diabetes Typ 2 haben ein erhöhtes Risiko für Darm-, Leber-, Bauchspeicheldrüsen-, Nieren-, Brust-&nbsp; und&nbsp; Gebärmutterkrebs. So erkranken Typ-2-Diabetiker sechsmal häufiger an Bauchspeichel-drüsenkrebs und etwa viermal häufiger an Leberzellkrebs als andere Menschen. Das Erkrankungsrisiko für Nieren-, Schilddrüsen- und Speiseröhren-Tumoren ist doppelt so hoch wie in der Allgemein-bevölkerung. Auch das Darmkrebsrisiko ist etwa dreimal so hoch. Bei Frauen mit Diabetes Typ 2 ist das Brustkrebsrisiko um ein Fünftel erhöht. </p>
<p class="bodytext">Als eine Ursache vermuten Wissenschaftler, dass der bei Diabetes Typ 2 häufig über Jahre hinweg erhöhte Insulinspiegel, hervorgerufen durch eine Insulinresistenz, das Risiko für Krebs steigert. Denn hohe Insulin-spiegel können bestimmte Rezeptoren aktivieren, welche die Zellteilung im Gewebe anregen und so auch das Tumorwachstum fördern könnten. Eindeutig bewiesen ist dies bislang jedoch nicht. Dies gilt auch für eine Verbindung zwischen Insulintherapie und Krebsrisiko.Derzeit gibt es keine verlässlichen Hinweise, dass Insulin oder ein Insulinanalogon die Krebshäufigkeit erhöhen.</p>
<p class="bodytext">Zwischen Diabetes Typ 2, Adipositas und Krebs besteht allerdings nachweislich ein Zusammenhang: Übergewichtige Menschen mit großem Bauchumfang, so zeigen zahlreiche Studien, haben sowohl ein erhöhtes Diabetes- als auch ein erhöhtes Krebsrisiko. Sie sollten daher abnehmen. Ein gesunder Lebensstil mit regelmäßiger Bewegung und gesunder Ernährung kann vorhandenes Übergewicht reduzieren, den gestörten Stoffwechsel normalisieren und somit auch der Entstehung von Krebs vorbeugen. Darüber hinaus empfehlen diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe und die Deutsche Krebshilfe anlässlich des Weltkrebstags am 4. Februar 2012 allen Menschen mit Diabetes Typ 2, regelmäßig die kostenlosen Untersuchungen zur Krebsfrüherkennung wahrzunehmen. </p>
<p class="bodytext">Der Weltkrebstag findet jedes Jahr am 4. Februar statt. Er wurde 2005 von der Welt-Krebsorganisation (UICC) ins Leben gerufen, um international zu effektiven Maßnahmen im Kampf gegen Krebs aufzurufen. </p>
<p class="bodytext">diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe und die Deutsche Krebshilfe engagieren sich mit anderen Gesundheitsorganisationen in der „Allianz gegen Nichtübertragbare Krankheiten“. Gemeinsam setzen sie sich dafür ein, dass die auch von Deutschland verabschiedete politische Deklaration des UN-Gipfels vom 19. September 2011 gegen nichtübertragbare Krankheiten in Deutschland umgesetzt wird.</p>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Thu, 02 Feb 2012 10:37:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>diabetesDE empfiehlt Diabetikern tägliche Hautpflege</title>
			<link>http://www.diabetesde.org/presse/pressemitteilungen/zurueck/pressemitteilungen-3/artikel/diabetesde-empfiehlt-diabetikern-taegliche-hautpflege/</link>
			<description>Im Winter wird die Haut besonders strapaziert: Kalte Temperaturen und warme Heizungsluft entziehen...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><b>Im Winter wird die Haut besonders strapaziert: Kalte Temperaturen und warme Heizungsluft entziehen dem größten menschlichen Organ in einem stetem Wechsel Feuchtigkeit. Die Haut verliert dadurch ihren Schutz und wird anfälliger für Krankheitserreger. Besonders Menschen mit Diabetes, die häufig unter Funktionsstörungen der Haut leiden, sollten sich zu dieser Jahreszeit effektiv schützen, so diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe. Die&nbsp; gemeinnützige Organisation empfiehlt Betroffenen, ihre empfindliche Haut täglich zu pflegen und auf eine gute Stoffwechseleinstellung zu achten. Gemeinsam mit dem Hautpflegehersteller Eucerin verlost diabetesDE 20 Hautpflegesets von Eucerin. Einer der 20 Gewinner erhält zudem einen Gutschein über 200 Euro für Europas größte tropische Urlaubswelt „Tropical Island“. Einsendeschluss ist der 17. Februar 2012.</b></p>
<p class="bodytext">Wenn draußen die Kälte herrscht und zu Hause die Heizung für trockene Luft sorgt, dann leidet die Haut: Die geringe Luftfeuchtigkeit der Winterluft und die warme Heizungsluft lassen die Haut schnell austrocknen. Darüber hinaus ziehen sich die Blutgefäße der Haut bei Kälte zusammen, um die Wärme im Körper zu speichern. Die Durchblutung wird gedrosselt, wodurch weniger Sauerstoff und Nährstoffe in die Haut gelangen und der Stoffwechsel runterfahren wird. Die Haut reagiert nun sensibler auf Sonnenlicht sowie Schad- und Reizstoffe und Krankheitserreger dringen leichter ein. </p>
<p class="bodytext">Insbesondere Diabetiker sollten ihre Haut im Winter täglich pflegen und so vor Austrocknung schützen. Denn: Ein Drittel aller Menschen mit Diabetes leidet wegen einem zu hohem Blutzuckerspiegel unter Funktionsstörungen der Haut. Bei einem Insulinmangel oder einer Insulinresistenz scheidet der Körper vermehrt Flüssigkeit über den Urin aus. Zudem produzieren die Talg- und Schweißdrüsen der Haut aufgrund von Nervenschädigungen weniger Fett und Feuchtigkeit. Dadurch trocknet die Haut stark aus. Sie juckt, bildet vermehrt Schuppen, wird rissig und verliert ihre Schutzfunktion. Die Hefepilzinfektion Soor tritt bei Menschen mit Diabetes besonders häufig auf. Sie äußert sich durch weißliche Beläge auf der Mundschleimhaut. Auch von bakteriellen Infektionen sind Diabetiker öfter betroffen. Staphylokokken lassen Furunkel, kleine eitergefüllte Knötchen, in der Haut entstehen. Diese Erkrankungen können bei einem bislang noch nicht diagnostizierten Patienten auch erste Anzeichen für Diabetes sein.</p>
<p class="bodytext">Um trockener Haut und Hautbeschwerden vorzubeugen, empfiehlt diabetesDE - Deutsche Diabetes-Hilfe mindestens zwei Liter Wasser am Tag trinken und nach dem Waschen ein feuchtigkeitsspendendes Pflegeprodukt auf die Haut auftragen. Außerdem sollte auf eine gute Stoffwechseleinstellung geachtet werden. Um auf die notwendige tägliche Pflege aufmerksam zu machen, veranstaltet diabetesDE gemeinsam mit Eucerin ein Gewinnspiel. Interessierte können bis zum 17. Februar über das Kontaktformular teilnehmen und eines von 20 Eucerin-Hautpflegesets gewinnen. Die Gewinner nehmen außerdem an der Verlosung eines Besuchs von „Tropical Island“ teil.</p>
<p class="bodytext"><a href="ueber_diabetes/begleiterkrankungen/hautbeschwerden/" >Weitere Informationen</a></p>
<p class="bodytext"><a href="aktiv_leben/gewinnspiel/januar_2012/" >Gewinnspiel</a></p>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Mon, 30 Jan 2012 11:51:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Insulinpumpen können Lebensqualität von Kindern mit Diabetes Typ 1 verbessern   </title>
			<link>http://www.diabetesde.org/presse/pressemitteilungen/zurueck/pressemitteilungen-3/artikel/insulinpumpen-koennen-lebensqualitaet-von-kindern-mit-diabetes-typ-1-verbessern/</link>
			<description>diabetesDE  Experten-Chat  am 2. Februar 2012:
Diabetes  mellitus ist die häufigste...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal" style="line-height: 150%; background: none repeat scroll 0% 0% white;"><b>diabetesDE  Experten-Chat</b><b>  am 2. Februar 2012:</b></p>
<p class="bodytext"><b>Diabetes  mellitus ist die häufigste Stoffwechselerkrankung im Kindes- und Jugendalter in  Deutschland.  Etwa 25.000 Kinder unter 20 Jahren sind von Diabetes Typ 1 betroffen. Davon  tragen heute schon mehr als 3000 dauerhaft eine Insulinpumpe am Körper. Solche  Pumpen  helfen Kindern wie Erwachsenen mit Diabetes, ihre Diabetestherapie einfacher im  Alltag umzusetzen und die Stoffwechsellage zu verbessern. Bei Kleinkindern etwa  verminderten sich mithilfe einer Pumpe gefährliche Unterzuckerungen deutlich.  Krankenkassen genehmigen jedoch leider noch nicht jedem Betroffenen eine Pumpe.  Für wen sie geeignet ist, was neue Techniken bieten und wie Ärzte diese Therapie  für ihre Patienten beantragen können, erklärt Dr.  med. Simone von Sengbusch,  Oberärztin  an der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin Lübeck des Universitätsklinikums  Schleswig-Holstein, im  nächsten Experten-Chat von diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe.  Fragen  können ab sofort gestellt werden.</b></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: 150%; margin-bottom: 12pt; background: none repeat scroll 0% 0% white;">Menschen  mit Diabetes Typ 1 können kein Insulin mehr produzieren und benötigen daher ihr  Leben lang das Hormon Insulin. Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit Typ 1  Diabetes spritzen dafür mehrmals täglich mit speziellen Insulin-Pens, wobei sie  mit mehreren Insulinsorten (Mahlzeiteninsulin, Basalinsulin) versuchen, die  natürliche Insulinausschüttung so gut wie möglich nachzuahmen. Diese Therapie  nennt man Intensivierte konventionelle Insulintherapie (ICT), die etwa 2000  Insulininjektionen pro Jahr erfordert. Gerade bei Kindern lässt sich der  Stoffwechsel trotz einer solch aufwändigen Therapie nicht immer ausreichend gut  und stabil einstellen.<b>  </b>Die  Insulinpumpe ermöglicht eine genaue und individuelle Dosierung des  Mahlzeiteninsulins (Bolus) und des mahlzeitenunabhängigen Basalbedarfs  (Basalrate): Die Pumpe wird in einer kleinen Tasche zumeist am Bauch getragen  oder am Gürtel befestigt. Eine Insulinpatrone in der Pumpe ist über einen dünnen  Plastikschlauch mit einem Pumpenkatheter verbunden, der im Unterhautfettgewebe  platziert ist. Der Katheter ist aus Stahl oder biegsamem Plastik, so dünn wie  eine Pennadel und mit einem Pflaster auf der Haut befestigt. Die Insulinpumpe  enthält ausschließlich schnellwirkendes Insulin. Die Insulininjektion für die  Mahlzeiten löst das Kind per Knopfdruck aus. Für den mahlzeitenunabhängigen  Bedarf (Basalrate) ist die Pumpe vorprogrammiert und läuft Stunde für Stunde  automatisch. </p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: 150%; margin-bottom: 12pt; background: none repeat scroll 0% 0% white;">Vor allem für  kleine Kinder mit sehr geringem Insulinbedarf eignet sich die Pumpe gut, da sie  sehr fein dosiert. „Zudem entfällt die Erfahrung, dass Essen immer mit einem  Pieks verbunden ist, was die Eltern-Kind-Beziehung sehr entlastet“, sagt Dr. med. Simone von  Sengbusch  vom  Universitätsklinikum Schleswig-Holstein. Auch die  nächtliche Insulinversorgung kann mit einer Insulinpumpe bedarfsgerecht  gestaltet werden, vor allem im Wachstumsschub der Pubertät.&nbsp; </p>
<p class="MsoCommentText" style="line-height: 150%;">Eine  Insulinpumpe ist jedoch kostenintensiver als die ICT. Krankenkassen genehmigen  daher nicht jedem Betroffenen eine Pumpe. Während die Genehmigung bei Kindern mit Typ 1  Diabetes, die jünger als etwa sechs Jahre sind, oft recht problemlos gelingt,  wird es mit zunehmenden Alter etwas schwieriger. Erst wenn die Kinder und  Jugendliche trotz aller Bemühungen hohe Langzeitblutzuckerwerte (HbA1c-Werte)  aufweisen, viele Unterzuckerungen auftreten oder ein „Dawn-Phänomen“ besteht  (hohe Blutzuckerwerte in den frühen Morgenstunden), sind die Voraussetzungen für  einen Wechsel auf eine Insulinpumpentherapie erfüllt. Die Beantragung einer  Insulinpumpe ist jedoch mit bürokratischem Aufwand verbunden. „Damit es keine  Probleme mit der Kostenübernahme gibt, sind einige Punkte vor allem in der  Blutzuckerdokumentation zu bedenken“, erläutert Frau Dr. von  Sengbusch.  <br /><br />Wann  der Einsatz der Pumpe sinnvoll ist, was neue Techniken bieten und was beim  Antrag auf eine Insulinpumpe beachtet werden sollte, erklärt Dr. med. Simone von  Sengbusch im nächsten Experten-Chat am 2.&nbsp;Februar&nbsp;2012. Dr. von Sengbusch ist  Fachärztin für Kinderheilkunde und Diabetologin. Sie ist als Oberärztin an der  Klinik für Kinder- und Jugendmedizin Lübeck des Universitätsklinikums  Schleswig-Holstein tätig und leitet außerdem die Mobile Diabetesschulung  Schleswig-Holstein. Der Diabetes-Chat steht allen Internetnutzern  kostenfrei zur Verfügung. Protokolle der letzten Sprechstunden können Sie <a href="../experten_chat/themen_von_a_bis_z/" title="blocked::http://www.diabetesde.org/experten_chat/themen_von_a_bis_z/" ><span title="blocked::http://www.diabetesde.org/experten_chat/themen_von_a_bis_z/">hier</span></a>  abrufen. Eine weitere wichtige Anlaufstelle ist das Diabetes Gesundheitstelefon.  Unter der Nummer 0180 250 5205 (6 Cent/Anruf aus dem Festnetz, Mobilfunk max. 42  Cent/Minute)  stehen täglich 24 Stunden Experten bereit.&nbsp; </p>
<p class="MsoNormal">&nbsp;</p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: 150%; background: none repeat scroll 0% 0% white;"><b>Terminhinweis:<br /></b><b>Experten-Chat  auf www.diabetesde.org</b>&nbsp;<br /><b>Fragen an den Experten können ab sofort online  gesendet werden. </b></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: 150%; margin-bottom: 12pt; background: none repeat scroll 0% 0% white;">Unser  Kontaktformular finden Sie hier: <a href="../experten_chat/kontaktformular/" title="blocked::http://www.diabetesde.org/experten_chat/kontaktformular/" ><span title="blocked::http://www.diabetesde.org/experten_chat/kontaktformular/">http://www.diabetesde.org/experten_chat/kontaktformular/</span></a></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: 150%; margin-bottom: 12pt; background: none repeat scroll 0% 0% white;">Expertin:  Dr. med. Simone von Sengbusch<br /><b>Thema: „</b><b>ICT  und Pumpe bei Kindern mit Diabetes Typ 1“</b><b><br /></b>Die  Fragen werden live beantwortet am 2. Februar 2012 von 17.00 bis 19.00  Uhr. <br /></p>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Thu, 26 Jan 2012 11:09:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>diabetesDE stellt neue Ferienfreizeit vor </title>
			<link>http://www.diabetesde.org/presse/pressemitteilungen/zurueck/pressemitteilungen-3/artikel/stevia-fuer-menschen-mit-diabetes-bedingt-empfehlenswert-kopie-1/</link>
			<description>Kinder und Jugendliche mit Diabetes stehen täglich vor alltäglichen Herausforderungen: Sie müssen...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><b>Kinder und Jugendliche mit Diabetes stehen täglich vor alltäglichen Herausforderungen: Sie müssen stets den optimalen Weg zwischen Disziplin und Verantwortungsbewusstsein in der Therapie und dem Bedürfnis nach Spiel und Spaß finden. Um diese Hürden spielerisch zu nehmen, bietet diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe dieses Jahr gemeinsam mit dem </b><b>Diabetes Forum Radolfzell</b><b> nun auch eine Freizeit für Kinder und Jugendliche mit </b><b>Diabetes in Süddeutschland an. Auf dem Programm für die Teilnehmer zwischen 9 und 13 Jahren steht eine bunte Mischung aus sportlichen Aktivitäten, gemeinsamen Erlebnissen und altersgerechten Schulungen. Die Freizeit findet vom 28. Mai bis 1. Juni 2012 im </b><b>Naturfreundehaus Bodensee in Radolfzell-Markelfingen statt.<br /><br /></b></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><b></b></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><b></b>Bei der ersten diabetesDE-Bodensee-Freizeit liegt der Schwerpunkt auf einer guten Vernetzung von Lernen und Spiel: Getreu dem Motto der Feizeit „Diabetes – im Mittelpunkt und doch am Rande“ stehen nicht nur Schulungen, sondern auch Spiel, Spaß und gemeinsames Erleben mit auf dem Programm. Bei Tennisspiel, Segeln oder einem gemeinsamen Ausflug sammeln die Kinder viele neue Eindrücke. Gleichzeitig dienen diese Aktivitäten aber auch als Auslöser für Lernprozesse: Die Lern- und Erlebnisszenarien sind so geplant, dass das alltägliche Lebens- und Freizeitverhalten nachempfunden und entsprechend eingeübt werden kann.</p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;">&nbsp;</p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;">„Die teilnehmenden Kinder sind bei dieser Freizeit häufig das erste Mal mit anderen kleinen Betroffenen zusammen. Dort können sie &nbsp;sich austauschen und sehen, dass regelmäßiges Blutzuckermessen, Kohlenhydrate berechnen und Insulin spritzen auch für andere Kinder und Erwachsene zum Tagesablauf gehört“, erklärt Nicole Mattig-Fabian, Geschäftsführerin von diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe. „Durch die gegenseitige Unterstützung in der Gruppe lernen sie, natürlich, sicher und selbstbewusst mit ihrem Diabetes umzugehen und ihn in ihren Alltag zu integrieren.“ Um die Bodensee-Freizeit für die Familien der Kinder bezahlbar zu machen, unterstützt diabetesDE das Projekt mit Spendengeldern. So müssen die Familien lediglich eine Selbstbeteiligung von 125 Euro (Mitglieder diabetesDE) bzw. 200 Euro (Nichtmitglieder) zahlen. Eltern können ihre Kinder ab sofort mit dem <a href="fileadmin/users/Patientenseite/Spenden/Bodenseefreizeit_2012/Flyer_Bodenseefreizeit_2012.pdf" >Anmeldeformular</a> anmelden.</p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">diabetesDE freut sich über Spenden zur Unterstützung der Erlebniswoche:</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 12pt; background: none repeat scroll 0% 0% white;">Sie können <a href="https://www.diabetesde.org/spenden/spendenformular/" target="_blank" >online</a> oder per Überweisung spenden:</p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 12pt; background: none repeat scroll 0% 0% white;">Spendenkonto 60 60<br />Bank für Sozialwirtschaft<br />BLZ 100 20 500<br />Stichwort „Bodenseefreizeit“</p>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Tue, 24 Jan 2012 15:12:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Stevia für Menschen mit Diabetes bedingt empfehlenswert</title>
			<link>http://www.diabetesde.org/presse/pressemitteilungen/zurueck/pressemitteilungen-3/artikel/diabetesde-mit-neuem-claim-ins-neue-jahr-deutsche-diabetes-hilfe-kopie-1/</link>
			<description>Das pflanzliche Süßungsmittel „Stevia“ ist seit Dezember 2011 in der Europäischen Union unter der...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><b>Das pflanzliche Süßungsmittel „Stevia“ ist seit Dezember 2011 in der Europäischen Union unter der Bezeichnung „Lebensmittelzusatzstoff E 960“ zugelassen. Stevia hat eine zweihundert- bis dreihundertfach höhere Süßkraft als Saccharose und enthält keine Kalorien. Damit könnte Stevia für Menschen mit Diabetes eine Alternative zu Haushaltszucker und synthetischen Süßstoffen darstellen. Allerdings ist eine Überdosierung mit unklaren Folgen leicht möglich. Nur bedingt empfehlen deshalb diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe und der Verband der Diabetes-Beratungs- und Schulungsberufe in Deutschland (VDBD) Stevia für Menschen mit Diabetes, wie sie in einer aktuellen Stellungnahme betonen.</b></p>
<p class="bodytext">Die Europäische Kommission hat zum 2. Dezember 2011 Steviolglycoside, umgangssprachlich „Stevia“ genannt, als Süßungsmittel in der EU zugelassen. Es wird aus der Pflanze „Stevia rebaudiana“ gewonnen, auch als „Süßkraut“ oder „Honigkraut“ bekannt. Stevia ist zweihundert- bis dreihundertfach süßer als Saccharose und gilt als energiefrei. Denn Stevia wird nach dem Verzehr nicht als Nährstoff über Magen und Darm in den Blutkreislauf aufgenommen, sondern gelangt erst im Dickdarm über die Pfortader in die Leber, wird dort umgewandelt und als Steviolglucuronid über den Harn ausgeschieden. Der Verzehr von Stevia gilt bei Einhaltung der duldbaren Tagesdosis (ADI) von 4 Milligramm pro Kilogramm Körpergewicht und Tag als unbedenklich. Stevia ist weder kariesfördernd noch krebserregend, schädigt nicht das Erbgut und stört auch nicht die Fruchtbarkeit oder Entwicklung des Ungeborenen. Darüber hinaus gibt es Hinweise, dass Stevia möglicherweise blutdrucksenkend wirkt. Zum Einfluss von Stevia auf den Blutzuckerspiegel stehen endgültige klinische Studien noch aus.</p>
<p class="bodytext">Steviolglycoside sind als Lebensmittelzusatzstoff E 960 unter anderem in Speiseeis, Zubereitungen aus Obst und Gemüse, Konfitüren und Gelees, Süßwaren oder Knabbereien auf Kartoffel-, Getreide-, Mehl- oder Stärkebasis erlaubt. Stevia ist außerdem in der häuslichen Küche als Flüssigkeit, Pulver oder Tablette anwendbar. In naher Zukunft kommen auch mit Stevia gesüßte nichtalkoholische Erfrischungsgetränke wie Limonaden auf den Markt. diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe wertet ein höheres Angebot an kalorienreduzierten Getränken und anderen Lebensmitteln grundsätzlich positiv. In Bezug auf die Verwendung von Stevia seien jedoch drei Aspekte als kritisch anzusehen, erläutert Professor Dr. med. Dr. rer. nat. Hans-Georg Joost, Wissenschaftlicher Vorstand am Deutschen Institut für Ernährungsforschung Potsdam-Rehbrücke (DifE) und Leiter des Ressorts Wissenschaft von diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe: „Die Gefahren einer Überdosierung von Stevia sind nach wie vor ungeklärt, für den Verbraucher ist die Dosierung derzeit schwer zu kontrollieren und die Geschmacksschwelle für ‚süß’ bleibt durch den unkontrollierten Einsatz von Süßstoffen weiterhin hoch“.</p>
<p class="bodytext">diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe und der Verband der Diabetes-Beratungs- und Schulungsberufe in Deutschland (VDBD) weisen daher in einer gemeinsamen Stellungnahme darauf hin, dass mit Stevia gesüßte Lebensmittel für Menschen mit Diabetes nur bedingt zu empfehlen sind. „Mit Stevia gesüßte Fertigprodukte und voraussichtlich auch Getränke sind nicht notwendigerweise gesünder. Wie auch bei Produkten mit herkömmlichen Süßstoffen sollte beim Verbraucher nicht der Eindruck entstehen, dass solche Lebensmittel unbedenklich konsumiert werden können, da sie vermeintlich keinen Einfluss auf den Blutzuckerspiegel oder das Gewicht haben“, so auch Elisabeth Schnellbächer, Vorstandsvorsitzende des Verbandes der Diabetesberatungs- und Schulungsberufe (VDBD).Nach Meinung der Experten sollten Menschen mit Diabetes Kuchen und andere Lebensmittel mit ungünstigen Nährwertprofilen generell nur in geringen Mengen verzehren, egal, ob mit Stevia, einem anderen Süßstoff oder Haushaltszucker zubereitet. Süßstoffe sollten - wenn überhaupt - nur maßvoll verwendet werden, um das Verlangen nach Süßem nicht noch durch Gewöhnung zu steigern.</p>
<p class="MsoNormal" style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt; mso-hyphenate: auto; mso-layout-grid-align: none"><a href="http://profi.diabetesde.org/stellungnahmen/stevia_stellungnahme/" target="_blank" ><b>Zur Stellungnahme</b></a></p>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Wed, 18 Jan 2012 15:12:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>diabetesDE mit neuem Claim ins neue Jahr: Deutsche Diabetes-Hilfe</title>
			<link>http://www.diabetesde.org/presse/pressemitteilungen/zurueck/pressemitteilungen-3/artikel/diabetesde-mit-neuem-claim-ins-neue-jahr-deutsche-diabetes-hilfe-1/</link>
			<description>Die Gesamtorganisation diabetesDE wurde vor drei Jahren gegründet. Der Name der Organisation wurde...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><b>Die Gesamtorganisation diabetesDE wurde vor drei Jahren gegründet. Der Name der Organisation wurde damals in Anlehnung an das britische Erfolgsmodell „Diabetes UK“ kreiert. Der Claim „Handeln, Helfen, Heilen“ sollte verdeutlichen, dass diabetesDE für eine gemeinnützige Organisation steht, deren primäres Ziel es ist, für eine bestmögliche Prävention, Versorgung und Forschung für Menschen mit Diabetes zu kämpfen. Eine Analyse ergab nun klar, dass der bisherige Claim zu wenig signifikant und aussagekräftig ist und dem Namen der Organisation nicht als Alleinstellungsmerkmal genügt.<br /><br /></b>„Wir haben immer wieder im Alltag gemerkt, dass der Name unserer Organisation diabetesDE erklärungsbedürftig ist, das wollen wir nun mit dem Zusatz ‚Deutsche Diabetes-Hilfe’ ändern“, sagt der Vorstandsvorsitzende von diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe, Professor Dr. med. Thomas Danne. In der Öffentlichkeit wurde der Name der Organisation häufig mit falschen Assoziationen wie Stiftung oder Gesellschaft verbunden oder mit falscher Schreibweise wie „diabetes.de“ dargestellt.<br /><br />Mit dem Zusatz „diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe“ ist die Positionierung der Marke klar und hat mit „Hilfe“ ein wichtiges Alleinstellungsmerkmal. „Wir helfen den Betroffenen selbst, wir helfen, die Krankheit Diabetes aufzuklären, wir helfen, den Diabetes zu erforschen, und wir helfen mit unseren Spendenprojekten vielen Menschen, besser mit ihrem Diabetes umzugehen. diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe. Ein Name – eine Erklärung“, erläutert die Geschäftsführerin von diabetesDE, Nicole Mattig-Fabian, die Entstehung des Claims. Den Zusatz „Deutsche Diabetes-Hilfe“ hat sich diabetesDE schützen und im Markenregister eintragen lassen.<br /><br />In Ergänzung zu dem neuen Namen wurde auch eine gleichlautende Internetadresse aufgesetzt: diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe finden Sie im Internet nun auch unter www.deutsche-diabetes-hilfe.de. Die herkömmliche Webadresse www.diabetesde.org hat selbstverständlich weiter Bestand, beide Adressen führen zu ein- und derselben Website.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Mon, 09 Jan 2012 15:12:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>diabetesDE fordert bessere Versorgungslösungen für Migranten mit Diabetes   </title>
			<link>http://www.diabetesde.org/presse/pressemitteilungen/zurueck/pressemitteilungen-3/artikel/diabetesde-fordert-bessere-versorgungsloesungen-fuer-migranten-mit-diabetes/</link>
			<description>Internationaler Tag der Migranten  am 18. Dezember 2011:
 In Deutschland leben 7,1 Millionen...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal"><b>Internationaler Tag der Migranten  am 18. Dezember 2011:</b></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-right: -14.3pt;"><b></b><b> In Deutschland leben 7,1 Millionen ausländische  Staatsbürger. Mindestens 600&nbsp;000 von ihnen haben Diabetes. Die Dunkelziffer  liegt jedoch weitaus höher, vermuten Experten. Denn aufgrund der bestehenden  kulturellen, sprachlichen und Bildungsbarrieren lässt sich die tatsächliche  gesundheitliche Lage von Menschen mit Migrationshintergrund nur schwer erfassen.  Anlässlich des Internationalen Tages der Migranten am 18. Dezember 2011 fordert  diabetesDE den Ausbau geeigneter Schulungs- und Behandlungskonzepte für  Betroffene mit Diabetes.</b></p>
<p class="MsoNormal">„Verlässliche Schätzungen zum  Versorgungsstand von Menschen mit Diabetes und Migrationshintergrund in  Deutschland fehlen“,  kritisiert  Dr. med. Batuhan Parmakerli,  Facharzt für Allgemeinmedizin und Vorsitzender der AG „Diabetes und Migranten“  der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG). „Grund hierfür  ist der mangelnde Austausch mit dieser Bevölkerungsgruppe und der damit für eine  erfolgreiche Prävention und Therapie wichtige Einblick in deren  Lebenswandel.“ Behandlungsangebote für Diabetes  seien daher hierzulande nicht ausreichend auf die Bedürfnisse von Menschen mit  Migrationshintergrund zugeschnitten, so der  Experte.</p>
<p class="MsoNormal" style="margin-right: -7.2pt;">Nicht nur die sprachlichen Hürden  erschweren die Versorgung dieser Patienten, auch das unterschiedliche Bildungsniveau  sei ein großes Problem: Einige Betroffene sind Analphabeten und können sich über  ihre Erkrankung nicht ausreichend informieren. „Das hat fatale  Folgen, denn viele Migranten bleiben aus Angst vor der Sprachbarriere den  Schulungen ganz fern“, erklärt Diabetesberaterin Elisabeth Schnellbächer,  Vorstandsvorsitzende des Verbands der Diabetes-Beratungs- und Schulungsberufe in  Deutschland e. V. (VDBD). Außerdem haben sie häufig keine  Kenntnisse darüber, wie sie eine flexible Insulintherapie und die notwendigen  Stoffwechselselbstkontrollen sowie deren Dokumentation durchführen können.  Das sind Faktoren, die das  Diabetes-Selbstmanagement erheblich erschweren und das Risiko von  Folgeerkrankungen erhöhen.</p>
<p class="MsoNormal">Türkische Mitbürger stellen die  größte Gruppe von Menschen mit Migrationshintergrund und Diabetes in Deutschland  dar. Von ihnen sind etwa 280 000 an Diabetes erkrankt. Daher  hat die DDG im  vergangenen Jahr gemeinsam mit dem VDBD und diabetesDE den <a href="../ueber_diabetes/was_ist_diabetes/diabetes_pass/" title="blocked::http://www.diabetesde.org/ueber_diabetes/was_ist_diabetes/diabetes_pass/" >„Gesundheitspass  Diabetes“ in deutsch-türkischer Sprache</a> herausgegeben. Der Pass entstand in  Zusammenarbeit mit der Türkischen Diabetes-Stiftung und Frau Professor  Sehnaz Karadeniz. Er trägt dazu  bei, dass Migranten Unterweisungen und Schulungen einfacher folgen können, und  er vereinfacht die Kommunikation zwischen türkisch sprechenden Betroffenen und  ihrem therapeutischen Team. Außerdem können Interessierte den <a href="../ueber_diabetes/diabetes_dolmetscher/deutsch_tuerkisch/" title="blocked::http://www.diabetesde.org/ueber_diabetes/diabetes_dolmetscher/deutsch_tuerkisch/" >Diabetes-Dolmetscher</a>  von diabetesDE nutzen, um sich bei Bedarf schnell mitteilen zu  können.<b> <br /></b></p>
<p class="MsoNormal"><b>Informationen  im Internet:</b></p>
<p class="MsoNormal"><a href="../ueber_diabetes/was_ist_diabetes/diabetes_pass/" title="blocked::http://www.diabetesde.org/ueber_diabetes/was_ist_diabetes/diabetes_pass/" >Gesundheitspass  Diabetes</a><b></b></p>
<p class="MsoNormal"><a href="../ueber_diabetes/diabetes_dolmetscher/deutsch_tuerkisch/" title="blocked::http://www.diabetesde.org/ueber_diabetes/diabetes_dolmetscher/deutsch_tuerkisch/" >Diabetes-Dolmetscher</a></p>
<p class="MsoNormal"><a href="http://www.deutsche-diabetes-gesellschaft.de/redaktion/organisation/ags/ag_diabetes_migranten.php" title="blocked::http://www.deutsche-diabetes-gesellschaft.de/redaktion/organisation/ags/ag_diabetes_migranten.php" target="_blank" >Die  AG „Diabetes &amp; Migranten“</a></p>]]></content:encoded>
			<category>Diabetes Typ 2</category>
			<category>Therapie</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 15 Dec 2011 13:29:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Lebkuchen und Co. in Maßen auch mit Diabetes genießen</title>
			<link>http://www.diabetesde.org/presse/pressemitteilungen/zurueck/pressemitteilungen-3/artikel/lebkuchen-und-co-in-massen-auch-mit-diabetes-geniessen/</link>
			<description>Am kommenden Sonntag brennt die dritte Kerze auf dem Adventskranz, in zwei Wochen ist Heiligabend....</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><b>Am kommenden Sonntag brennt die dritte Kerze auf dem Adventskranz, in zwei Wochen ist Heiligabend. Advent und Weihnachten sind die Zeit der köstlichen Schlemmereien: Lebkuchen, Plätzchen, Dominosteine und Co. verführen schon seit September zum Kauf. Die Weihnachtsmärkte locken mit Glühwein, gebrannten Mandeln, Maronen und Bratwurst. Menschen mit Diabetes Typ 1 und Typ 2 müssen darauf nicht verzichten. Sie sollten diese Spezialitäten jedoch nur in Maßen verzehren und auf die Menge der Kohlenhydrate achten; bei Übergewicht auch auf den Fettgehalt. diabetesDE bietet alternative Adventsrezepte und eine Liste mit Broteinheiten zu beliebten Köstlichkeiten an.</b></p>
<p class="bodytext">Ob Adventskaffeetafel, Nikolausfeier oder Weihnachtsmarkt: Kulinarischen Versuchungen zu widerstehen, fällt gerade in der Vorweihnachtszeit nicht leicht. Menschen mit der Stoffwechselerkrankung Diabetes Typ 1 oder Typ 2 müssen besonders auf ihre Ernährung achten. Dennoch dürfen auch sie der ein oder anderen Versuchung nachgeben, wenn sie einige Dinge berücksichtigen. Ein Besuch auf dem Weihnachtsmarkt sollte nie mit leerem Magen beginnen. Wer hungrig den Duft von Süßem und Herzhaftem wahrnimmt, verzehrt häufig viel mehr von den überwiegend sehr kalorienreichen Leckereien als eigentlich geplant. Bratwurst enthält viel Fett, gebrannte Mandeln enthalten viel Fett und Zucker. Eine wahre Kalorienbombe ist Glühwein. Schon ein Becher mit 200 Millilitern enthält im Durchschnitt 200 Kalorien. Außerdem senkt Alkohol den Blutzuckerspiegel, daher ist es notwendig, auch bei Alkoholgenuss während desWeihnachtsmarktbesuchs den Blutzucker öfter zu kontrollieren. Einer möglichen Unterzuckerung kann dann rechtzeitig gegengesteuert werden. Geröstete Maronen als Zwischenmahlzeit haben nur rund halb so viel Kalorien wie gebrannte Mandeln. Sie enthalten etwa 240 Kalorien pro 100 Gramm, letztere hingegen etwa 590 Kalorien.<br /><br />Auch bei selbst hergestelltem Weihnachtsgebäck sollten Menschen mit Diabetes auf die Verzehrmenge und die enthaltenen Zutaten achten: Viele Sorten sind kohlenhydrat- und energiereich und lassen den Blutzuckerspiegel sehr schnell ansteigen. Das gilt zum Beispiel für Christstollen, Lebkuchen oder Magenbrot. Eine ebenso leckere Alternative hierzu können zum Beispiel Haferflockenplätzchen oder Zimteis sein, wenn Fett und Zucker maßvoll dosiert werden (siehe unten). Je näher es auf den Heiligabend und die Feiertage zugeht, umso mehr steigt auch die Vorfreude auf ein köstliches Festessen. Die Weihnachtsgans mit Klößen und Bratäpfeln ist eines der beliebtesten Festtagsgerichte, allerdings auch eines der fett- und kalorienreichsten. Üppige Gerichte mit würzigen Braten, cremigen Soßen und sahnigen Torten verwöhnen zwar die Geschmacksnerven. Das Verdauungssystem leistet jedoch schwere Arbeit, um mit den fetten und süßen Schlemmereien fertig zu werden. Manche Gerichte lassen sich jedoch so abwandeln, dass sie weniger Kalorien und Fett enthalten, aber dennoch gut schmecken.<br /><br />diabetesDE hat speziell für die Adventszeit Rezepte sowie eine Liste zusammengestellt, die über Broteinheiten (BE) der beliebtesten Weihnachtsmarkt-Leckereien Auskunft gibt.</p>
<p class="bodytext"><a href="gesund_leben/lecker_essen_mit_diabetes/adventsrezepte/" >Kleine Köstlichkeiten zum Advent<br /></a><a href="aktiv_leben/lecker_essen_mit_diabetes/adventsrezepte/be_liste_fuer_den_weihnachtsmarkt/" >BE-Liste für typische Leckereien auf dem Weihnachtsmarkt </a></p>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Fri, 09 Dec 2011 14:06:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>diabetesDE rät Betroffenen zu Rechtsberatung </title>
			<link>http://www.diabetesde.org/presse/pressemitteilungen/zurueck/pressemitteilungen-3/artikel/diabetesde-raet-betroffenen-zu-rechtsberatung/</link>
			<description>Experten-Chat am 8.12.2011 zum  Internationalen Tag der Behinderten 
In Deutschland erkranken rund...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><b>Experten-Chat am 8.12.2011 zum  Internationalen Tag der Behinderten </b></p>
<p class="bodytext"><b>In Deutschland erkranken rund 350 000 Menschen jährlich neu an Diabetes mellitus Typ 1 und 2. Bei vielen lässt sich der Blutzucker nur schwer einstellen oder sie leiden bereits an Folgeerkrankungen, die den Alltag erheblich beeinträchtigen. Betroffene wissen oft nicht, dass sie zusätzliche Rechte - beispielsweise im Arbeitsleben oder bei der Steuer - geltend machen können. Nicht wenige haben sogar Anspruch auf einen Schwerbehindertenausweis. Anlässlich des Internationalen Tags der Behinderten am 3. Dezember 2011 berät Rechtsanwalt Oliver Ebert im nächsten Experten-Chat von diabetesDE am 8. Dezember 2011 Betroffene zu ihren Rechten. Fragen können ab sofort online gestellt werden.</b><br /><br />Nach der Diagnose Diabetes setzen sich Patienten zunächst mit medizinischen Fragen auseinander, wie etwa zur Ernährung oder zum Umgang mit Insulin. Oft vernachlässigen sie jedoch rechtliche Aspekte, die den Alltag mit der Krankheit erleichtern. So sind Krankenkassen beispielsweise verpflichtet, notwendige Schulungen für die von ihnen finanzierten Medikamente zu zahlen.<br /><br />Versorgungsämter stufen je nach Ausmaß der Erkrankung den Grad der Behinderung für Diabetiker ein. Wer mindestens 4x täglich Insulin spritzt und durch die Krankheit erheblich beeinträchtigt wird, dem steht grundsätzlich ein Schwerbehindertenausweis zu. Aber auch mit weniger oder sogar ganz ohne Insulin kann unter bestimmten Voraussetzungen eine Schwerbehinderung vorliegen. Der Schwerbehindertenausweis ermöglicht dann unter anderem steuerliche Vorteile sowie die vorzeitige Altersrente. Auch Eltern von einem Kind mit Diabetes erhalten Steuervorteile, wenn dieses als schwerbehindert eingestuft wurde.<br /><br />Für den Arbeitsplatz oder das Berufsleben gelten ebenfalls besondere Bestimmungen. So haben Betroffene Anspruch auf einen bezahlten zusätzlichen Urlaub von fünf Arbeitstagen im Jahr, der wie der Grundurlaub vergütet wird. Darüber hinaus genießen sie besonderen Kündigungsschutz und können sich von Mehrarbeit freistellen lassen.<br /><br />Wer einen Schwerbehindertenausweis erhält, welche Vor- und Nachteile er mit sich bringt oder welche weiteren Rechte man als Diabetiker im Alltag hat, beantwortet Rechtsanwalt Oliver Ebert am 8. Dezember 2011 im diabetesDE Experten-Chat. Er ist spezialisiert auf die Rechte von Menschen mit Diabetes und schrieb zu diesem Thema auch das Buch: &quot;Das Diabetes-Rechtsfragen-Buch: Führerschein, Arbeitsplatz, Versicherungen&quot;. diabetesDE-Mitglieder erhalten eine persönliche Rechtsberatung pro Jahr bei Oliver Ebert kostenfrei.<br /><br />Der Diabetes-Chat steht allen Internet-Nutzern kostenfrei zur Verfügung. Protokolle der letzten Sprechstunden können Sie hier abrufen. Eine weitere wichtige Anlaufstelle ist das Diabetes Gesundheitstelefon. Unter der Nummer 0180 250 5205 (6 Cent/Anruf aus dem Festnetz, Mobilfunk max. 42 Cent/Minute) stehen täglich 24 Stunden Experten bereit.<br /><br /><a href="experten_chat/kontaktformular/" >zum Kontaktformular</a><br /><br />Experte: Rechtsanwalt Oliver Ebert<br />Thema: Meine Rechte mit Diabetes<br />Termin: 8. Dezember 2011, 17.00 bis 19.00 Uhr<br /><br /></p>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Fri, 02 Dec 2011 12:08:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
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			<title>Diabetes Typ 1 als lebenslange Erkrankung akzeptieren lernen</title>
			<link>http://www.diabetesde.org/presse/pressemitteilungen/zurueck/pressemitteilungen-3/artikel/diabetes-typ-1-als-lebenslange-erkrankung-akzeptieren-lernen/</link>
			<description>Wenn die Seele gegen die chronische Erkrankung aufbegehrt 
Diabetes Typ 1 ist eine bislang...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal"><b>Wenn die Seele gegen die chronische Erkrankung aufbegehrt</b><b> </b><b></b></p>
<p class="MsoBodyText"><b>Diabetes Typ 1 ist eine bislang unheilbare chronische Erkrankung, die häufig bereits im Kindesalter beginnt. Sie erfordert eine lebenslange Therapie, bei welcher die Betroffenen eine hohe Mitverantwortung tragen. Sie müssen mehrmals täglich ihren Blutzucker messen, Insulin spritzen, Ernährung und Bewegung anpassen. </b><b>Die Prognose des Diabetes hängt sehr stark von einer konsequenten und erfolgreichen Durchführung der Therapiemaßnahmen ab. </b><b>Laut einer Studie leidet jedoch etwa jeder zehnte Patient, der in einer diabetologischen Schwerpunktpraxis behandelt wird, unter seelischen Belastungen durch seine Diabetes-Erkrankung. Dies gefährdet häufig den Therapieerfolg.</b><b></b></p>
<p class="MsoNormal" style="TEXT-AUTOSPACE: ideograph-numeric; MARGIN-RIGHT: 39.7pt">„Verschiedene Studien zeigen, dass ein bedeutsamer Anteil von Menschen mit Diabetes Probleme hat, die Erkrankung und die tägliche Behandlung zu akzeptieren“, sagt Diplom-Psychologe Berthold Maier vom FIDAM – Forschungsinstitut Diabetes-Akademie Bad Mergentheim. Krisenhafte Lebensumstände und Belastungen aufgrund einer Diabetes-Erkrankung können dazu führen, dass Patienten sich überfordert fühlen, ihren Diabetes angemessen kontinuierlich zu behandeln. Patienten erleben es häufig als Belastung, dass &nbsp;der Diabetes mellitus eine dauerhafte Lebensstiländerung notwendig macht oder dass die Therapie und die tägliche Selbstbehandlung mit Blutzucker messen und Insulin spritzen sehr komplex ist. Hinzu kommen Sorgen und Ängste vor möglicherweise auftretenden Unterzuckerungen oder Folgeerkrankungen wie Erblindung.</p>
<p class="MsoNormal" style="TEXT-AUTOSPACE: ideograph-numeric">Bei Christiane S. wurde Diabetes Typ 1 diagnostiziert, als sie 12 Jahre alt war. Schien sie zunächst vordergründig gut mit der Erkrankung umgehen zu können, begann sich ihre Seele nach einiger Zeit gegen den Diabetes aufzubegehren: Christiane S. lehnte die Krankheit ab, ignorierte sie, verweigerte die täglich nötigen Insulinzugaben, jeder Stich mit der Spritze wurde für sie zur Qual. Mit 14 Jahren stieg ihr HBA1C-Wert, der idealerweise bei 7 oder darunter liegen sollte, auf über 14. Ihre letzte Rettung war ein Klinikaufenthalt. „Bis dahin hatte ich schon über ein Jahr lang meine Eltern und meinen Arzt belogen und immer wieder behauptet, richtig gemessen und Insulin gespritzt zu haben. Doch das Gegenteil war der Fall“, berichtet die heute 23-Jährige. </p>
<p class="MsoNormal" style="TEXT-AUTOSPACE: ideograph-numeric">Neben seelischen Belastungen, die von der Erkrankung Diabetes und deren Behandlung ausgehen, erkranken Menschen mit Diabetes auch häufiger an psychischen Störungen wie klinischen Depressionen, Angsterkrankungen, Essstörungen und Abhängigkeitserkrankungen wie zum Beispiel Alkoholmissbrauch. Sie erschweren die Selbstbehandlung zusätzlich und verschlechtern die Prognose des Diabetes. „Eine Zusammenfassung von 42 Studien kommt zum Schluß, dass etwa 12 Prozent aller Menschen mit Diabetes an einer klinischen Depression leiden, weitere 18 Prozent beschreiben depressive Stimmungen wie Niedergeschlagenheit, Antriebslosigkeit, Resignation und Zukunftsangst“, erläutert Berthold Maier. Für eine erfolgreiche Selbstbehandlung des Diabetes ist jedoch wichtig, dass Patienten in der Lage sind, im Alltag eigenverantwortlich Therapieentscheidungen zu treffen und ihren Diabetes bestmöglich selbst zu steuern. Dazu trägt die Teilnahme an einer strukturierten Patientenschulung bei. In einem Schulungskurs erlernen Menschen nicht nur die erforderlichen Kenntnisse und Fertigkeiten für einen angemessenen Umgang mit der Erkrankung, sondern tauschen sich auch mit weiteren Betroffenen aus. Bereits die Erfahrung, dass andere häufig die gleichen Ängste und Sorgen rund um ihren Diabetes empfinden, kann die Akzeptanz der Stoffwechselkrankheit positiv beeinflussen. </p>
<p class="MsoNormal">Doch gerade bei starken seelischen Belastungen und klinischen Depressionen sind auch spezielle psychologische Hilfsangebote notwendig. „Sie tragen zu einer Verbesserung der Blutzuckerwerte und einer Steigerung der gesamten Lebensqualität entscheidend bei“, so<i> </i>Berthold Maier.<i> </i>Eine solche Behandlung hat auch Christiane S. geholfen. Sie gibt inzwischen ihre Erfahrungen an andere Jugendliche mit Diabetes Typ 1 weiter.</p>
<p class="MsoNormal" style="TEXT-AUTOSPACE: ideograph-numeric; MARGIN-RIGHT: 39.7pt">Eine Liste der „Fachpsychologen Diabetes“, die von der Deutschen Diabetes-Gesellschaft (DDG) anerkannt sind, können Betroffene im Internet unter <a href="http://www.diabetes-psychologie.de/" target="_blank" ><b>www.diabetes-psychologie.de</b></a> abrufen.</p>
<p class="MsoNormal"><b>Weitere Informationen auch unter </b><a href="http://www.diabetesde.org/" target="_blank" >http://www.diabetesde.org/</a><b>:</b></p>
<p class="MsoNormal"><a href="aktiv_leben/geschichten_von_menschen/christiane_s_22_auf_der_suche_nach_seelenverwandten/" target="_blank" >http://www.diabetesde.org/aktiv_leben/geschichten_von_menschen/christiane_s_22_auf_der_suche_nach_seelenverwandten/</a></p>
<p class="MsoNormal"><a href="http://profi.diabetesde.org/gesundheitsbericht/2012/" target="_blank" >http://profi.diabetesde.org/gesundheitsbericht/2012/<br /></a>(siehe Kapitel „Die psychologische Dimension des Diabetes mellitus“, Seite 47 ff.)</p>
<p class="MsoNormal"><a href="experten_chat/themen_von_a_bis_z/depressionen/expertenchat_mit_kulzer_2011/" target="_blank" >http://www.diabetesde.org/experten_chat/themen_von_a_bis_z/depressionen/expertenchat_mit_kulzer_2011/</a> </p>]]></content:encoded>
			<category>Diabetes Typ 1</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 28 Nov 2011 22:19:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Blutzuckermessen mit Tränen statt Blut</title>
			<link>http://www.diabetesde.org/presse/pressemitteilungen/zurueck/pressemitteilungen-3/artikel/blutzuckermessen-mit-traenen-statt-blut/</link>
			<description>Deutsche Diabetes Gesellschaft warnt vor überzogenen Erwartungen Forscher der Universität...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><b>Deutsche Diabetes Gesellschaft warnt vor überzogenen Erwartungen<br /><br />&nbsp;<br /><br />Forscher der Universität Michigan meldeten kürzlich, dass sich mit Hilfe eines Glukose-Sensors der Zuckergehalt in Tränenflüssigkeit bestimmen lässt. Menschen mit Diabetes mellitus könnten dadurch auf tägliche Bluttests verzichten. Die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) sieht in diesem Verfahren jedoch keine Alternative zur herkömmlichen Blutzuckermessung. Diese ließe sich laut DDG schonend, schmerzarm und verlässlich durchführen, wenn Patienten einige Hinweise berücksichtigen.<br /></b><br />&nbsp;<br /><br />Menschen mit Diabetes mellitus müssen mehrfach täglich mit einem Blutstropfen ihren Blutzucker messen: Der Patient sticht sich mit einer Lanzette in den Finger, nimmt das gewonnene Blut mit einem Teststreifen auf und wertet diesen im Blutzuckermessgerät aus. Ein Forscherteam aus Michigan hat jüngst in der Zeitschrift Analytical Chemistry Ergebnisse von Tests vorgestellt, in denen sie mit Hilfe eines elektrochemischen Sensors den Zuckerwert in Tränen bestimmen. Die Forscher um den Chemiker Mark. E. Meyerhoff setzten den Glukose-Sensor in einer Testreihe bei zwölf Kaninchen ein. Ziel war es herauszubekommen, ob der Glukosewert in Blut und Tränenflüssigkeit zusammenhängt. Die Versuchstiere wurden dafür betäubt und der Zuckergehalt über einen Zeitraum von acht Stunden alle 30 Minuten mit dem Tränen-Sensor und im Blut gemessen: Die Zuckerwerte in Tränen und Blut korrelierten. Allerdings räumten die Forscher ein, dass die exakte Korrelation von Tier zu Tier schwankte.&nbsp; Ihr Fazit lautet: Weitere Untersuchungen und Tests vorausgesetzt, könnte die Tränen-Messung die herkömmliche Blutzuckermessung mit der Lanzette eines Tages ersetzen. <br /><br />&nbsp;<br /><br />„Am Thema Glukosebestimmung in der Tränenflüssigkeit wird schon seit vielen Jahrzehnten geforscht“, erläutert Professor Dr. med. Andreas Fritsche, Pressesprecher der DDG aus Tübingen.&nbsp; Der Diabetologe gibt zu bedenken, dass es beim Messen des Blutzuckers besonders darauf ankommt, niedrige Werte zu erfassen. Denn diese weisen auf drohende Unterzucker hin. „Man weiß noch nicht, ob Tränenflüssigkeit überhaupt dafür geeignet ist, Hypoglykämien frühzeitig zu erfassen.“ Zudem sei bei vielen Patienten auch die nächtliche Blutzuckermessung wichtig. Auch hierfür gäbe es keine praktische Erfahrung mit Tränenflüssigkeit. <br /><br />&nbsp;<br /><br />Die DDG beurteilt es kritisch, aus diesen Ergebnissen der Grundlagenforschung bereits eine Ablösung des herkömmlichen Messverfahrens abzuleiten: „Bevor Hoffnungen bei Patienten geweckt werden, sollten die Ergebnisse umfangreicherer Studien abgewartet werden“,&nbsp; sagt Professor Dr. med. Stephan Matthaei, Präsident der DDG. So sehr die DDG jegliche Forschung in diese Richtung begrüße, liege ein verlässlicher und praktikabler Test in Tränen für Patienten doch noch in weiter Ferne.<br /><br />&nbsp;<br /><br />Die Blutzuckermessung am Finger ist heutzutage relativ schmerzarm.&nbsp; Die DDG empfiehlt, den Stich für die Messung seitlich an der Fingerbeere zu machen. Dort verlaufen viele Blutgefäße und wenige Nerven.&nbsp; „Die heutigen Lanzetten haben einen Spezialschliff“, sagt Professor Fritsche. Von den kostengünstigeren Dreieckslanzetten sollten Pflege- und Krankeneinrichtungen Abstand nehmen: „Denn die sind nicht geschliffen, sondern ausgestanzt und können richtiggehende Risswunden produzieren“, erläutert der Diabetes-Experte aus Tübingen. Vor dem Messen hilft es, die Hände mit warmem Wasser zu waschen. Die Durchblutung werde dadurch angeregt und der Blutstropfen ist dann ausreichend groß. Einstichstelle, Finger und Hand sollten Patienten immer wieder wechseln. Es wird empfohlen, die Lanzette nach jedem Gebrauch zu wechseln. <br /></p>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Mon, 28 Nov 2011 14:10:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Bewegungstherapie nach vorne bringen</title>
			<link>http://www.diabetesde.org/presse/pressemitteilungen/zurueck/pressemitteilungen-3/artikel/bewegungstherapie-nach-vorne-bringen/</link>
			<description>1. Interdisziplinäres Symposium Diabetes und Bewegung am 25. Februar 2012 in Wuppertal Mit...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><b>1. Interdisziplinäres Symposium Diabetes und Bewegung am 25. Februar 2012 in Wuppertal <br /><br />Mit Unterstützung von diabetesDE organisiert die AG Diabetes &amp; Sport der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG) das 1. Interdisziplinäre Symposium für „Diabetes und Bewegung“ in Wuppertal. Zusammen mit dem Lehrstuhl für Sportmedizin und dem Institut für Sportwissenschaft der Bergischen Universität Wuppertal (BUW) wurde ein Programmmix aus Vorträgen und praktischen Workshops gewählt. </b><br /><br />Ein „round table“ mit Vertretern des Hausärzteverbandes NRW, dem Landessportbund&nbsp; NRW, der Barmer-GEK, dem VDBD, der Bergischen Universität Wuppertal sowie der AG Diabetes und Sport sowie eine Industrieausstellung runden das Symposium ab. „Die Bewegungstherapie für Menschen mit Diabetes ist trotz aller wissenschaftlicher Erkenntnisse immer noch eine marginale Maßnahme in der Diabetestherapie. Diese Situation wollen wir durch eine enge Kooperation mit anderen in der Bewegungstherapie involvierten Institutionen ändern“, erklärt Dr. Peter Zimmer, Vorsitzender der AG Diabetes &amp; Sport das Vorhaben.<br /><br />&nbsp;<br /><br />Terminankündigung:<br /><br />1. Interdisziplinäres Symposium Diabetes und Bewegung<br />Samstag, 25.2. 2012, 9.00 Uhr – 16.00 Uhr <br />Bergische Universität Wuppertal<br />Gebäude I. 13, Hörsaal 26<br />Fuhlrottstr. 10,<br />42119 Wuppertal <br />&nbsp;<br /><br />Teilnahmegebühr: <br /><br /></p><ul><li>20,00 €,</li><li>10,00 € ermäßigt für Studenten und Auszubildende</li><li>Kostenlos für Mitglieder der AG Diabetes und Sport der DDG e.V.<br></li></ul><p class="bodytext"><br />Anmeldung unter info@diabetes-sport.de<br /><br />&nbsp;<br />Zielgruppe: Ärzte, Diabetologen, Hausärzte, Diabetesberater, Sportwissenschaftler, Übungsleiter<br /><br />&nbsp;<br />Weitere Informationen unter www.diabetes-sport.de<br /></p>]]></content:encoded>
			<category>Bewegung</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 24 Nov 2011 14:20:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Gesund bleiben mit Diabetes – Was ist neu?</title>
			<link>http://www.diabetesde.org/presse/pressemitteilungen/zurueck/pressemitteilungen-3/artikel/gesund-bleiben-mit-diabetes-was-ist-neu/</link>
			<description>diabetesDE-Experten-Chat am 24.11.2011
Verschiedenste Therapien ermöglichen Menschen mit Diabetes...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal" style="line-height:130%;background:white"><b>diabetesDE-Experten-Chat am 24.11.2011</b></p>
<p class="bodytext"><b>Verschiedenste Therapien ermöglichen Menschen mit Diabetes heute einen nahezu normalen Alltag. Etwa 40&nbsp;000 Typ-1-Diabetiker leben mit einer Insulinpumpe, mehr als 1,5 Millionen spritzen Insulin und bis zu 50 Prozent der Menschen mit Diabetes Typ 2 erhalten blutzuckersenkende Medikamente. Welche neuen Therapien Experten empfehlen, wie sie wirken und wer von Präventionsmaßnahmen profitiert, erklärt Privatdozent Dr. med. Martin Füchtenbusch&nbsp;im nächsten Experten-Chat von diabetesDE. Der Diabetesexperte war vom 11. bis 12. November 2011 Tagungspräsident der Herbsttagung der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG) in Berlin. Fragen können Interessierte ab sofort schicken.</b></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height:150%;mso-layout-grid-align:none; text-autospace:none">Diabetes betrifft Menschen jeder Altersklasse: Gestationsdiabetes trifft die schwangere Frau – und indirekt das neugeborene Kind – Typ 1 Diabetes kann bereits in jungen Jahren auftreten und Diabetes Typ 2 kommt vor allem bei älteren Menschen mit Übergewicht oder ungesundem Lebensstil vor. Trotz gleichem Namen unterscheiden sich die Krankheitsbilder grundlegend und bedürfen einer speziellen Therapie. „Je individualisierter die Therapie erfolgt, desto nachhaltiger wirkt sich dies auf die Lebensqualität und die Lebenserwartung des Patienten aus“, so der diabetesDE-Chat-Experte Füchtenbusch, Arzt am Diabeteszentrum am Marienplatz in München und Mitglied der Forschergruppe Diabetes am Helmholtz Zentrum München. <br /></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height:150%;mso-layout-grid-align:none; text-autospace:none">Neue Erkenntnisse zur Diabetestherapie stellten Diabetologen erst kürzlich auf der Herbsttagung der DDG in Berlin vor. Unter anderem bewerteten sie die weitverbreiteten Antidiabetika Metformin und Sulfonylharnstoffe erneut und diskutierten die Frage, wie neue Medikamente sinnvoll in die Therapie einbezogen werden können. Fachärzte beschäftigten sich mit der Rolle des Gehirns bei der Regulation des Essverhaltens und wie sogenannte GLP1-Analoga direkt in diese Mechanismen eingreifen. Sie wiesen zudem darauf hin, dass bestimmte Antidiabetika die Gewichtsabnahme erschweren können, während andere beim Abnehmen helfen. Denn der Kampf gegen überschüssige Pfunde im Zuge einer Ernährungs- und Lebensstiländerung ist nach wie vor zentrales Ziel der Behandlung von Typ 2-, aber auch von Schwangerschaftsdiabetes. </p>
<p class="MsoNormal" style="line-height:150%;mso-layout-grid-align:none; text-autospace:none">Ob spezielle Therapien das hohe Risiko, das mit einer Verfettung der Leber einhergeht, verringern könnten, wie einzelne Präventionsprogramme wirken und zu welchen weiteren neuen Erkenntnissen Fachleute auf dem Kongress kamen, berichtet Privatdozent Dr. Füchtenbusch im nächsten Experten-Chat von diabetesDE. </p>
<p class="MsoNormal" style="line-height:150%;background:white">Der Diabetes-Chat steht allen Internet-Nutzern kostenfrei zur Verfügung. Protokolle der letzten Sprechstunden können Sie <a href="../experten_chat/themen_von_a_bis_z/" >hier</a> abrufen. Eine weitere wichtige Anlaufstelle ist das Diabetes Gesundheitstelefon. Unter der Nummer 0180 250 5205 (6 Cent/Anruf aus dem Festnetz, Mobilfunk max. 42 Cent/Minute) stehen täglich 24 Stunden Experten bereit.&nbsp;<i> <br /></i></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height:150%;background:white">Terminhinweis:<br /> <b>Experten-Chat auf www.diabetesde.org</b>&nbsp;<br /> <b>Fragen an den Experten können ab sofort online gesendet werden. </b></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:12.0pt;line-height:150%;background: white">Unser Kontaktformular finden Sie hier: </p>
<p class="MsoNormal" style="line-height:130%;background:white">Experte: Privatdozent Dr. med. Martin Füchtenbusch<br /> Thema: <b>Gesund bleiben mit Diabetes – Was ist neu?</b></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:12.0pt;line-height:150%;background: white">Die Fragen werden live beantwortet am 24.11.2011 von 17.00 bis 19.00 Uhr.&nbsp;</p>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Thu, 17 Nov 2011 19:28:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Weltdiabetestag 2011 erfolgreich in Berlin : 5000 Besucher und volle Säle </title>
			<link>http://www.diabetesde.org/presse/pressemitteilungen/zurueck/pressemitteilungen-3/artikel/weltdiabetestag-2011-erfolgreich-in-berlin-5000-besucher-und-volle-saele/</link>
			<description>„Blacky“  Fuchsberger und Maite Kelly waren  Publikumsmagneten
Wie bereits in den beiden letzten...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal"><b>„Blacky“  Fuchsberger und Maite Kelly waren  Publikumsmagneten</b></p>
<p class="MsoNormal"><b></b><b>Wie bereits in den beiden letzten Jahren organisierte  diabetesDE 2011 unter der Schirmherrschaft des Bundesgesundheitsministeriums  erneut die zentrale Veranstaltung zum Weltdiabetestag. Dieses Jahr stand sie  unter dem Motto: „Vorbeugen, aufklären, informieren: Alles über Diabetes!“. Am  Sonntag, den 13. November 2011, kamen rund 5000 Besucher ins Internationale  Congress Centrum (ICC) nach Berlin. Über 30 Fachexperten hielten in vollen Sälen  Vorträge zu den Themen „Diabetes Typ 1 und 2: Begleiterkrankungen &amp;  Therapie“, „Diabetes &amp; Soziales“ oder „Diabetes &amp; Ernährung“. Zum  Weltdiabetestag ist außerdem der aktuelle „Deutsche Gesundheitsbericht Diabetes  2012“ erschienen. </b><b>Der  jährliche Bericht beinhaltet die neuesten Zahlen und Entwicklungen zur  Erkrankung Diabetes mellitus in Deutschland. Herausgeber ist  diabetesDE.</b><b><br /></b><br /></p>
<p class="MsoNormal">Neu  war bei der diesjährigen zentralen Veranstaltung zum Weltdiabetestag im  Internationalen Congress Centrum (ICC) ein Symposium mit Betroffenen und  Angehörigen zum Thema „Ist Diabetes eine Familienkrankheit?“, in dem aus der  Sicht von Menschen mit Diabetes und deren Familien der Alltag mit dem Diabetes  und den Problemstellungen geschildert wurde. Dabei berichtete Showlegende  Joachim „Blacky“ Fuchsberger über das Leben seines verstorbenen Sohnes Thomas  Fuchsberger, der an Diabetes Typ 1 erkrankt war. Beeindruckend aber auch der  sehr persönliche Vortrag der ebenfalls von Typ 1 Betroffenen Christiane S. (22),  über ihren Diabetes und ihre schwere Depression. Sie wollte mit ihrem  öffentlichen Auftritt anderen Mut machen, sich nicht zu verstecken. Weitere  Prominente aus TV- und Showbusiness waren vor Ort: Sängerin Maite Kelly („Let’s  dance“), die spontan begleitet von einer Breakdance-Truppe zwei neue Songs  vorstellte. Ernährungscoach und Bestsellerautor Patric Heizmann  („Ich bin dann mal schlank“) brachte  mit seiner einstündigen Unterhaltungs-Show die Besucher schon früh morgens zum  Lachen. Großen Anklang fand auch die Koch-Show mit TV-Köchin Jacqueline Amirfallah und  TV-Ernährungsexpertin Dagmar von Cramm („ARD-Buffet“). In Expertenrunden beantworteten  Fachärzte Fragen zu Themen wie „Der Diabetische Fuß“, „Diabetes bei Kindern“  oder „Probleme bei der Therapieumsetzung. Das Rahmenprogramm mit  „Bewegungsparcours“, „Breakdance-Show“ und Fotoausstellung begeisterte kleine  und große Besucher gleichermaßen. Ein großer Ausstellerbereich informierte die  Besucher unter anderem über neueste Produkte zum Blutzuckermessen und  Insulinspritzen. Viele Besucher nutzten die Angebote zu kostenlosen Blutzucker-,  Fett- und BMI-Messungen. </p>
<p class="MsoNormal"><br /></p>
<p class="MsoNormal">Der zum  Weltdiabetestag erschienene Gesundheitsbericht Diabetes 2012 gibt alle wichtigen  Antworten, Daten und Informationen rund um die Stoffwechselerkrankung. Dazu  gehören unter anderem „Diabetesepidemie und Dunkelziffer“, „Prävention des  Diabetes“ und „Versorgungsstrukturen, Berufsbilder und professionelle  Diabetesorganisationen in Deutschland“. Der Bericht umfasst 212 Seiten und ist  auf der Internetseite von diabetesDE kostenfrei als herunterladbare PDF-Datei  oder gedruckt für 6,50 Euro zuzüglich Versandkosten beim Kirchheim-Verlag  erhältlich.</p>
<p class="MsoNormal"><a href="weltdiabetestag/2011/" >Bilder vom Weltdiabetestag 2011</a><br /></p>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Thu, 17 Nov 2011 14:10:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Regelmäßige Schulungen für Kinder mit Diabetes Typ 1 gewährleisten</title>
			<link>http://www.diabetesde.org/presse/pressemitteilungen/zurueck/pressemitteilungen-3/artikel/regelmaessige-schulungen-fuer-kinder-mit-diabetes-typ-1-gewaehrleisten/</link>
			<description>Projekt „Mobile Diabetesschulung Schleswig-Holstein“ auf dem Weltdiabetestag am 13. November 2011...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal"><b>Projekt „Mobile Diabetesschulung Schleswig-Holstein“ </b><b>auf dem Weltdiabetestag am 13. November 2011 in Berlin:</b></p>
<p class="MsoNormal"><b></b><b>Kinder mit Diabetes Typ 1 benötigen regelmäßig Insulin, müssen täglich mehrmals ihren Blutzucker messen und </b><b>den Kohlenhydratgehalt von Speisen und Getränken berechnen</b><b>.  Bei vernachlässigter oder falsch angewendeter Therapie drohen  Folgeerkrankungen oder gar ein diabetisches Koma. Daher müssen  diabeteskranke Kinder und ihre Eltern unmittelbar nach der  Diabetes-Diagnose, aber auch im Verlauf des Heranwachsens regelmäßig zum  richtigen Umgang mit der Erkrankung geschult werden. In ländlichen  Gegenden fehlen häufig wohnortnahe Schulungsmöglichkeiten. In  Schleswig-Holstein gibt es seit 1999 ein Versorgungsprojekt, das mobile  Diabetes-Schulungen anbietet. </b><b>Was die „Mobile Diabetesschulung Schleswig-Holstein“ leistet, ist eines der Themen bei der von diabetesDE organisierten  Zentralen Veranstaltung zum Weltdiabetestag. Diese </b><b>findet in diesem Jahr bei freiem Eintritt am Sonntag, den 13.  November 2011, im Internationalen Congress Centrum Berlin (ICC), Ecke Messedamm,</b> <b>in Berlin statt.</b></p>
<p class="MsoNormal"><b>&nbsp;</b></p>
<p class="MsoNormal">Diabetes  mellitus ist die häufigste Stoffwechselerkrankung im Kindes- und  Jugendalter in Deutschland. Dank moderner Behandlungsmöglichkeiten  ist sie gut behandelbar. Regelmäßige Diabetesschulungen sind jedoch  nach wie vor die Basis der komplexen Diabetestherapie. Zwar werden immer  mehr betroffene Kinder und ihre Eltern durch ein kinderdiabetologisches  Team mit diabetologisch spezialisierten Kinderärzten  und Diabetesberatern betreut. Aber gerade in ländlichen Gebieten sind  häufig keine flächendeckenden wohnortnahen Schulungsangebote vorhanden.  In Schleswig-Holstein gibt es seit 1999 das Projekt „Mobile  Diabetesschulung Schleswig-Holstein (MDSH)“. Es wurde  vom Diabetesarbeitskreis des Ministeriums in Kiel und von den leitenden  Chefärzten der Kinderkliniken entwickelt, um die damals unzureichende  Versorgung diabeteserkrankter Kinder in Schleswig-Holstein zu  verbessern. „Die Verbesserung der schlechten Versorgung  von Kindern mit Diabetes auf dem Lande liegt mir seit über zehn Jahren  am Herzen“, sagt Dr. med. Simone von Sengbusch, Fachärztin für  Kinderheilkunde und Diabetologin. Sie betreut das Modellprojekt (MDSH). </p>
<p class="MsoNormal">&nbsp;</p>
<p class="MsoNormal">Diabeteskranke  Kinder im nördlichsten Bundesland erhalten seit Beginn alle zwei bis  drei Jahre eine wohnortnahe Gruppenschulung.  Das mobile Diabetesschulungsteam der Universitätskinderklinik Lübeck  bietet in acht Kinderkliniken Schleswig-Holsteins insgesamt 24  Schulungen pro Jahr an. Dabei werden die Kinder in kleinen Gruppen mit  vier bis sechs Teilnehmern unterrichtet. Auch Schulungen  für Eltern mit Kleinkindern, Schulkindern und Teenagern werden  angeboten. Denn selbst wenn Blutzucker messen und Insulinspritzen zu  Hause bereits zum Alltag gehören, gibt es immer wieder Neues zu lernen –  zum Beispiel, was bei Diabetes im Körper passiert,  wie eine Insulinpumpe funktioniert oder wie man schwankende  Blutzuckerwerte in den Griff bekommt. Der Schwerpunkt einer solchen  Schulung liegt jedoch nicht allein in der fundierten Wissensvermittlung,  sondern soll auch Verhaltensmuster ändern, das Selbstvertrauen  der Kinder stärken und gemeinsame Erlebnisse schaffen. In Phasen, in  denen Kinder selbstständiger werden oder die Motivation zur Einhaltung  der Therapie fehlt, kann eine Schulung eine gute Hilfe sein. Aber auch  Eltern können viel von einer regelmäßigen Auffrischung  ihres Wissens profitieren. </p>
<p class="MsoNormal">&nbsp;</p>
<p class="MsoNormal">Anfang  Oktober zeichnete Bundespräsident Christian Wulff Dr. med. Simone von  Sengbusch für ihr Engagement in der Versorgung diabeteserkrankter  Kinder und Jugendlicher in Schleswig-Holstein mit dem Verdienstkreuz am  Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland aus. Im  Rahmen des Weltdiabetestages am 13. November 2011 in Berlin erläutert  Dr. med. Simone von Sengbusch, warum regelmäßige Diabetesschulungen  eine „Schule für das Leben“ sind und warum das Projekt auch auf andere  Bundesländer übertragen werden sollte.</p>
<p class="MsoNormal">&nbsp;</p>
<p class="MsoNormal">diabetesDE fördert das Projekt aus Spendengeldern. Interessierte können das Projekt mit Spenden unterstützen:</p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:12pt; background:white">Spendenkonto 60 60<br /> Bank für Sozialwirtschaft<br /> BLZ 100 20 500<br /> Stichwort „Mobil agil“ </p>
<p class="MsoNormal"><b>&nbsp;</b></p>
<p class="MsoNormal"><b>Terminankündigung:</b></p>
<p class="MsoNormal">Weltdiabetestag</p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:12pt; background:white"><b>Sonntag,</b>  13. November 2011, 9.30 - 15.30 Uhr<b><br /> </b>Internationales Congress Centrum Berlin (ICC)<i>,</i>&nbsp;&nbsp;Neue Kantstraße / Ecke Messedamm, 14057 Berlin</p>
<p class="MsoNormal" style="line-height:130%; margin-bottom:12pt; background:white"> Eintritt frei!</p>
<p class="MsoNormal"><b>Saal 4, 13.30 Uhr:</b></p>
<p class="MsoNormal"><b>Symposium Soziales:</b></p>
<p class="MsoNormal"><b>„Mobile Diabetesversorgung – Ein Modell, das Schule machen sollte“,&nbsp;<br /> Dr. med. Simone von Sengbusch</b><b></b></p>
<p class="MsoNormal">&nbsp;</p>]]></content:encoded>
			<category>Diabetes Typ 1</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 11 Nov 2011 21:42:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title> Neuer Vorstand für diabetesDE </title>
			<link>http://www.diabetesde.org/presse/pressemitteilungen/zurueck/pressemitteilungen-3/artikel/neuer-vorstand-fuer-diabetesde/</link>
			<description>Im Rahmen der DDG Herbsttagung in Berlin wurde heute in der Delegiertenversammlung der...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal"><b>Im Rahmen der DDG Herbsttagung in Berlin wurde heute in der Delegiertenversammlung der gemeinnützigen Gesamtorganisation diabetesDE satzungsgemäß ein neuer Vorstand für eine Amtszeit von vier Jahren gewählt. Wahlberechtigt waren 73 Delegierte, von denen 67 anwesend waren beziehungsweise ihre Stimme übertragen hatten. </b></p>
<p class="MsoNormal">Gewählt wurde ein neuer siebenköpfiger Vorstand mit zwei Vertretern aus der Gruppe der Ärzte/Wissenschaftler, zwei Vertretern aus der Gruppe der Berater/Behandler und drei Vertretern aus der Gruppe der Betroffenen. Professor Dr. Thomas Danne (Gruppe Ärzte/Wissenschaftler) wurde als Vorstandsvorsitzender bestätigt, seine beiden Stellvertreter wurden neu in den Vorstand gewählt: Medizinpädagogin und Diabetesberaterin Dr. Nicola Haller aus der Gruppe der Berater/Behandler und der Diabetologe Dr. Christian Berg aus der Gruppe der Betroffenen. Als weitere Vorstandsmitglieder wurden der niedergelassene Diabetologe Dr. Jens Kröger (Ärzte/Wissenschaftler), der Diabeteswissenschaftler Lars Hecht (Berater/Behandler) sowie die Betroffenen Albert Pollack und Alois Michel gewählt. </p>
<p class="MsoNormal">Der siebenköpfige Vorstand hat satzungsgemäß die Möglichkeit, bis zu vier weitere Vorstandsmitglieder mit einer bestimmten Expertise zu kooptieren. Zwei wurden unmittelbar nach der Vorstandswahl kooptiert: Für den Bereich Wissenschaft Professor Dr. Dr. Hans-Georg Joost, für den Bereich Finanzen Professor Dr. Thomas Haak.&nbsp; </p>
<p class="MsoNormal">Aus dem alten diabetesDE Vorstand stellten sich nicht mehr zur Wahl: Michaela Berger, Elisabeth Schnellbächer und Dr. Hans-Martin Reuter. Allen dreien wurde aufrichtig für ihre dreijährige Vorstandsarbeit gedankt.</p>
<p class="MsoNormal">„Ich freue mich sehr über die Zusammensetzung des neuen Vorstands: einerseits haben wir mit jungen Kollegen frischen Wind bekommen, andererseits haben wir durch die neue Verteilung eine deutliche Stärkung der Betroffenenseite erreicht. Wir freuen uns gemeinsam auf vier weitere spannende Jahre, um die Ziele von diabetesDE umsetzen zu können“, kommentierte Professor Danne&nbsp; die Wahl. </p>
<p class="MsoNormal">&nbsp;</p>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Fri, 11 Nov 2011 20:13:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Den Blutzucker im Griff – Ist Sport die beste Medizin?</title>
			<link>http://www.diabetesde.org/presse/pressemitteilungen/zurueck/pressemitteilungen-3/artikel/den-blutzucker-im-griff-ist-sport-die-beste-medizin/</link>
			<description>Weltdiabetestag: diabetesDE-Experte im Chat am 14. November 2011
Etwa zwei Millionen Menschen mit...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><b>Weltdiabetestag: diabetesDE-Experte im Chat am 14. November 2011</b></p>
<p class="bodytext" style="margin:0cm;margin-bottom:.0001pt;line-height:150%"><b>Etwa zwei Millionen Menschen mit Diabetes Typ 1 und 2 spritzen in Deutschland Insulin. Von sieben Millionen Typ-2-Diabetikern nutzen zudem etwa die Hälfte Medikamente, um ihren Blutzucker zu senken. Weniger Insulin und Tabletten würden diese Menschen benötigen, wenn sie sich häufiger bewegen. Denn Sport befördert den Zucker aus dem Blut ganz von selbst in die Körperzellen. Wie viel Medikamente Betroffene einsparen und welches Maß an Bewegung die Therapie von Menschen mit Diabetes unterstützt, erklärt Dr. med. Wolf-Rüdiger Klare am Weltdiabetestag, dem 14. November 2011 im diabetesDE-Experten-Chat auf <a href="../" >www.diabetesde.org</a>. Er ist Leiter und Chefarzt des Diabeteszentrums Hegau-Bodensee. Fragen können ab sofort gestellt werden.  </b></p>
<p class="bodytext" style="margin: 0cm 0cm 0.0001pt; line-height: 150%;"><br /></p>
<p class="bodytext" style="margin: 0cm 0cm 0.0001pt; line-height: 150%;">Sobald Muskeln arbeiten, steigt der Energiebedarf um ein acht- bis zehnfaches an. Während im Ruhezustand freie Fettsäuren den Energiebedarf decken, verbrennt der Körper bei sportlicher Aktivität zunächst Zucker- und Stärkedepots in den Zellen. Bereits nach einigen Minuten Muskelarbeit verbraucht der Körper gleichzeitig auch Zucker aus dem Blut. Ein Glukosetransporter bringt den Zucker dabei vom Blut in die Muskelzelle – er übernimmt somit die Aufgabe des Insulins. Der Blutzuckerspiegel sinkt ohne jegliche Medikamente.&nbsp; </p>
<p class="bodytext" style="margin:0cm;margin-bottom:.0001pt;line-height:150%">&nbsp;</p>
<p class="bodytext" style="margin:0cm;margin-bottom:.0001pt;line-height:150%">Regelmäßige Bewegung ist daher vor allem für Menschen mit Diabetes Typ 2 wichtig. Sie senkt den Blutzucker ohne jegliche Medikamente. Sportliche Aktivität wirkt somit auch vorsorglich dem Diabetes Typ 2 entgegen. Schon eine halbe Stunde strammer Spaziergang pro Tag senkt den Blutzuckerspiegel nachweislich. Je nachdem wie stark die Glukosespeicher durch den Sport entleert wurden, nimmt die Muskulatur noch bis zu zwei Tage Zucker aus dem Blut auf. Für Menschen mit Diabetes Typ 2 gilt Sport daher als geeignete Therapie.</p>
<p class="bodytext" style="margin:0cm;margin-bottom:.0001pt;line-height:150%">&nbsp;</p>
<p class="MsoNormal" style="line-height:150%;mso-layout-grid-align:none; text-autospace:none">Andere Regeln gelten für Menschen mit Diabetes, die Insulin spritzen. Das betrifft alle Typ1-Diabetiker und etwa 1,5 Millionen Typ-2-Diabetiker. Zwar verbessert Sport auch bei Ihnen das Risiko von&nbsp; Herz-Kreislauferkrankungen und den mittleren Blutzuckerwert (HbA1C). Allerdings müssen sie beim Sport auf ihren Stoffwechsel achten. Sie sollten ihren Körper und dessen Blutzuckerverlauf genau kennen, damit sie nicht zu viel und nicht zu wenig spritzen. Sonst drohen Unterzuckerungen oder aber bei zuviel Insulin Überzuckerung oder sportinduzierte Ketoaszidosen – eine Übersäuerung des Körpers mit Ketonkörpern. </p>
<p class="bodytext" style="margin:0cm;margin-bottom:.0001pt;line-height:150%">&nbsp;</p>
<p class="bodytext" style="margin:0cm;margin-bottom:.0001pt;line-height:150%">Sport und Spiel sind jedoch für alle Menschen ein Stück Lebensqualität – insbesondere für Kinder und Jugendliche. Wie sie den Blutzucker auch beim Sport im Gleichgewicht halten und wie viel Bewegung und welche Sportarten Diabetes Typ 2 gar verhindern, erklärt Dr. Klare am Weltdiabetestag im Experten-Chat auf <a href="../" >www.diabetesde.org</a> zwischen 17 und 19 Uhr. </p>
<p class="bodytext" style="margin:0cm;margin-bottom:.0001pt;line-height:150%">&nbsp;</p>
<p class="MsoNormal" style="line-height:150%;background:white">Der Diabetes-Chat steht allen Internet-Nutzern kostenfrei zur Verfügung. Protokolle der letzten Sprechstunden können Sie <a href="../experten_chat/themen_von_a_bis_z/" >hier</a> abrufen. Eine weitere wichtige Anlaufstelle ist das Diabetes Gesundheitstelefon. Unter der Nummer 0180 250 5205 (6 Cent/Anruf aus dem Festnetz, Mobilfunk max. 42 Cent/Minute) stehen täglich 24 Stunden Experten bereit.&nbsp; </p>
<p class="MsoNormal" style="line-height:150%;background:white"><i>&nbsp;</i></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height:150%;background:white">Terminhinweis:<br /> Experten-Chat auf www.diabetesde.org&nbsp;<br /> Fragen an den Experten können ab sofort online gesendet werden. </p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:12.0pt;line-height:150%;background: white">Unser Kontaktformular finden Sie hier: </p>
<p class="bodytext" style="margin:0cm;margin-bottom:.0001pt;line-height:150%">Experte: Dr. med. Wolf-Rüdiger Klare<br /> Thema: Den Blutzucker im Griff – Ist Sport die beste Medizin?<br /> Die Fragen werden live beantwortet am 14.11.2011 von 17.00 bis 19.00 Uhr.&nbsp;</p>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Wed, 09 Nov 2011 21:32:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Co-krank mit Diabetes? Angehörige sind mitbetroffen</title>
			<link>http://www.diabetesde.org/presse/pressemitteilungen/zurueck/pressemitteilungen-3/artikel/co-krank-mit-diabetes-angehoerige-sind-mitbetroffen/</link>
			<description>Blacky Fuchsberger auf dem Weltdiabetestag am 13. November 2011 in Berlin:Die Diagnose Diabetes...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><b>Blacky Fuchsberger auf dem Weltdiabetestag am 13. November 2011 in Berlin:<br /><br />Die Diagnose Diabetes mellitus ist &nbsp;für Familien häufig zunächst ein Schock. Und auch, nachdem &nbsp;sich der Alltag und die Therapie rund um die Stoffwechselerkrankung eingespielt haben, nehmen nicht selten alle Angehörigen ein Leben lang starken Anteil an der Diabetes-Erkrankung ihres Familienmitglieds – sei es ihr Enkel, Kind, Geschwister oder Lebenspartner. Der Umgang mit Diabetes in der Familie ist eines der Themen bei der von diabetesDE organisierten Zentralen Veranstaltung zum Weltdiabetestag. Diese findet in diesem Jahr bei freiem Eintritt am Sonntag, den 13. November 2011, im Internationalen Congress Centrum Berlin (ICC), Ecke Messedamm, in Berlin statt.<br /><br /></b>Etwa 25 000 Kinder und Jugendliche unter 20 Jahren in Deutschland sind an Diabetes Typ 1 erkrankt. Ihre Zahl steigt. Gut eingestellt, können Typ-1-Diabetiker ein Leben ohne Einschränkungen führen. Meist wird sie im frühen Kindes- oder Jugendalter festgestellt, oft aufgrund von Symptomen wie ständiger Müdigkeit, übermäßigem Durst und Harndrang bei gleichzeitigem Gewichtsverlust oder gar infolge eines diabetischen Komas. Steht die Diagnose fest, müssen Betroffene ein Leben lang Insulin spritzen, regelmäßig Blutzucker messen und den Kohlenhydratgehalt von Speisen und Getränken berechnen. Zwar gehört die Therapie bei guter Schulung und Betreuung durch den behandelnden Arzt rasch zum Alltag. Dennoch verändert die Stoffwechselkrankheit nicht nur das Leben des Menschen mit Diabetes selbst, sondern auch das seiner Familie nachhaltig.<br /><br />„Für immer krank“ sein, das möchte keiner. Kinder und Jugendliche mit Diabetes Typ 1 reagieren nicht selten zunächst mit Wut und Angst auf die Diagnose. „Warum gerade ich?“, fragen sich viele Neudiagnostizierte. Manche diabeteskranken Kinder entwickeln sogar das Gefühl, an ihrer Erkrankung selbst schuld zu sein. Schuldgefühle kommen auch bei Angehörigen vor. „Hätte ich mein Kind vor dem Diabetes nicht schützen oder ihn früher erkennen können?“, gehen mitunter Eltern mit sich selbst ins Gericht. Geschwister im Kindesalter äußern oft die Furcht, dass ihr Verhalten zum Ausbruch des Diabetes beigetragen haben mag – zum Beispiel durch einen vorhergegangenen Streit.Um solche Gefühle zu kompensieren, reagieren Eltern und Angehörige oft mit übermäßiger Fürsorge, die zu Konflikten mit dem von Diabetes betroffenen Familienmitglied führen kann. Plötzlich dreht sich alles um den Diabetes – der Alltag, die Freizeit, die Ernährung, die Zukunftsplanung. Diabetes wird zur „Familienkrankheit“. So erzählt Joachim „Blacky“ Fuchsberger (84) nach dem tragischen Tod seines Sohnes Thommy, dass dieser kurz vor dem Tod seine Eltern fragte: „Wann hört ihr eigentlich auf, euch ständig Sorgen um mich zu machen?“. Bei einem diabeteskranken Kind gehören diese Sorgen zum Alltag, in vielen Fällen ein Leben lang.<br /><br />Sorgen und ein starkes Verantwortungsgefühl übertragen sich von den Eltern häufig auch auf die Geschwister betroffener Kinder. Meret ist zehn Jahre alt und seit vier Jahren an Diabetes Typ 1 erkrankt. Ihre zwei Jahre ältere Schwester Hannah P. sagt: „Ich fühle mich immer für Meret verantwortlich, wenn meine Eltern nicht da sind. In den Pausen auf der Schule habe ich sie immer gefragt, ob sie auch schon gemessen und gebolt hat. Und wenn ihr nicht gut war, vor einer Unterzuckerung, ist sie immer zu mir gekommen.“<br /><br />Im Rahmen des Weltdiabetestages am 13. November 2011 in Berlin erörtert Moderatorin Sybille Seitz im Gespräch mit Joachim „Blacky“ Fuchsberger und Angehörigen, welchen Raum und welche Bedeutung Diabetes in ihrer Familie einnimmt und wie sie damit umgehen.</p>
<p class="bodytext">Terminankündigung:<br />Weltdiabetestag<br />Sonntag, 13. November 2011, 9.30 - 15.30 UhrInternationales Congress Centrum Berlin (ICC),&nbsp;&nbsp;Neue Kantstraße / Ecke Messedamm, 14057 Berlin</p>
<p class="bodytext">Eintritt frei!</p>
<p class="bodytext">Saal 7, 13.45 Uhr:<br />„Diabetes – eine Familienkrankheit?“,&nbsp;Sybille Seitz im Gespräch mit Blacky Fuchsberger und Angehörigen von Betroffenen</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Tue, 08 Nov 2011 09:36:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Blacky trifft Maite am Weltdiabetestag</title>
			<link>http://www.diabetesde.org/presse/pressemitteilungen/zurueck/pressemitteilungen-3/artikel/blacky-trifft-maite-am-weltdiabetestag/</link>
			<description>Foto- und TV-Termin am 13.11. um 13.00 Uhr im ICC, BerlinSehr geehrte Damen und Herren,Diabetes ist...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Foto- und TV-Termin am 13.11. um 13.00 Uhr im ICC, Berlin<br /><br />Sehr geehrte Damen und Herren,<br />Diabetes ist eine Volkskrankheit. Mehr als sieben Millionen Menschen in Deutschland sind betroffen, täglich kommen 1000 Neuerkrankte hinzu. Jedes Jahr werden weltweit rund um den Weltdiabetestag am 14. November Aufklärungsveranstaltungen und Kongresse organisiert. Die zentrale Veranstaltung in Deutschland wird am Sonntag, den 13. November von 9.30 bis 16.00 Uhr im Berliner Internationalen Congress Centrum (ICC) stattfinden.<br /></p>
<p class="bodytext">In vier Vortragssälen halten über 40 Fachexperten Vorträge zu den Themen „Diabetes Typ 1 und 2: Begleiterkrankungen &amp; Therapie“ , „Diabetes &amp; Soziales“ „Diabetes &amp; Ernährung“, „Aktiv leben“ und „Diabetes Typ 1 bei Kindern“. Außerdem gibt es ein Talkrunde mit Angehörigen zum Thema „Ist Diabetes eine Familienkrankheit?“, auf dem auch „Blacky“ Fuchsberger sich den Fragen von TV-Moderatorin Sybille Seitz zu dem tragischen Tod seines an Diabetes Typ 1 erkrankten Sohnes Thommy stellt. (13.45 Uhr, Saal 7)<br /></p>
<p class="bodytext">Doch auch andere Prominente unterstützen den Kampf von diabetesDE gegen die Volkskrankheit: Sängerin Maite Kelly stellt gleich zwei neue Songs vor (11.30 Uhr, Hauptfoyer) , TV-Ernährungsexpertin Dagmar von Cramm wird zusammen mit TV-Köchin Jacqueline Amirfallah („ARD Buffet“) eine Koch-Show zelebrieren (13.00 Uhr, Hauptfoyer) und Ernährungscoach und Bestsellerautor Patric Heizmann („Ich bin dann mal schlank“) präsentiert eine einstündige Unterhaltungs-Show mit viel Humor (10.30 – 11.30 Uhr, Saal 6).<br /></p>
<p class="bodytext">Der Eintritt ist frei.<br /></p>
<p class="bodytext"><a href="weltdiabetestag/2011/" >Weitere Informationen und das aktuelle Programm</a> <br /></p>
<p class="bodytext">Foto und TV-Termin: Sonntag, den 13. 11 2011, 13.00 Uhr<br />Ort: Internationales Congress Centrum (ICC)<br />diabetesDE-Stand, Zugang Brückenfoyer, 1.OG<br />Neue Kantstr. /Messedamm, 14057 Berlin,<br /></p>
<p class="bodytext">Motive: </p>
<p class="bodytext">1. Blacky trifft Maite<br />2. Blacky trifft Meret (10 Jahre, Diabetes seit 4 Jahren) und Schwester Hannah (12 Jahre, nicht betroffen)<br />3. Gruppenbild mit Vorstand<br /></p>
<p class="bodytext">Bitte melden Sie sich zum Fototermin an!</p>
<p class="bodytext">Ihre Kontakte für Rückfragen:<br />diabetesDE<br />Nicole Mattig-Fabian<br />Reinhardtstraße 31<br />10117 Berlin<br />Tel.: +49 (0)30 201 677-12<br />Fax: +49 (0)30 201 677-20<br />E-Mail: mattig-fabian@diabetesde.org<br />www.diabetesde.org<br /></p>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Mon, 07 Nov 2011 15:23:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>„Thomas-Fuchsberger-Preis“ bei 1. Diabetes-Charity-Gala verliehen</title>
			<link>http://www.diabetesde.org/presse/pressemitteilungen/zurueck/pressemitteilungen-3/artikel/thomas-fuchsberger-preis-bei-1-diabetes-charity-gala-verliehen/</link>
			<description>diabetesDE ehrte Engagement und praktische Hilfe im Umgang mit Diabetes mellitus Im Rahmen der...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><b>diabetesDE ehrte Engagement und praktische Hilfe im Umgang mit Diabetes mellitus<br />&nbsp;<br />Im Rahmen der 1. Diabetes-Charity-Gala verlieh Joachim „Blacky“ Fuchsberger gestern Abend sichtlich ergriffen erstmalig den „Thomas-Fuchsberger-Preis“. Diese Ehrung nahm Heidrun Schmidt-Schmiedebach, Leiterin des Projekts „Insulin zum Leben“, entgegen. Die Gala fand am 2. November 2011 unter der Schirmherrschaft von Berlins Regierendem Bürgermeister Klaus Wowereit im Berliner Meistersaal statt. 200 Gäste aus Politik, Wirtschaft und Showbusiness waren gekommen, um mehr über Diabetes zu erfahren. Die gemeinnützige und unabhängige Gesamtorganisation diabetesDE initiierte die Gala, bei der&nbsp; 60.000 Euro an Geldspenden für zwei diabetesDE-Projekte eingenommen wurden. Ziel von diabetesDE ist, die Volkskrankheit Diabetes ins Bewusstsein der Gesellschaft zu rücken. Denn bereits mehr als sieben Millionen Menschen in Deutschland sind an Diabetes erkrankt, täglich kommen nahezu 1000 weitere hinzu.</b><br /><br />„Es wird Zeit, dass die Gesellschaft Diabetes als schwerwiegende Krankheit akzeptiert. Diabetes muss mehr in das Bewusstsein der Bürger gerückt werden. Steuert man nicht bewusst dagegen, kann die Krankheit jeden treffen“, begründete Nicole Mattig-Fabian, Geschäftsführerin von diabetesDE, die Initiative für die erste Charity-Gala zum Thema Diabetes. Höhepunkt des Festabends am 2. November 2011 im Berliner Meistersaal war die Verleihung des „Thomas-Fuchsberger-Preises“ in Erinnerung an den im letzten Jahr verstorbenen Sohn von Fernsehlegende „Blacky“ Fuchsberger. „Hätte mein Sohn den Verlauf dieser Gala miterleben können, hätte er mehrfach laut in die Hände geklatscht“, erklärte er bewegt den rund 200 Gästen im Meistersaal. Er selbst überreichte den Preis an Heidrun Schmidt-Schmiedebach, Projektleiterin von „Insulin zum Leben“: Das Hilfsprojekt rettet als Partner im Netzwerk &quot;Insulin For Life&quot; das Leben vieler insulin-bedürftiger Menschen in den Entwicklungsländern. Sie haben häufig keinen Zugang zu Insulin und versterben daher an der Krankheit. Heidrun Schmidt-Schmiedebach sammelt seit 2003 Insulin- und Geldspenden in ganz Deutschland und hilft Diabetikern in Not auf der ganzen Welt. Die Empfänger der deutschen Hilfspakete sind vor allem Diabetesorganisationen in Ruanda, Tansania, der Demokratischen Republik Kongo, in Bolivien und Peru.<br />&nbsp;<br />Heidrun Schmidt-Schmiedebach bestreitet alle anfallenden Aufgaben für „Insulin zum Leben“ alleine mit vier ehrenamtlichen Helferinnen – vom Empfang der Insulinspenden, dem Hilfspakete packen und bei der Post einliefern bis hin zu den Dankesbriefen an die Spender. Eine unabhängige Jury aus Ärzten, Wissenschaftlern, Diabetesberatern und Betroffenen wählte daher sie als erste Preisträgerin des „Thomas-Fuchsberger-Preises“ aus. Der Preis wurde gestiftet vom Industrieforum Diabetes (IFD) und ist mit 5 000 Euro dotiert. Zu den Mitgliedern der Jury zählte auch Gewichtheber Matthias Steiner. Jurypräsident und Laudator am Abend war Prof. Dr. med. Hellmut Mehnert, jahrelang behandelnder Arzt von Thomas Fuchsberger. Der Preis soll künftig jährlich an eine ehrenamtlich tätige Person verliehen werden, die sich für die Aufklärung und die praktische Hilfe im Umgang mit der Krankheit einsetzt.<br />&nbsp;<br />Ziel der Gala war es, Geldspenden für Diabetes-Projekte zu sammeln. Zwei Spendenprojekte von diabetesDE standen im Mittelpunkt: „Mobil Agil“, ein Programm zur besseren Versorgung von Kindern mit Typ-1-Diabetes in Schleswig-Holstein, und das Projekt „Ich bin WER ich bin“ von „Moby Dick“, einem Ernährungs- und Bewegungsprogramm für adipöse Kinder zur Vermeidung des Typ-2-Diabetes. Insgesamt konnte diabetesDE an diesem Abend 60.000 Euro an Geldspenden einnehmen, die Projekten wie diesen zugute kommen.&nbsp; </p>
<p class="bodytext"><b><a href="presse/pressematerial/1_diabetes_charity_gala_2112011/" >Fotos der Gala zum Download</a></b><br /></p>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Thu, 03 Nov 2011 09:38:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
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