Die Internationale Diabetes-Föderation (IDF) hat einen Diabetes Trust Fund für Haiti eingerichtet.

Diese unterstützt Menschen mit Diabetes in Haiti.© IDF, Insulin for Life

Die ersten Hilfslieferungen sind eingetroffen. © IDF, Insulin for Life

Bitte spenden Sie, damit die Menschen mit Diabetes...

...in Haiti die Hilfe erhalten können, die sie dringend benötigen.

Spendenkonto 60 60, Bank für Sozialwirtschaft, BLZ 100 20 500, Stichwort „Haiti“, © IDF, Insulin for Life

Spendenkonto 60 60, Bank für Sozialwirtschaft, BLZ 100 20 500, Stichwort „Haiti“, © IDF, Insulin for Life

Nothilfe für Haiti (abgeschlossen)

© Marketwire, IDF, Insulin For Life, Haitianische Stiftung für Diabetes und Herz-Kreislauf-Erkrankungen

Das verheerende Erdbeben, das am 12. Januar 2010 Haiti erschütterte, hat fast 200 000 Menschen im Land getötet. Viele weitere wurde verletzt. Die meisten Häuser in Port-au-Prince sind beschädigt oder eingestürzt, auch die Krankenhäuser der Hauptstadt sind betroffen.

Das Gesundheitssystem, das bereits vor dem Erdbeben nur sehr unzureichend war, ist ebenfalls stark von den Folgen der Naturkatastrophe betroffen. Menschen mit chronischen Krankheiten wie Diabetes können so nicht mehr die Versorgung erhalten, die sie dringend benötigen. Für viele der 300 000 Menschen mit Diabetes in Haiti bedeuten die fehlenden Medikamente Lebensgefahr.

Der Präsident der Internationale Diabetes-Föderation (IDF), Jean Claude Mbanya, warnt: „Die Haitianer, die das Erdbeben überlebt haben, sollten nun nicht unnötigerweise an Diabetes sterben.“

Das Gebäude des Haitianischen
Diabetesverbands und zerstörte
Häusern in der Nachbarschaft ©IDF, Insulin for Life

Marline G. war erst kurz zuvor aus den Trümmern eines Hauses gerettet worden. Als sie in der Klinik des Haitianischen Diabetesverbands ankam, waren ihre Kleider völlig zerrissen. Schuhe hatte sie keine mehr. Aber viel schlimmer war, dass sie auch ihre Diabetes-Medikamente verloren hatte. Ihr Blutzucker-Wert war 230 mg/dl und ihr Blutdruck war 170/100 – beide Werte stark erhöht. Doch das Team der Klinik konnte helfen: Sie gaben Marline die nötigen Medikamente und versorgten auch ihre Wunden.

Ein gefährlich hoher Blutzucker-Wert wurde bei Joseph E. gemessen, als er in der Klinik untersucht wurde: 533 mg/dl. Er brauchte dringend Insulin, doch er hatte kein Geld. In Fällen wie diesem verteilt der Haitianische Diabetesverband kostenlos die notwendigen Medikamente. Betty T.s Blutzucker-Wert lag bei ihrem Eintreffen in der Klinik bei 516 mg/dl, denn sie hatte schon seit einer Woche kein Insulin mehr erhalten. Auch sie wurde kostenlos versorgt.

In Haiti gibt es zahllose Marlines, Josephs und Bettys. Darum ruft diabetesDE als Mitgliedsorganisation Internationale Diabetes-Föderation zu Spenden für den Diabetes Trust Fund für Haiti auf. Dieser Fund unterstützt die Menschen mit Diabetes in der gegenwärtigen Notsituation. Darüber hinaus trägt er dazu bei, dass die Gesundheitsversorgung für die mehr als 300 000 Haitianer mit Diabetes langfristig wieder aufgebaut werden kann.

© IDF, Insulin for Life
© IDF, Insulin for Life

Die IDF und die australische Organisation Insulin for Life haben daher einen Diabetes Trust Fund ins Leben gerufen, um Nothilfe für die Menschen mit Diabetes in Haiti zu leisten. Gemeinsam haben sie bereits wenige Tage nach dem Beben die ersten Hilfsgüter in die betroffenen Gebiete ausgeliefert. Die Sendung umfasste Insulin, Blutzucker-Messgeräte, Teststreifen und andere Hilfsmittel, die über den Haitianischen Diabetesverband an die bedürftigen Menschen im Land verteilt werden.

Eine zweite Lieferung mit Hilfsgütern ist inzwischen ebenfalls in Haiti eingetroffen, so dass nun 200 Menschen einen Monat lang mit Insulin versorgt werden können. Aber es gibt immer noch einen großen Bedarf in dem zerstörten Land.

Bitte spenden Sie, damit die Menschen mit Diabetes in Haiti die Hilfe erhalten können, die sie dringend benötigen.

Sie können online oder per Überweisung spenden:

Spendenkonto 60 60
Bank für Sozialwirtschaft
BLZ 100 20 500
Stichwort „Haiti“