6. Treffen: Brandenburg

Gesundheitspolitisches Treffen in Brandenburg
v.l.n.r.: Prof. Annette Schürmann (DDG), Dr. Stefanie Gerlach (diabetesDE), Yvonne Häusler (VDBD), Dr. Gottlobe Fabisch (VDBD), Ursula Nonnemacher (Grüne Gesundheitsministerin von Brandenburg), Wilfried König (DDB Brandenburg), Uta Weiß (DDB Brandenburg), Dr. Tobias Schade (DDG), PD Dr. Kilian Rittig (DDG)
Gesundheitspolitisches Treffen in Brandenburg

Am 21. November 2019 fand in Potsdam die erste Brandenburger Diabeteskonferenz statt; eingeladen hatte das Landesgesundheitsministerium. Ursula Nonnemacher, neue grüne Gesundheitsministerin in Brandenburg und selbst Internistin, hat es sich nicht nehmen lassen, an ihrem ersten Arbeitstag im Amt ein Grußwort an die mit 37 Teilnehmern sehr gut besuchte Konferenz zu richten. Erstmals vorgestellt wurde der nun auch gedruckt vorliegende Brandenburger Diabetesbericht „Diabetes mellitus Typ 2 in Brandenburg – Verbreitung, Versorgung, Vermeidung“.

Gesundheitspolitisches Treffen in Brandenburg: Flyer

Es folgte ein Fachvortrag von Prof. Dr. U. A. Müller mit anschließender kritischer Diskussion. Am Nachmittag erarbeiteten die Teilnehmer in zwei Workshops Problem¬darstellung und Lösungsansätze zu den Themen „Wie können im Land Brandenburg Lebenswelten gesundheitsförderlicher im Sinne der Prävention von Diabetes mellitus Typ 2 gestaltet werden?“ und „Wie kann im Land Brandenburg die Versorgung vulnerabler Gruppen von Diabetes-patientinnen und -patienten verbessert werden? Welche Rolle kommt dem DMP dabei zu?“ Schwerpunkte in der Abschlußrunde waren das Thema Schulungen und deren Finanzierung, Qualifizierung der Akteure auf allen Versorgungsebenen und ihre Kooperation sowie verhältnispräventive Maßnahmen. Unser konsentiertes Papier zur Nationalen Diabetesstrategie wurde in workshop 2 eingebracht und auch nach Beendigung der Konferenz dem Kommissarischen Leiter Gesundheit des Ministeriums, Herrn Zaske, übergeben. Die Einladung zur Konferenz selbst war bereits eine Empfehlung, enthalten in der Bewertung der Landes¬regierung zur Expertise der Diabetessituation, mit der eine Agentur beauftragt worden war. Im Auftrag des neuen Ministeriums für Soziales, Gesundheit, Integration und Verbrau¬cher¬¬schutz (MASGIV) wird nun ein Ergebnisbericht der Konferenz erstellt. Alles in allem ein guter Anfang! Wir sind gespannt, wie es weitergeht!

Gesundheitspolitisches Treffen in Brandenburg