Den Stoffwechsel im Griff - Risiken und Folgen bei Diabetes Typ 1 und Typ 2

Experten-Chat mit Priv.-Doz. Dr. med. Christian Berg

Am 12. April 2012 findet die Experten-Sprechstunde mit dem Diabetes-Experten Dr. med. Christian Berg zum Thema „Den Stoffwechsel im Griff - Risiken und Folgen bei Diabetes Typ 1 und Typ 2“ statt.

Priv. Doz. Dr. med. Christian Berg, Mettmann
Priv. Doz. Dr. med. Christian Berg, Mettmann

Privatdozent Dr. med. Christian Berg

Chefarzt Innere Medizin am Evangelisches Krankenhaus Mettmann, Schwerpunkt Endokrinologie – Diabetologie – Angiologie

Evangelisches Krankenhaus Mettmann
Gartenstr. 4-8
40822 Mettmann
Protokoll der Sprechstunde

Betreff: Den Stoffwechsel im Griff - Risiken und Folgen bei Diabetes Typ 1 und Typ 2

Biggi fragt: 

Lieber Herr Dr. Berg,

gibt es irgendwo einen Test für Folgeerkrankungen bei Diabetes wo ich testen kann für welche Erkrankung ich vielleicht gefährdet bin?

Danke und Gruß
Birgit Krämer

Privatdozent Dr. med. Christian Berg antwortet: 

Liebe Frau K.,

dies klärt Ihr Arzt weiter ab, einfache käufliche Tests gibt es
hierfür leider nicht,
bitte sprechen Sie Ihren Arzt an,

Mfg
Dr. Berg

Betreff: Den Stoffwechsel im Griff - Risiken und Folgen bei Diabetes Typ 1 und Typ 2

Maren fragt: 

bin 40 und habe Diabetes Typ 1. Gerade beschäftige ich mich mit Wechseljahren, auf die ich wohl in der nächsten Zeit zusteuere. Hat diese hormonelle Umstellung auch Folgen für meinen Diabetes. Muss ich da Besonderheiten beachten?

Mit freundlichen Grüßen

Privatdozent Dr. med. Christian Berg antwortet: 

Liebe Frau Schuler,

Wechseljahrsbeschwerden haben keinen direkten Einfluss auf den
Blutzucker, allerdings können Konzentrationsstörungen, Hitzewallungen
auch Symptome einer Unterzuckerung sein und diese überlagern, so dass
man hier genau Acht geben sollte. Wenn Ihr Zucker jetzt gut
eingestellt ist, sollten Sie auch gut durch die Wechseljahre kommen.

Viele Grüße
Dr. Berg

Betreff: Den Stoffwechsel im Griff - Risiken und Folgen bei Diabetes Typ 1 und Typ 2

Ralf L. fragt: 

Ich habe gelesen, dass man einen Diabetestest auch in der Apotheke bekommt. Ist er genauso zuverlässig wie beim Arzt? Will nicht extra zum Arzt deswegen gehen!

 

Privatdozent Dr. med. Christian Berg antwortet: 

Sehr geehrter Herr L.,

Sie können in einer Apotheke z.B. ihren Blutzucker testen lassen, das
ist eine erst Orientierung.
Die beste Methode ist allerdings die Nüchternbestimmung beim Arzt, von
daher würde ich es dort abklären lassen.

Mfg
Dr. Berg

Betreff: Den Stoffwechsel im Griff - Risiken und Folgen bei Diabetes Typ 1 und Typ 2

Sonja E. fragt: 

Ich plane gemeinsam mit meinem Freund, ein Kind zu bekommen. Ich bin jedoch stark übergewichtig (knapp 90 Kg bei 172 cm) und mein Gynäkologe meinte, dass ich zunächst versuchen solle abzunehmen. Auch bezüglich Schwangerschaftsdiabetes. Ist es sehr wahrscheinlich, dass ich Schwangerschaftsdiabetes bekommen kann – hängt das tatsächlich in erster Linie vom Gewicht ab?

 

Privatdozent Dr. med. Christian Berg antwortet: 

Liebe Frau E.,

Übergewicht kann einen Schwangerschaftsdiabetes begünstigen, daher ist
eine gesunde Ernährung und Gewichtsreduktion sinnvoll.
Es muss nicht dazu kommen, auch andere Faktoren spielen da hinein,
aber starkes Übergewicht ist per se schon der größte Risikofaktor,
einen Diabetes zu entwickeln.

Mfg
Dr. Berg

Betreff: Den Stoffwechsel im Griff - Risiken und Folgen bei Diabetes Typ 1 und Typ 2

Thomas S. fragt: 

Ich habe vor 10 Jahren eine Cortison-Therapie erhalten. Die Äzte haben mir damals gesagt, dass ich mit großer Wahrscheinlichkeit damit rechnen kann, dass ich später Diabetes Typ 2 bekommen werde. Jetzt bin ich 28 und noch habe ich keinen Diabetes. Wie groß ist mein Risiko und wieso sind die Ärzte sich so sicher, dass ich dem Diabetes nicht entkommen könnte? Wenn ich es irgendwie verhindern kann, würde ich das natürlich gerne tun!

 

Privatdozent Dr. med. Christian Berg antwortet: 

Lieber Herr S.,

wenn man sehr lange eine Cortisontherapie erhält (Dauertherapie) kann
begleitend ein Diabetes auftreten.
Da ich annehme, dass Sie nur vor 10 Jahren über eine bestimmte Zeit
Cortison eingenommen haben, sollte das Risiko hier nicht erhöht sein.
Andernfalls sollte Ihr Arzt bei fortlaufender Cortisontherapie die
Blutzuckerwerte überprüfen, damit man frühzeitig gegensteuern kann.
Darüberhinaus ist eine gesunde Ernährung und ausreichende Bewegung und
Sport die beste Prophylaxe..
viele Grüße
Dr. Berg

Thomas S. fragt:

Vielen Dank für Ihre Antwort! Ich hatte die Therapie damals für etwa 5 Monate. Jetzt nehme ich hin und wieder Cortison, da ich eine starke Neurodermitis habe. Wenn ich es hin und wieder nehme, besteht keine Gefahr?
 
Viele Grüße
Thomas S.

Dr. Berg:

Lieber Herr S.,

nein, ich denke, das ist kein Problem, da es ja keine Dauertherapie ist.

Viele Grüße
Dr. Berg

Betreff: Den Stoffwechsel im Griff - Risiken und Folgen bei Diabetes Typ 1 und Typ 2

Carola fragt: 

Hallo,

ich habe folgende Frage: Gibt es Unterschiede in den Risiken und Folgen (bezüglich Folgeerkrankungen) bei Typ 1 und Typ 2 Diabetikern?

Vielen Dank und Gruß
Carola

Privatdozent Dr. med. Christian Berg antwortet: 

Liebe Carola,

generell gibt es viele Gemeinsamkeinten aber auch Unterschiede in
Punkto Folgeerkrankungen bei Diabetes mellitus Typ 1 und 2. Natürlich
kann ein sehr schlecht eingestellter Diabetes egal welcher Form
Spätschäden hervorrufen, welche bei Typ 1 und Typ 2 Diabetikern
ähnlich sind.

Oftmals ist der Typ 2 Diabetes aber auch noch mit anderen Krankeiten
wie Bluthochdruck oder Fettstoffwechselstörung kombiniert, was beim
jüngeren Typ 1 Diabetiker meist nicht der Fall ist.

Mfg
Dr. Berg

Betreff: Knochen und Gelenke

Peter H. fragt: 

Seit Jahren kann ich immer schlechter laufen Zum Einkaufszentrum sind es ca. 500 m, die Rückfahrt muß ich immer öfter per Taxi zurücklegen, Rechts habe ich 2006 ein neues Hüfgelenkk bekommen. Hausartz, Diabetologin ind der Gefäßchirurg sagen übereinstimmend, dass eine gute Durchblutung der Beine nach 53 Jahren 'Diabetes besteht., die Pulse sind überall bemerkbar, Kann der Diabetes auch die Knochen schädigen? Außerdem ist mein Rücken sehr schnell mit Schweiß bedeckt, Ober- und Unterhem d total durchnäßt bei Atemnot.

Peter H.

Privatdozent Dr. med. Christian Berg antwortet: 

Lieber Herr H.,

dies sollte unbedingt weiter abgeklärt werden. Sprechen Sie doch mal
mit Ihrem Arzt, ob z.B. eine Osteoporose / Knochendichteminderung
vorliegen könnte bzw. ob er eine Messung für sinnvoll hält. Der
Diabetes kann dies manchmal bei langer Diabetesdauer begünstigen, aber
das ist nicht immer der Fall. Auch die Luftnot und das starke
Schwitzen gehören vom Internisten weiter abgeklärt, bitte suchen Sie
hierzu Ihren Arzt auf, damit er weitere Untersuchungen veranlassen
kann.

Viele Grüße
Dr. Berg

Betreff: Den Stoffwechsel im Griff - Risiken und Folgen bei Diabetes Typ 1 und Typ 2

Annette K. fragt: 

Hallo Herr Dr.,

ich bin 30 Jahre alt, normalgewichtig, bewege mich regelmäßig und in meiner Familie hat soviel ich weiß niemand Diabetes. Mein Hausarzt hat jetzt eine Vorstufe von Typ 2 Diabetes diagnostiziert. Ich kann den Verlauf aufhalten oder zumindest hinauszögern. Allerdings frage ich mich wie, weil ich meiner Meinung nach keine typischen Risikofaktoren trage. Welche Gründe könnte es noch geben?

VG Anette K.

 

Privatdozent Dr. med. Christian Berg antwortet: 

Liebe Frau K.,

eine Vorstufe zum Diabetes mellitus Typ 2, eine sog. gestörte
Glukosetoleranz, wird nur sicher durch einen Zuckerbelastungstest
(sog. oGTT) diagnostiziert. Sollte dies bei Ihnen durchgeführt worden
sein, sollte im nächsten Schritt ein Endokrinologe Sie untersuchen, um
zu testen, welche körpereigenen Einflüsse zu dieser gestörten
Glukosetoleranz bei Ihnen führen können. Offensichtlich scheinen es
die vordergründigen Ursachen wie Übergewicht, Begleiterkrankungen wie
Bluthochdruck oder Fettstoffwechselstörungen, bei Ihnen ja nicht zu
sein.
Dies sollten Sie bitte nochmals mit Ihrem Hausarzt besprechen.
Herzliche Grüße
Ihr Dr. Berg

Betreff: typ 1 oder typ 2

Hannes S. fragt: 

Nachricht: ich habe mein Diabetes 3 Jahre habe vorher in 2 Monaten 40 kg abgenommen bin mit einen wert von 700 ins Krankenhaus gekommen hatte da eine ketoazidose
nun stellt sich heute die frage welcher typ kann den ein typ 2 Diabetiker sämtliche typ 1 Symptome haben ? Antikörper Test waren 2 von drei werten negativ und einer leicht positiv
und kann es sein das die Remissionsphase sich so lange hinzieht ?
bzw ist es so das ich teileweise vergesse Zwischenmahlzeiten zu bolen und habe trotzdem gute werte kann es sein das ich da zu basallastisch bin?

 

Privatdozent Dr. med. Christian Berg antwortet: 

Sehr geehrter Herr S.,

die Unterscheidung ob es sich um einen Typ 1 oder Typ 2 Diabetes
handelt, ist leider nicht immer einfach.
Die Symptome eines lang erhöhten Blutzuckers können sich bei beiden
Formen aber ähnlich sein. Daher empfehle ich Ihnen dies bei Ihrem
Diabetologen mit allen vorliegenden Befunden nochmals zu besprechen,
von einzelnen Antikörperbefunden oder der Dauer einer möglichen
Remissionsphase oder aktuellen Einstellungs- bzw. Therapieproblemen
lassen sich auf Ihre Frage leider so keine direkten Rückschlüsse
ziehen. Generell sollte die Therapie aber auf Mahlzeiten und
Zwischenmahlzeiten aber entprechend so gut abgestimmt sein, ohne dass
es zu Auslassen von Bolusgaben oder Mahlzeiten zu stabilen
Blutzuckerwerten kommt. Bitte besprechen Sie dies nochmals mit Ihrem
Diabetologen.
Viele Grüße
Ihr
Dr. Berg

Betreff: Den Stoffwechsel im Griff - Risiken und Folgen bei Diabetes Typ 1 und Typ 2 Unterzuckerungen, Folgeerkrankungen

Werner fragt: 

Ich bin seit Dez. 2007 Diabetiker Typ 2. Bereits meine beiden Großmütter und mein Vater waren Diabetiker/innen Typ 2. Meine Mutter ist auch Diabetikerin Typ 2. Unser Hausarzt ist Diabetologe. So brauche ich nicht zu zwei Ärzten wegen meines Diabetes.

Seit Februar 2008 nehme ich am DMP Typ 2 teil, 2 x Jährlich gehe ich zum Augenarzt, ABO Diabetes Journal, Mitgliedschaft im Diabetikerbund und in DiabetesDE sind für mich als Diabetiker selbstverständlich. Dem Sozialverband VdK gehöre ich ebenfalls an. Alle 4 - 5 Wochen kommt zu meiner Frau und mir eine Podologin ins Haus. Mit der Gewichtsreduzierung tue ich mir schwer, 96 kg bei 1,67 cm sind zu viel. Ich weiß, dass ich Abnehmen sollte, leider ist dasleichter gesagt wie getan. Mehr Bewegung wäre angebracht, aber ich tue mir schwer damit.

Mein letzter HbA1c Wert, mein bisher höchster, war 6,36. Meine Diabetes Medikamentation Metformin 2 x 1000 mg und 2 x 1,75 mg Glibenclamid, Bisoprolol 10 mg gegen Bluthochdruck, und Simva Basic 20 mg wegen der erhöhten Blutfettwerte.
Wie von meinem Hausarzt/Diabetologen empfohlen, mache ich wöchentlich ein Blutzucker Tagesprofil, das ich selbstverständlich auch in meinem Diabetes-Tagebuch notiere.
Nach dem Frühstück mit 40 g Müsli und 1 Stück Brot mit Margarine oder Käse bin ich bei einem Wert zwischen 160 – 180, trotz der Einnahme von 1,75 mg Glibenclamid.
Kurz vor dem Mittagessen nehme ich 1,75 mg Glibenclamid ein. Je nachdem wie viel oder was ich zu Mittag esse, habe ich nachmittags Unterzuckerungen. Unterzuckerungen, mit weiß im Gesicht, nervös, zittern, hatte ich bisher bei Werten von 34 bis Werten mit ca. 70. An den Tagen ohne Unterzuckerungen komme ich Mittags auf Werte von ca. 70 – 80.
Mir stellt sich die Frage warum man eigentlich die Glibenclamid nicht durch andere Diabetes Medikamente, die keine Unterzuckerungen hervorrufen, ersetzt.
Wie ich gelesen habe rufen z. B. Alpha-Glukosidasehemmer und Inkretin-Analoga sowie Inkretin-Verstärker (DPP-4-Inhibitoren) keine Unterzuckerungen hervor.

Ich verwende zusätzlich Morgens und Abends Allpresan Diabetic Intensiv Creme für meine Füße. Für die Nägel auf Grund von Nagelpilz Ciclopoli 8 % med. Nagellack.
Urin lasse ich jedes mal bei der Quartalsmäßigen Untersuchung wegen der Nieren bei unserem Hausarzt/Diabetologen untersuchen. Mein Blutdruck liegt bei 120 – 130 zu 80 mit Bisoprolol.

Meine Fragen an Sie Herr Dr. med. Berg:

Wie kann ich den Stoffwechsel besser in den Griff bekommen?
Damit meine ich, wie kann ich die Unterzuckerungen nach dem Mittagessen vermeiden? Wie kann ich zu hohe Blutzuckerwerte nach dem Frühstück vermeiden?

Auf welche Risiken sollte ich achten, damit ich keine Diabetes Folge Krankheiten bekommen?

Betreff: Zeitplan Einnahme von Essen

Reinhold H. fragt: 

Ich esse eigentlich meine Hauptmahlzeiten erst ab Mittag und bis spät in den Abend hinein.
Morgens trinke ich nur etwas kohlehydratreiches Milch oder Buttermilch.
Ist das richtig oder sollte ich etwas daran ändern.??

Privatdozent Dr. med. Christian Berg antwortet: 

Sehr geehrter Herr H.,

generell gibt es keine Vorschrift, wann man was zu essen hat oder
nicht, wichtig ist, dass Ihre Diabetes Therapie an Ihre Bedürnisse
angepasst ist. Sollten Sie aktuell gute Blutzuckerwerte haben, ist
dagegen natürlich nichts einzuwenden. Besprechen Sie dies doch einmal
mit Ihrem Diabetologen, er wird entsprechend Ihrer Werte eine
angepasste Empfehlung geben können.

Mfg
Dr. Berg

Betreff: erhöhter Nüchtern-Zuckerwert

Leonhard S. fragt: 

ich bin Typ2-Diabetiker und habe schon seit längerer Zeit einen erhöhten Nüchtern-Blutzuckerwert (ca. 135 - 150). Woher kann das kommen und wie kann ich dagegenwirken. Mein letzter Hba1c war 7,1.

Für eine Auskunft wäre ich Ihnen sehr dankbar.

Mit freundlichen Grüßen
Leonhard S.

Privatdozent Dr. med. Christian Berg antwortet: 

Lieber Herr S.,

ein erhöhter Nüchternblutzucker deutet an, dass die Versorgung des
Körpers mit Insulin über Nacht nicht ausreichend ist. Dies kann z.B.
an Ihrer aktuellen Therapie liegen, die für Sie nachts momentan nicht
optimal ist. Ggfs. muss man eine Umstellung der Therapie oder
Hinzunahme eines Präparates erwägen, dies können Sie mit Ihrem
Diabetologen besprechen. Er wird sich die BZ-Verläufe nochmal genau
anschauen und eine Empfehlung geben können.

Mfg
Dr. Berg

Betreff: Wie bekomm ich meinen zucker in griff

Petra R. fragt: 

ich habe diabetes seit 2003, bin selbst mit einem Wert von 1440 ins krankenhaus gelaufen.
Aber seit 2006 ist der Diabetes nicht mehr in den griff zu bekommen ich habe meistens Werte von 200-400 und stehe auch mit solchen werten in der früh auf.
Habe schon an zwei diabeteskuren teilgenommen, einmal in bad mergentheim und passau aber leider auch erfolglos. Deshalb wollte ich fragen ob eine Insulinpumpe bei mir angebracht wäre?
Ich habe auch Asthma und habe seit 2009 ein Schlafgerät bekommen wegen atemaussetzer ( 144/pro stunde) , eine behinderung von 80%, und das in meinem alter (44)

Privatdozent Dr. med. Christian Berg antwortet: 

Liebe Frau R.,

Ihr Zucker sollte gut eingestellt werden. Werte von 200-400 sind auf
die Dauer schlecht für Ihren Körper.
Bitte sprechen Sie mit einem erfahrenen Diabetologen über Ihre
aktuellen Einstellungsprobleme. Unter Umständen kann eine Insulinpumpe
für Sie in Frage kommen, dies müss aber vom entpsrechend versierten
Diabetologen in Angriff genommen werden. Auch über eine erneute
Schulung und Therapieumstellung sollten Sie nachdenken, zudem wäre
eine Ernährungsschulung wichtig. Mit den richtigen Maßnahmen lässt
sich Ihr Zucker mit Sicherheit besser einstellen,

viele Grüße
Dr. Berg