Diagnose Diabetes – Was Sie jetzt wissen müssen

Experten-Chat mit Prof. Dr. med. Thomas Haak

Am 1. Oktober 2009 fand unsere Experten-Sprechstunde mit dem Diabetes-Experten Professor Thomas Haak, Mitglied des Vorstands von diabetesDE und Chefarzt des Diabetes-Zentrums Bad Mergentheim zum Thema „Diagnose Diabetes – Was Sie jetzt wissen müssen“ statt. 

Prof. Thomas Haak
Prof. Thomas Haak, Bad Mergentheim

Prof. Dr. Thomas Haak

Finanzvorstand
 
Chefarzt der Diabetes Klinik am Diabetes Zentrum Mergentheim
Diabetesklinik Bad Mergentheim
Theodor-Klotzbücher-Str. 12
97980 Bad Mergentheim
Protokoll der Sprechstunde

Betreff: Diagnose Diabetes – Was Sie jetzt wissen müssen

Frau X. fragt: 

Sehr geehrte Damen und Herren,
seit rund 10 Jahren bin ich spritzender Diabetiker. Ich habe feststellen müssen, dass ich bei Stress stets einen wesentlich höheren Blutzucker habe. Warum? Ist das bei anderen genauso?

 

Prof. Dr. Thomas Haak antwortet: 

Liebe Frau XX,

bei Stress setzt der Körper sogenannte Stresshormone frei. Hierzu zählen Adrenlin, Noradrenalin und Cortisol. Diese sind Gegenspieler des Insulins und erhöhen daher den Blutzucker. Ist der Stress kurzzeitig, so korrigiert man den Blutzucker mit kurzwirksamem Insulin. Bei Dauerstress, z. B. durch einen Infekt, kann man auch den Basalinsulinspiegel erhöhen, bis der Infekt abgeklungen ist. Dieses Problem haben nicht nur Sie, sondern alle Menschen.
Herzliche Grüße Ihr Prof. Dr. med. Thomas Haak

Betreff: Diagnose Diabetes – Was Sie jetzt wissen müssen

H. K. fragt: 

wir haben gehört, dass in den letzten Jahren immer wieder neue Gene entdeckt wurden, die mit Diabetes in Verbindung stehen. Wird es bald möglich sein, schon bei Kindern herauszufinden, ob sie eines Tages an Diabetes erkranken? Als Betroffene möchte ich wissen, ob ich möglicherweise meine Kinder eines Tages testen lassen muss.

 

Prof. Dr. Thomas Haak antwortet: 

Hallo Herr K.,

der Typ 1-Diabetes hat zahlreiche Ursachen, die in einandergreifen und zum Untergang der Insulin-Produktionsstätten führt. Hierbei diskutiert man Umweltfaktoren, Ernährungsfaktoren im Säuglingsalter, begünstigende Gene, fehlende schützende Gene, Virusinfektionen, um nur einige zu nennen.

Es gibt derzeit einige Antikörper, deren Vorhandensein das Auftreten eines Typ 1-Diabetes mit einiger Sicherheit prognostieren können.
Leider gibt es derzeit nur experimentelle Ansätze, um diesen Prozess zu stoppen.

Wenn Sie mehr hierzu erfahren möchten, können Sie sich gerne an Frau Prof. Dr. Annette Ziegler, Klinikum München-Schwabing wenden, die Ihnen hierzu mehr sagen kann (anziegler@lrz.uni-muenchen.de).

Herzliche Grüße Ihr Prof. Dr. med. Thomas Haak

Betreff: Diagnose Diabetes – Was Sie jetzt wissen müssen

Lotte fragt: 

welche Möglichkeiten gibt es -- ausser Abnehmen (bei Übegewicht) und Ernährungsumstellung, die Zuckerwerte bei Diabetes Typ 2 zu senken? Was halten Sie beispielsweise von diesem Naturprodukt: Apimanu Diabgymna Ayurveda? Es wurde mir mehrfach empfohlen. Allerdings bin ich gegenüber Naturheilverfahren eher kritisch eingestellt, aber falsch machen kann man sicher nichts, wenn man das mal ausprobiert.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung

Lotte

 

Prof. Dr. Thomas Haak antwortet: 

Liebe Lotte,

da irren Sie aber gewaltig. Auch Naturprodukte können teilweise starke Nebenwirkungen haben. Sie unterliegen auch nicht der Aufsicht durch die Arzneimittelbehörden, da diese meist als Nahrungsergänzungsmittel und nicht als Medikamente vertrieben werden. Auch ist die Herkunft oft fraglich.

Es gibt zahlreiche Naturstoffe, die den Blutzucker senken, aber es gibt hierzu keine kontrollierten Studien zum Wirkprofil und zur Sicherheit wie bei Arzneimitteln. Daher wäre ich an Ihrer Stelle eher skeptisch.

Herzliche Grüße Ihr Prof. Dr. med. Thomas Haak

Betreff: Diagnose Diabetes – Was Sie jetzt wissen müssen

C. S. fragt: 

Guten Abend Herr Professor Haak,

erst mal möchte ich anbringen, dass ich das Angebot hier bei Diabetesde sehr begrüße. In der Praxis haben die meisten Ärzte ja kaum noch Zeit sich mit ihren Patienten zu unterhalten.
Bei meinem letzten Besuch habe ich folgende Informationen erhalten, die ich jetzt nicht richtig einordnen kann. Es wurden Blutzuckerwerte festgestellt, die "im Grenzbereich" lägen. Mein Hausarzt meinte, dass es sich jetzt die nächste Zeit entscheiden würde, wo "der Weg hingehe", entweder zum Diabetes oder nicht. Ich solle meine Ernährung umstellen und in 3 Monaten wieder kommen. Aber kein Ernährungsplan, keine weiteren Ratschläge und Unterstützungen.
Was soll ich nun tun? Wie ernähren? Nur auf Zucker, Kohlenhydrate verzichten, oder eine regelrechte Diabetes-Diät?
Ich möchte nicht zum Diabetiker werden!
Viele Grüße aus Bad Saulgau

 

Prof. Dr. Thomas Haak antwortet: 

Lieber Herr S.,

da Sie viele Informationen benötigen, möchte ich Ihnen einige Buchempfehlungen geben, die Sie damit versorgen.

1. Hans Lauber: Fit wie ein Diabetiker, Kirchheim-Verlag 2. Thomas Haak: Typ 2-Diabetes richtig verstehen, Urania-Verlag 3. Bernd Kulzer: Typ 2-Diabetes selbst behandeln, Kirchheim-Verlag

Bei Ihnen läuft es offenbar auf einen Typ 2-Diabetes hinaus, den Sie mit richtiger Ernährung und Bewegung verhindern oder, falls schon vorhanden, wieder beseitigen können. Außerdem sind alle Empfehlungen für Typ 2-Diabetiker Tipps für eine gesunde Lebensweise, die auch für Nichtdiabetiker sinnvoll sind.

Viel Erfolg dabei!!!

Herzliche Grüße Ihr Prof. Dr. med. Thomas Haak

Betreff: Diagnose Diabetes – Was Sie jetzt wissen müssen

Martin K. fragt: 

Ich habe seit zwei Jahren Diabetes und bekomme von meinem Arzt Tabletten verschrieben. Er meint, eigentlich wäre es besser, wenn ich mit Spritzen beginnen würde. Das will ich aber eigentlich nicht. Meinen Sie, ich sollte dem Rat meines Arztes folgen?

 

Prof. Dr. Thomas Haak antwortet: 

Lieber Herr K.,

das kommt sehr darauf an, welchen Diabetes-Typ Sie haben. Bei einem
Typ-1 Diabetes, dem Insulinmangeldiabetes, sind Tabletten bereits nach kurzer Zeit wirkungslos, so dass gleich mit Insulin begonnen werden muss. Bei einem Typ-2 Diabetes, bei dem genügend Insulin im Körper produziert wird, aber leider nicht wirkt, helfen Lebensstiländerung mit gesunder Ernährung und Bewegung sowie Tabletten. Daher ist es wichtig, die genaue Diagnose zu stellen.

Betreff: Diagnose Diabetes – Was Sie jetzt wissen müssen

Bernd W. fragt: 

Bei meiner 10-jährigen Tochter wurde Typ-2-Diabetes festegstellt. Der Arzt hat Juformin verordnet (zwei Mal 500g). Meine Tochter leidet seitdem unter Bauchschmerzen und Verdauungsproblemen. Gibt es keine andere Möglichkeit?

 

Prof. Dr. Thomas Haak antwortet: 

Lieber Herr W.,

das ist leider eine häufige Nebenwirkung von Metformin. Besprechen Sie mit Ihrem Arzt doch einmal, ob es Sinn macht, das Medikament für eine Woche wegzulassen und dann mit einem anderen Metforminpräparat erneut zu starten. Fangen Sie dann mit kleinen Dosen an, z. B. 1 x 250 mg und steigern Sie die Dosis erst dann langsam, wenn Ihre Tochter es gut verträgt. Auch hilft bei der Therapie Gewichtskontrolle und sportliche Betätigung.

Herzliche Grüße Ihr Prof. Dr. med. Thomas Haak

Betreff: Diagnose Diabetes – Was Sie jetzt wissen müssen

Stephan M. fragt: 

Sehr geehrter Herr Prof.,
bei meiner dreijährigen Tochter wird Diabetes Typ 1 vermutet, wir sind als Eltern ratlos. Wo bekommen wir Hilfe für den Alltag?

 

Prof. Dr. Thomas Haak antwortet: 

Lieber Herr M.,

ob Ihre Tochter Diabetes hat, läßt sich durch einfache Blutuntersuchungen (aus der Fingerbeere) gut klären. Die Diagnose kann jeder Kinderarzt stellen oder ausschließen. Sollte Ihre Tochter wirklich Diabetes haben, so ist es wichtig, dass Sie von Anfang an in ein auf Kinderdiabetologie spezialisiertes Zentrum gehen. Ein Diabetes bei Ihrer kleinen Tochter ist am Anfang schwer zu verkraften. Dafür benötigen Sie Spezialisten und glauben Sie mir:
Sollte Ihre Tochter wirklich einen Diabetes haben wie ca. 20000 andere Kinder auch, so wird sie trotzdem so lange leben und so viel Freude am Leben haben wie ohne den Diabetes.

Herzliche Grüße Ihr Prof. Dr. med. Thomas Haak

Betreff: Diagnose Diabetes – Was Sie jetzt wissen müssen

Maren S. fragt: 

Hallo, im August 2009 haben wir erfahren, dass unsere Tochter Hanna (10 Jahre alt) an Diabetes mellitus Typ 1 leidet. Die Diagnose war ein Schock für uns, weil es bisher auch gar keine Fälle von Diabetes in unserer Familie gab. Momentan versuchen wir das Problem im Alltag so gut wie möglich zu meistern. Meine Tochter kommt mit dem Spritzen und Berechnen sehr gut zurecht. Allerdings klagt sie immer wieder über Übelkeit. Wir waren mehrfach bei Ärzten, die uns auch nicht weiterhelfen konnten. In letzter Zeit ist sie zusätzlich ständig müde und abgespannt. Ich kann mir nicht erklären warum. Können Sie uns weiterhelfen? Helfen Ihr eventuell Medikamente?

 

Prof. Dr. Thomas Haak antwortet: 

Liebe Frau S.,

Müdigkeit bei Diabetes und guter Stoffwechseleinstellung ist ungewöhnlich. Daher sollte man nach anderen Ursachen suchen, z. B. einer Schilddrüsen-unterfunktion oder Blutarmut. Besprechen Sie das unbedingt mit Ihrem Kinderarzt.

Herzliche Grüße Ihr Prof. Dr. med. Thomas Haak

Betreff: Diagnose Diabetes – Was Sie jetzt wissen müssen

Daniel W. fragt: 

Wie sehr muss ich als Diabetiker eigentlich auf die Broteinheiten achten, die ich esse? Reicht es nicht aus, sich gesund zu ernähren und einfach nicht zu viel zu sich zu nehmen?

 

Prof. Dr. Thomas Haak antwortet: 

Hallo Herr W.,

Broteinheiten oder besser Kohlenhydrateinheiten sind quasi die Währung für Kohlenhydrate. Die Menge von Kohlenhydraten in einer Mahlzeit abzuschätzen ist immer dann wichtig, wenn man Insulin spritzt und die passende Insulinmenge ausrechnen muss. Falls Sie nur Tabletten einnehmen, ist es wichtig sich kohlenhydratreich, eiweissreduziert und fettarm zu ernähren. Dies gilt für alle Menschen, nicht nur für solche mit Diabetes. Dabei ist es nicht notwendig, Kohlenhydrateinheiten genau zu berechnen.

Herzliche Grüße Ihr Prof. Dr. med. Thomas Haak

Betreff: Diagnose Diabetes – Was Sie jetzt wissen müssen

Boris K. fragt: 

Mein Mutter hat Zucker, sagen die Ärzte. Sie soll Diät machen? Welche Diät ist die Richtige?

 

Prof. Dr. Thomas Haak antwortet: 

Lieber Herr K.,

Diät ist sicher das falsche Wort. Richtig wäre eine gesunde und ausgewogene Ernährung. Dies bedeutet, wenn man beispielsweise Übergewicht hat, dass man pro Tag ca. 500 kcal weniger zuführen sollte als man verbraucht. Wieviel man benötigt läßt sich schätzen aus (Körpergröße minus 100) mal 30, beispielsweise 160 cm minus 100 ist 60, mal 30 gibt 1800 kcal. Dabei sollte man darauf achten, dass man Dinge ist die satt machen, also Obst, Brot, Nudeln usw. Stoffe mit hohem Fettgehalt sättigen nicht so sehr. Auch ist Eiweiß in Form von Fisch, magerem Fleisch usw. gut.

Etwas Sport und Bewegung hilft ebenfalls, das Gewicht zu normalisieren.

Viele Tipps hierzu finden Sie auch auf unserer Homepage.

Herzliche Grüße Ihr Prof. Dr. med. Thomas Haak

Betreff: Diagnose Diabetes – Was Sie jetzt wissen müssen

Silke S. fragt: 

Mein Vater leidet an Diabetes Typ 2. Besondere Angst hat er vor schädlichen Auswirkungen des Diabetes auf die Augen. Was kann er als Patient selbst dafür tun, Netzhautschäden vorzubeugen?

 

Prof. Dr. Thomas Haak antwortet: 

Liebe Frau S., alle Folgeschäden, so auch die der Augen lassen sich wirkungsvoll verhindern, indem der Blutzucker möglichst gut eingestellt ist. Wie gut geben die Leitlinien von diabetesDE und der Deutschen Diabetes Gesellschaft vor. Außerdem gibt es individuelle Therapieziele, die Ihr Vater am besten mit dem behandelnden Arzt besprechen sollte. Mindestens eimal pro Jahr sollte ein Augenarzt den Augenhintergrund bei weitgetropften Pupillen anschauen, damit eventuelle Augenveränderungen im Anfangsstadium erkannt und behandelt werden können. Herzliche Grüße Ihr Prof. Dr. med. Thomas Haak

Betreff: Diagnose Diabetes – Was Sie jetzt wissen müssen

Angela W. fragt: 

Guten Abend, Herr Prof. Haak,

ich hoffe, es klappt, weil ich schon heute abend schreibe  -   aber morgen
zwischen 17 und 19 Uhr arbeite ich.
Ich bin 58 jahre alt, 168 cm groß, 63 kg schwer und bekam vor einem 3/4 Jahr die Diagnose Diabetes II  -  nicht ganz überraschend (ich habe  zwar keine Beschwerden), da meine Mutter Diabetikerin war und ich in der ersten Schwangerschaft einen Diabetes hatte.
Meinen HbA1 habe ich von 6,5 auf 6,1 gesenkt, nur durch Ernährungsumstellung (und Bewegung).
nach einer Schulung habe ich ständig meinen Blutzucker gemessen, einfach um  zu sehen, wie mein Körper auf die verschiedensten Nahrungsmittel und Bewegung  reagiert, wie sich mein Blutzucker über den Tag verteilt verhält.
Auffallend war z.B.: während der Schulung wurde uns der BZ gemessen (165 nach 1 Std. Kaffee und Kekse), wir gingen 30 Min. um die Häuser und mein Blutzucker war bei 85.
Mein Tagesprofil:
morgens nüchtern  110-125, 1 Std. nach Frühstück  160 -200,   Arbeit mit
sehr viel Bewegung, 2 Std. nach Frühstück  95 - 100, vor  dem Mittagessen  85 -95, 2 Std. nach Mittagessen  125, Arbeit mit viel  Bewegung, vor dem Abendessen 90-100, 2 Std. nach dem Abendessen 100-110, endlich  Ruhe (!!!!!), vor dem Schlafengehen  110 - 120.
Mein Problem sind also die Nächte.
Meine Frage:  Soll ich mit Metformin anfangen? Bisher wollte ich noch nicht........
 
Vielen Dank im Voraus!
 
Mit freundlichem Gruß
 
Angela W.

 

Prof. Dr. Thomas Haak antwortet: 

Liebe Frau W.,

 

bisher haben Sie das sehr gut gemacht. Dies zeigt auch der Verlauf des HbA1c-Wertes. Einzelne Blutzuckeranstiege nach oben kommen vor und sind in Ihrem Diabetesstadium auch nicht tragisch. Gut ist außerdem, dass Sie so gut auf Bewegung reagieren. Sollte Ihr HbA1c-Wert sich dem Wert von 7 % nähern, ist Metformin eine gute Therapieausweitung, da hierunter keine Unterzuckerungen entstehen. Bleiben Sie am Ball, damit Ihr Blutzucker von Anfang an gut eingestellt ist und somit Folgekomplikationen wirksam verhindert werden können. Herzliche Grüße Ihr Prof. Dr. med. Thomas Haak

Betreff: Diagnose Diabetes – Was Sie jetzt wissen müssen

M. S. fragt: 

Meine Hausärztin vermutet einen zu hohen Blutzuckerspiegel bei mir und gab mir die Empfehlung, einen Diabetologen aufzusuchen. Ich wohne in Hamburg. Wo kann ich einen Diabetologen in meiner Nähe finden?

 

Prof. Dr. Thomas Haak antwortet: 

Liebe Frau Schmidt, da hilft Ihnen der Service auf der Internetseite von diabetesDE weiter oder Sie rufen direkt unser 24-Service-Telefon an. Die Mitarbeiter von diabetesDE können Ihnen alle Diabetologen nennen, die Mitglied der Deutschen Diabetes Gesellschaft sind und in Hamburg praktizieren. Am besten besprechen Sie dann mit Ihrer Hausärzten, welche/n Kollegen/in Sie aufsuchen.

Betreff: Diagnose Diabetes – Was Sie jetzt wissen müssen

Anke D. fragt: 

Ein mit mir befreundeter Typ 2 Diabetiker, der 3x am Tag Insulin spritzt, kommt ausschließlich an Wochenenden häufiger in Unterzuckerungszustände. Woran kann das liegen?

 

Prof. Dr. Thomas Haak antwortet: 

Liebe Frau D.,

das kann viele Ursachen haben, von mehr Bewegung am Wochenende (Rasenmähen, Sport, Autopolieren usw.) bis hin zu einer anderen Ernährung (z. B. kein Kantinenessen). Am besten Ihr Bekannter bespricht dies mit dem behandelnden Arzt, damit man die Ursachen beseitigen kann.

Herzliche Grüße Ihr Prof. Dr. med. Thomas Haak

Betreff: Diagnose Diabetes – Was Sie jetzt wissen müssen

Carola S. fragt: 

Inwieweit kann ich Diabetes Typ 2 mit entsprechender Ernährung in den Griff bekommen? Kann ich die Einnahme von Medikamenten ggf. vermeiden?

 

Prof. Dr. Thomas Haak antwortet: 

Liebe Frau S.,
mit Ernährung und damit Gewichtsnormalisierung kann man den Diabetes zumindest am Anfang sehr gut in den Griff bekommen. Hans Lauber, selbst Diabetiker, hat darüber ein Buch geschrieben. Es ist im Kirchheim-Verlag erschienen. Vieles finden Sie auch auf unserer Homepage von diabetesDE.
Herzliche Grüße Ihr Prof. Dr. med. Thomas Haak