Halloween - Wie viel Süßes und Saures für Kinder?

Experten-Chat mit Michaela Berger

Am 29. Oktober 2015 zwischen 18 und 20 Uhr findet unsere Experten-Sprechstunde mit Michaela Berger zum Thema "Halloween-Wie viel Süßes und Saures für Kinder?" statt. 

Protokoll der Sprechstunde

Betreff: Halloween-Wie viel Süßes und Saures für Kinder?

Annette K. fragt: 

Wir verzichten weitestgehend auf zucker und verwenden meist Stevia oder Süßstoff. Marmelade mache ich meist selbst und umgehe damit den Industriezucker. So habe ich für halloween auch geplant, wieder Kuchen und Plätzchen so zu süßen und ggf. noch Honig zu nehmen. ist das so ok, oder meinen Sie, dass das evtl. auch Probleme verursacht? ich habe gelesen, dass Stevia und Süßstoffe auch problematisch sein können. Da wir sie fast ausschließlich verwenden, bin ich jetzt unsicher. Was raten Sie?
Viele Grüße
Annette K.

Michaela Berger antwortet: 

Guten Abend Frau K., 

ich verzichte lieber auf Süßstoffe und auch auf Stevia im täglichen Gebrauch. Der Genuss von Süßstoffen ist weit umstritten. In meiner Familie  sind wir so verfahren, dass wir berechnen, 1BE  entsprechen 12g Zucker.Ich nehme meist die Hälfte der angegebenen Zuckermenge und die Produkte schmecken gutund sind durchaus zu berechnen.Auch mit Honig verfahren wir so und berechnen 1 Esslöffel mit einer BE, aber hier bin ich sehr vorsichtig, da er sofort ins Blut geht.Mit freundlichen GrüßenM.Berger

Betreff: Halloween-Wie viel Süßes und Saures für Kinder?

Micaela fragt: 

Hallo,

ich habe einen Sohn mit Diabetes. er ist nun 11 Jahre alt und hat es seit er 8 ist. Nun stehen ja die ganzen Festivitäten an. In der Schule feiern sie morgen Halloween und am Wochenende woillen die Kids "Süßes oder es gibt Saures" spielen. David, mein Sohn, ist schon ganuz aus dem Häuschen und will natürlich mitmachen. Ich habe ihm schon eindringlich gesagt, daß er sich trotz der Versuchungen doch bitte zurückhalten soll. Natürlich versteht er das und kann in der regel mit soclhen Situatrionen gut umgehen. Aber trotzdem habe ich Angst daß er sich von Freunden mitreißen läßt und über die Strenge schlägt. Er hat eine gute BZ-Einstellung aber wir haben die Erfahrung gemacht, dass nach Weihnachten, Ostern etc. wir wieder sehr kämpfen müssen um sie wieder in den Griff zu bekommen. Können Sie uns raten, wie wir am besten mit sowas umgehen ohne dass wir wieder tagelang um die BZ-Einstellung bangen müssen?
Gruß Micaela

Michaela Berger antwortet: 

Liebe Micaela, 

ich verstehe durchaus Ihre Nöte, aber die Kinder haben an diesem Tag viel Spass und den wollen wir gern erleben.Ich glaube nicht, dass Ihr Sohn, die Süßigkeiten in sich hinein stopft. Er weiß inzwischen, worum es geht.Zeigen Sie ihm bitte , das die Menge , die in seine Handfläche passt,1 bis 1,5BE sind und schnell sind 6 BE genascht.Wir haben in den vergangenen Jahren auch viel Spass mit bemalten Luftballons erlebt und wenn mal kein Naschzeug mehr da war gab es eine Gewürzgurke und die Lacher waren auf unserer Seite.Bitte erlauben Sie die tollen Abendstunden, denn Vernunft und Einsicht muss seinLeben  immer bestimmen.Herzliche GrüßeM.Berger

Betreff: Halloween-Wie viel Süßes und Saures für Kinder?

Juiane H. fragt: 

Liebe Frau Berger,

meine Kinder (6 und 10) wollen sich verkleiden und auf eine Halloween-Party von einem Mitschüler gehen. Dort gibt es ja eine Menge Süßigkeiten. Ich habe schon überlegt, ob wir Eltern uns zusammen tun und "gesündere" Snacks dort hinstellen. Aber die anderen sagen, dass es ja nicht oft so wäre und das man ja MAL die Kinder Spaß haben lassen solle. Ich stehe da als Spielverderber da. darum habe ich es gelassen, will aber meinen Kindern den Spaß nicht verderben und sie von der Party fern halten. Haben Sie eine idee, wie man mit einer solchen Situation umgeht? Meine Kinder haben zwar kein Diabetes aber meine 10-Jährige hat schon etwas mehr auf den Rippen, weil sie sich bei Süßkram nicht zügeln kann. Sie kaufdt von ihrem Taschengeld viel Süßes und bekommt bei Freudnen auch immer was mit. Sie sehen, es ist also ein größeres Problem - nicht nmur an Halloween, die Kinder davon fern zu halten. haben Sie einen Tipp, wie man das auch im Alltag und bei solchen Events regeln kann?
Danke vielmals und beste Grüße
Juliane H.

Michaela Berger antwortet: 

Liebe Frau H.,

ich finde Ihre Einstellung super, den Spass nicht zu verderben.

Wir alle stehen ja heute im täglichen Leben vor zu viel Zuckerbergen im Nahrungsangebot.Innerhalb der Familie haben wir uns andere lustige Dinge ausgedacht, die zum lachen anregten.Im Halloween bemalte Luftballons, kleine Kürbisse mit Licht und auch mal ein Euro, waren immer willkommen.

Bitte sprechen Sie auch gegenüber Ihrer Tochter keine Verbote aus, bald ist sie ein Teene und dann passen vielleicht die chicken Klamotten nicht über die Hüfte.

Aber das muss sie alleine merken. Kaufen Sie bewusst, keine Süßigkeiten, sondern bieten Sie Obst in leckerer Form an.Solange Sie vernünftig in der Familie reden können, würde ich ein wenig über gesunde Ernährung berichten und auch berichten lassen, denn jeder hat eine eigene Meinung zu diesen Themen.Freundliche GrüßeM.Berger

Betreff: Halloween

Marco fragt: 

Ich bin DiabetikerTyp 1 und 18 und möchte gerne auf eine Halloween-Party bei Freunden gehen. Ich muss mich dann immer auch bei Alkohol echt zurücknehmen, sodas ich nicht Probleme bekomme. das verstehen viele nicht und schenken mir immer mehr ein. ich habe aber auch kein bock denen immer meine Lebensgeschichte aufzudrücken und beuge mich oft dem Druck. Will ja auch kein Spaßverderber sein. Haben Sie einen Tipp, wie ich mit so einer Sache umgehen kann? Ehrlich gesagt fühle ich ich dann auch echt schlecht wenn ich immer ablehne. Hab es schon erlebt das sich die anderen dann zurückziehen und mich abstempeln. Nicht bei meinen richtigen Freunden, aber wenn man mal andere kennenlernt ist das echt blöd.
LG
Marco

Michaela Berger antwortet: 

Hallo Marco, 

Alkohol trinken ist für Menschen mit Diabetes nicht grundsätzlich tabu, Wir sollten ihn wegen des Hypo Risikos nur sparsam genießen.Alkohol und Unterzuckerungsgefahr besteht nicht nur in der Nacht nach dem Alkoholgenuss, sondern sogar noch am nächsten Tag.Wer eine Kamikaze Wirkung vermeiden will, hat zwei Möglichkeiten:Entweder lassen wir die Finger ganz vom Alkohol, oder wenn das , wie von Ihnen beschrieben, nicht geht, dann Alkohol nie Solo trinken, sondern immer etwas dazu essen. Bitte niemals vor dem Alkohol das Insulin erhöhen.ich rate , abends das Lieblingsgetränk genießen, aber dann in der Nacht alle zwei Stunden den Blutzuckertesten. Das Ergebnis muß besprochen werden, mit dem Arzt oder der Diabetesberaterin. Das alles passt nicht so richtig zu ausgelassener Partystimmung ? Stimmt.Aber mit schwerer Unterzuckerung in der Klinik zu landen, ist auch nicht lustig.Manchmal ist die Variante ein Cocktail ohne Alkohol, die bessere Möglichkeit.Sie sind ein ganz starker Mensch und können in Ihrem Freundeskreis offen sagen: "Ich bestimme über mich"Bitte Kohlenhydrate im Alkohol nicht berechnen10 Gramm Alkohol für Frauen (20 Gramm für Männer) pro Tag

Vor dem Schlafengehen BZ testen, er sollte zwischen 150mg% (8,0imol) und 200mg% ( 12,0mmol) liegen.

Bei niedrigen Werten, eine Scheibe Vollkornbrot mit Belag essen. Höhere Werte sehr vorsuchtig korrigieren.

Ich wünsche Ihnen viel Spass.M.Berger

Betreff: Halloween-Wie viel Süßes und Saures für Kinder?

Rachel fragt: 

Ich verwende oft Fruchtzucker zum süßen bzw. achte darauf, dass er bei Produkten auch verwendet wird. Der ist ja "gesünder" als einfacher Zucker, nicht wahr? Habe aber das Gefühl, dass ich davon Blähungen bekomme. Kann das sein? Zu welchen Alternativen raten Sie? Ich möchte möglichst "gesund" süßen. Mein Mann hat Diabetes und da haben wir eh Probleme damit und ich will ja, dass wir möglichst alles zusammen essen können.
MfG Rachel

 

Michaela Berger antwortet: 

Hallo Rachel, Lange Zeit wurde Fruchtzucker in der Ernährung von Menschen mit Diabetes empfohlen.Diese Sichtweise hat sich gewandelt. Untersuchungen haben ergeben, dass Fruchtzucker auch ungünstige Wirkungen haben kann. Bei manchen Menschen wurde eine Unverträglichkeit festgestelt, die Beschwerden, wie Bauchschmerzen, Blähungen und Durchfall verursachen kann.Diese möglichen Nachteile bedeuten nicht, dass Obst tabu ist. Kleine Mengen an Fruchtzucker im Obst sind in der Regel unbedenklich.Es ist gut, Vitamine, Mineralien und Ballaststoffe aufzunehmen.Versuchen Sie mit Ihrem Mann eine ausgewogene Ernährung, mit geringem Anteil an Zucker zu sich zu nehmen.Mit freundlichen GrüßenM.Berger

Betreff: Halloween-Wie viel Süßes und Saures für Kinder?

Petra fragt: 

Guten Abend! Ich bin Typ I Diabetikerin und habe keine Probleme mit Übergewicht. ich kann soviel essen wie ich will und werde nicht dick. Liegt auch bei uns in der Familie. Da haben alle einen guten Stoffwechsel oder so. Deswegen esse ich oft Süssigkeiten und gebe eben entsprechend hohe Bolusgaben. Blutwerte und Langzeit-Zucker sind immer ok. Muss ich trotzdem verzichten oder spricht nix dagegen dass ich anlässlich Halloween oder Weihnachten sündige?
 

Michaela Berger antwortet: 

Hallo Frau S., 

wir alle sündigen nicht mehr.Es entspricht Ihrer eigenen Verantwortung wie Sie mit sich und Ihrem Körper umgehen.Für heutige Zeiten ist es wundervoll, wenn bei Ihnen nicht die Veranlagung zur Adipositas vorliegt.Sie sind sicher gut beraten und geschult , um zu wissen, wieviel Zucker pro Tag wird empfohlen, wir sagen ca. 30 Gramm pro Tag in verpackter Form, nicht pur.Ihre Angabe, "ich esse oft Süßigkeiten" würde ich bitten, zu überdenken, dassd tut Ihnen auf Dauer nicht gut, natürlich nicht nur Ihnen, sondern jedem anderen menschen auch nicht.Freundliche GrüßeM.Berger

Betreff: Halloween-Wie viel Süßes und Saures für Kinder?

Walter D. fragt: 

Guten Abend liebe Frau Berger,

ich bin 72 Jahre alt und habe seit etwa zwei Jahren Diabetes Typ 2. Ich habe aber einen sehr guten HbA1c-Wert (6,5), den mir mein Arzt jedes Mal, wenn gemessen wird, bestätigt. Nehme abends eine Metformin-Tablette, die wohl auch ausreichend ist. Ich versuche möglichst wenig Kohlenhydrate (vor allem abends zu essen und setze mich zweimal am Tag auf meinen Hometrainer. Sonst habe ich allerdings wenig Bewegung weil ich sehr mit meinem Herzen zu tun habe. hatte letztes Jahr eine OP weil ich eine zu großen linke Herzkammer habe. Mir hat man damals einen Defilibrator eingesetzt. Daher bin ich sehr schnell aus der Puste und kann nicht viel machen.
Mit meiner Frau gehe ich ca. alle zwei tage nachmittags einen Kuchen essen und Kaffee trinken (bei unsererem Lieblingskonditor). Auch an Festtagen wie Weihnachten und auch in der Vorweihnachtszeit haben wir viele Leckereien und meine Frau backt die Wochenenden viel für Kinder und Enkelkinder die uns besuchen. Da kann ich nicht Nein sagen. Halloween spielt zwar bei uns keine große Rolle aber ich nehme den Chat zu diemem Thema doch mal zum Anlass zu fragen, wie viel Süßigkeiten ich in meinem Zustand bestenfalls essen kann. Sicher gibt es da keine genaue Angabe, aber gehe ich ein erhöhtes Risiko ein wenn ich alle zwei Tage nachmittags ein Stück Kuchen esse? Muss ich fürchten dass dadurch der Diabetes schlimmer werden kann? Ich will ja auf keinen Fall mehr Tabletten nehmen oder gar eines tages spritzen müssen!
Ich hoffe, Sie können mir eine Antwort geben und verbleibe mit freundlichen Grüßen
W. D.

Michaela Berger antwortet: 

Guten Abend Herr D., 

Ihre Darstellung ließ mich ein wenig schmunzeln, meine Großmutter und meine Mutter konnten auf ihr Stück Kuchen auch nicht verzichten.Sie leben ansonsten sehr gut und gesund, solange der Diabetes keine Kapriolen schiesst, werden Sie bei dem Ritual entspannen.Allerdings, die Probleme mit Ihrem Herzen stimmen mich sehr nachdenklich und ich empfehle auf den Blutzucker bzw auf die Höhe zu achten !Sie müssen bestrebt sein, eine sehr stabile Stoffwechsellage zu erreichen, ob das mit einem fast täglichen Kuchengenuss vereinbar ist, wage ich zu bezweifeln.Essen Sie ein StückKuchen, messen Sie dann 1 Stunde danach Ihren Blutzucker und dann eine weietre Stunde danach auch ......und dann werden Sie verstehen, dass ich Ihr Handeln bitte zu überdenken.Freundliche GrüßeM.Berger

Walter D. fragt:

Liebe Frau Berger,

vielen dank für Ihre Antwort!

jetzt bin ich sehr nachdenklich geworden, weil Sie nachdenklich geworden sind wegen meines Herzens. Bisher hat mir kein Arzt gesagt, das es mit dem Diabetes zusammenhängen könnte, dass ich Herzprobleme habe. Meinen Sie, dass das daher kommt??? Ich dachte, das sei vielleicht eine Familiensache. meine Mutter hatte auch immer Probleme mit dem Herzen und schon früh einen Herzschrittmacher, wie ich.
Freundliche Grüße
Walter D.

 

Frau Berger:

Lieber Herr D., 

Diabetes und Herz, immer ein Thema. Blut im Körper eines Menschen muss fließen, bei höheren Blutzuckerwerten wird aus dem Blut Sirup !

Der Sirup muß nicht sein. Passen Sie auf sich auf. Herzliche Grüße, M.Berger

Betreff: Halloween-Wie viel Süßes und Saures für Kinder?

Patricia fragt: 

Ich bin ein totaler Verkleidungsfan und mache bei Karneval, Halloween und auch Weihnachten immer an erster Front mit was entsprechende Partys und Verkleiden angeht. Gebe auch jetzt am Wochenende wieder eine halloween-Party. Bietet sich ja mit dem Samstag perfekt an. Ich habe auch einen Freund eingeladen der Diabetes hat. Können Sie mir einen Tipp geben, wie ich mich auf ihn einstellen soll? Ich möchte ihn ja nicht das Gefühl geben ausgegrenzt zu sein aber auch nicht zu sehr in Verlegenheit mit dem Essen und Trinken bringen. Wir haben natürlich das Übliche an Knabbereien und Getränken (auch Alkohol). Ganz blöde Frage, aber ich kenne mich ja nicht aus: Gibt es "Spaßprodukte" für Diabetiker?
Ich würde mich über einen Rat sehr freuen. Vielen dank und herzliche Grüße
Patricia G.

Michaela Berger antwortet: 

Hallo Patricia,

Menschen mit Diabetes benötigen keine " extra" Spassprodukte.Wir sind Menschen wie Du uns ich und möchten auch so normal leben. Die Krankheit Diabetes ist eine lebenslange Herausforderung, nicht immer so einfach zu thematisieren.Bieten Sie Ihren Gästen "Saures und Süßes" an, machen Sie keine Ausnahme mit Ihrem Freund. Auch Alkohol ist erlaubt , jedoch kommt es immer auf die Menge an, aber das gilt für alle Menschen.Bitte behandeln Sie ihn nicht besonders, erwähnen Sie nicht im Kreis Ihrer Party, immer wieder den Diabetes!Er ist ein netter Typ, wie alle anderen.Ich wünsche viel Spass.Freundliche GrüßeM.Berger

Betreff: Halloween-Wie viel Süßes und Saures für Kinder?

Irina fragt: 

Hallo,
mein Freund stopft abends immer die Süßigkeiten in sich rein. Er wird davon nicht dick aber ich habe Angst dass er Diabetes bekommen könnte. man liest ja immer wieder, dass zu viel Zucker Typ 2-Diabetes begünstigt. Wie kann ich ihn davon abbringen, den ungesunden Kram so haufenweise zu essen? Wenn er dadurch zunehmen würde, wäre es vielleicht abschreckend, aber das tut er (man muss schon fast sagen leider) nicht! Wie hoch ist die gefahr, dass er Diabetes bekommt?
Viele Grüße
Irina
 

Michaela Berger antwortet: 

Hallo Irina, wie groß und wie schwer ist Ihr Freund ? hat er Normalgewicht, gibt es familiäre genetische Erbanlagen zum Thema Diabetes ?

Zu viel Zucker ist natürlich zu viel und hat Folgen. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfiehlt eine Obergrenze von 50 - 60 Gramm am Tag. Der untere Wert gilt für Frauen, der obere für Männer. Versuchen Sie auf Pirsch, auf Suche zu gehen, wo ist wieviel Zucker enthalten? Eine Portion Müsli (Frühstücksflocken) die ja so gesund erscheinen enthalten mit der dazugehörigen Milch bis zu 17 Gramm Zucker. Und der Saft aus dem Tetrapack, da bringt es das Glas mit 200 ml schon auf 20 Gramm Zucker. Die fertigen Apfelsaftschorlen oder Limonaden sind in Wirklichkeit nicht besser. Mit dem süßen Brotaufstrich kommen noch ein paar Gramm Zucker hinzu und so ist das tägliche Zuckerkontingent schon erschöpft. So und nun gehen Sie mal die Aufdrucke der Süßigkeiten an, Sie werden sicher etwas erstaunt sein. Zur Erinnerung 50-60 Gramm Zucker sind gerade (noch) gesund, mehr Zucker schadet der Gesundheit. Freundliche Grüße M.Berger

Irina fragt:

Ja Sie bestätigen ja meine Befürchtungen. Mein Freund ist normalgewichtig. Er ist etwa 1,85 m groß und wiegt 82 kg. In seiner Familie gab es meines Wissens nach kein Diabetes. Aber so viel Zucker und fett das er isst kann gar nicht gesund sein. Er leidet zudem an Morbus Crohn und hat sich diese Krankheit meines Erachtens durch seine falsche Ernährung angetan. Jetzt verträgt er nur n och ungesunde Sachen. ballaststoffe etc. setzen ihm zu und er bekommt Bauchschmerzen. So ist das ein Teufelskreis. ich weiß einfach nicht, wie man ihm dadurch gesundes Essen schmackhaft machen kann.

Viele grüße
Irina

Frau Berger:

Hallo Irina,
denn Morbus Crohn ist auch eine chronische Autoimmunerkrankung, wenn sie auch den Darm betrifft und nicht die Bauchspeicheldrüse.
 Gluten und Laktose, Tschüss!
Ihr Freund benötigt eine intensive Ernährungsberatung.
– Die Analyse des Erbguts von 17.000 Briten führte zur Entdeckung zahlreicher neuer Risiko Gene für sieben häufige Erkrankungen. Dabei traten ungewöhnliche Zusammenhänge zu Tage, etwa eine Verbindung zwischen Typ-I-Diabetes mellitus und Morbus Crohn.
Ich empfehle den Kontakt zu einem Endokrinologen.
Freundliche Grüße
Michaela Berger

Betreff: Halloween-Wie viel Süßes und Saures für Kinder?

Herr F. fragt: 

vieviele süßstofftabletten am tag darf man zu sich nehme?

 

Michaela Berger antwortet: 

Hallo Herr F., 

für den Konsum an Süßstofftabletten gibt es kein Richtmaß.Wir sagen in der Beratung so wenig , wie irgend möglich. Süßstoff hat auch Nebenwirkungen, über die leider immer noch gestritten wird.Durch die provozierte Süße kommt es mitunter zu Reizen, die dem Menschen dann Appetit vermitteln, das muß nicht sein.Freundliche GrüßeM.Berger