La dolce vita - Süß ohne Reue? Süßstoffe und Zuckeraustauschstoffe

Experten-Chat mit Dipl. oec. troph. Sibylle Kapellen

Am 9. Oktober 2014 zwischen 16 und 18 Uhr findet live unsere Experten-Sprechstunde mit Dipl. oec. troph. Sibylle Kapellen zum Thema "La dolce vita - Süß ohne Reue? Süßstoffe und Zuckeraustauschstoffe" statt. 

Dipl. oec. troph. Sibylle Kapellen
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Liebigstraße 20a
Untergeschoss Zimmer E-1095
04103 Leipzig
Protokoll der Sprechstunde

Betreff: La dolce vita - Süß ohne Reue? Süßstoffe und Zuckeraustauschstoffe

Christa H. fragt: 

Sehr geehrte Frau Kapellen,

was halten Sie von "Stevia" bei Diabetes.

Vielen Dank im Voraus für Ihre Antwort.

Christina H.

Dipl. oec. troph. Sibylle Kapellen antwortet: 

Sehr geehrte Frau H.,

Stevia ist blutzuckerneutral und liefert keine Energie. Allerdings liegt die akzeptable tägliche Zufuhr (ADI) mit 4 mg pro kg Körpergewicht relativ niedrig. Was bei höheren Mengen passiert, ist noch nicht ausreichend untersucht. Also bitte ebenso wie andere Süßstoffe sparsam verwenden.

Mit freundlichen Grüßen, Sibylle Kapellen

Betreff: Irreführende Werbung

Hubert D. fragt: 

Sehr geehrte Damen und Herren,

als Insulinpatient habe ich gelernt, Lebensmittel nach ihrem Gehalt an Kohelenhydraten einzuschätzen. Dabei ist mir etwas untergekommen, was mich wütend macht. Holunderblüten-Kräuterbonbons von Ricola mit der EAN: 7610700623961 sind unter dem Artikel dick gekennzeichnet als: "OHNE ZUCKER". Wenn man sich aber die Inhaltsliste genau ansieht, haben 100 g dieser sogenannten Kräuterbonbons 97 g Kohlenhydrate. Das ist in meinen Augen nicht mehr Augenwischerei, dass grenzt schon an vorsätzliche Körperverletzung. Wenn ein Diabetiker sich auf die Zusicherung "Ohne Zucker" verlässt tut er seinem Körper mit diesem Produkt einen großen Gefallen. Dieses Produkt müsste eigentlich den Zusatz bekommen: Für Diabetiker ungeeignet. Zum Schluss nur noch eine Anmerkung: auf einer Tafel dunkler Schokolade eines bekannten Herstelers steht: auf 100 g Kohlenhydrate: 45 g. Was soll dann der Hinweis bei Ricola? Gibt es noch mehr Beispiele derartiger Verdummung von Patienten? Was tut die Deutsche Diabetes-Hilfe gegen solche Fehlentwicklungen?

Mit freundlichen Grüßen
Hubert D.

Dipl. oec. troph. Sibylle Kapellen antwortet: 

Sehr geehrter Herr D.,

schade, dass Lebensmittelkennzeichnung nicht Teil Ihrer Diabetikerschulung war. Dann hätten Sie sich viele Nerven gespart.Die Vorschriften zur Lebensmittelkennzeichnung werden auch bei Ricola eingehalten. Ohne ZUcker oder ohne ZUckerzusatz bedeutet, dass keine ZUckerarten ("normaler" Zucker, Fruchtzucker, Milchzucker, etc.) zugegeben wurde. Die in den Bonbons enthaltenen ZUckeralkohole sind Zuckerausstauschstoffe. Das können Sie in der aufgedruckten Nährwerttabelle erkennen. Das sind Kohlenhydrate, diese werden aber (außer Maltit) weitgehend insulinunabhängig verstoffwechselt. Darum kann auch ein Diabetiker Bonbons ohne Zucker zwischendurch genießen, aber in Maßen. Anders ist es bei Lebensmitteln, die von Natur aus ZUcker enthalten, wie z.B. Saft. Auch da kann der Vermerk" ohne Zuckerzusatz" draufstehen. Das heißt aber wieder nur, dass kein Zucker zugegeben wurde, der Zucker ist bereits im Produkt (Frucht) enthalten.

Mit freundlichen Grüßen, Sibylle Kapellen

Betreff: Süß ohne Reue?

Günter S. fragt: 

Kann man Süßstoffe noch unbedenklich verzehren?-neue Studie zeigt das dies Diabetes verursachen soll"(Darmbakterien)

Dipl. oec. troph. Sibylle Kapellen antwortet: 

Sehr geehrter Herr S.,

diese Frage kann ich Ihnen leider (noch nicht) beantworten. Eine, wenn auch gute Studie, mit so wenig Probanten reicht nicht aus, um eine Empfehlung abzugeben. Aber es gibt zu denken und ich hoffe, dass möglichst bald mehr Studien veröffentlicht werden. Es sind auch sind nur Saccharin und Aspartam untersucht worden und der Effekt war größer bei Menschne mit hohem Verzehr. DArum mein Rat: Nehmen Sie immer so wenig wie möglich.

Mit freundlichen Grüßen, Sibylle Kapellen

Betreff: Nevella Stevia

Werner H. fragt: 

Sehr geehrte Damen und Herren,

Ich haben Diabetes Typ II. Grösstenteils habe ich meine Ernährung schon umgestellt.
In einer Frage komme ich einfach nicht weiter. Und zwar:
Wie verhält es sich mit dem im Discounter erhältlichen Stevia - Zucker, speziell der Marke "Nevella."
Bekann ich das dieser Zuckerersatz Maltodextin enthält.
Was ist hierbai zu beachten, und was wäre eine Alternative.

Vielen Dank
Werner H.

Dipl. oec. troph. Sibylle Kapellen antwortet: 

Sehr geehrter Herr Hilpert,

beachten Sie bei solchen Produkten immer genau die Beschreibung. In der der Regel ist es bei Maltodextrin so, dass Sie auf 1 TL nur sehr wenige Gramm draufhaben. Das fällt kaum ins Gewicht. Alternativ können Sie Stevia auch in flüssiger oder Tablettenform bekommen. Nehmen SIe immer so wenig wie möglich.  Als Streusüße bietet sich auch Erythrit und Isomalt an.

Mit freundlichen Grüßen, Sibylle Kapellen

Betreff: La dolce vita - Süß ohne Reue? Süßstoffe und Zuckeraustauschstoffe

Ilona fragt: 

Hallo,

ich habe Diabetes Typ 2, esse aber seit meiner Kindheit gerne Früchte. Sollte ich diesen Genuss nun besser einstellen, weil ja immer davon geredet wird, dass Fruchtzucker schlecht für Diabetiker ist?

Viele Grüße
Ilona

 

Dipl. oec. troph. Sibylle Kapellen antwortet: 

Die empfohlene Menge an Obst liegt bei 2 Portionen am Tag. 1 Portion ist das, was in 2 Hände reinpasst. Das sind etwa 250 g /Tag. Das ist wichtig für die Versorgung mit Vitaminen etc. Außerdem sind sogenannte sekundäre Pflanzenstoffe enthalten, die dem Körper helfen, mit dem Stress hoher Blutzucker besser zurecht zu kommen. Also bitte weiter Obst essen, möglichst bunt.

Mit freundlichen Grüßen, Sibylle Kapellen

PS Gemüse sollten Sie jeden Tag 400 g essen.

Betreff: Cola Light

Manuela N. fragt: 

Sehr geehrte Frau Kapellen,

mein Vater ist 72 Jahre alt und trinkt seit jeher Cola. Er ist, seitdem er an Diabetes Typ 2 erkrankt ist, auf Cola zero/Cola Light umgestiegen. Davon trinkt er allerdings bestimmt einen Liter am Tag. Ist das schlimm? Er denkt, dass ist ok, weil er ja zuckerfreies Cola trinkt, aber ist die Menge auch ok?

MfG
Manuela N.

Dipl. oec. troph. Sibylle Kapellen antwortet: 

Sehr geehrte Frau Neudecker,

die Süßstoffmenge in Cola light/zero liegt unter dem akzeptablen täglichen Verzehr (ADI). Allerdings enthält Cola relativ viel Phosphat, was zur Entstehung einer Osteoporose beiträgt.

Mit freundlichen Grüßen, Sibylle Kapellen

Betreff: La dolce vita - Süß ohne Reue? Süßstoffe und Zuckeraustauschstoffe

Annette S. fragt: 

Hallo Frau Kapellen,

stimmt die aktuelle Studie, dass man von Süßstoffen Diabetes bekommen kann? Was empfehlen Sie nach dieser Studienlage? Gibt es Alternativen?

Viele Grüße
Annette Schmidtbaum

Dipl. oec. troph. Sibylle Kapellen antwortet: 

Sehr geehrte Frau S.,

diese Studie ist sehr neu und die einzige, die diesen ZUsammenhang bis jetzt herstellt. Allerdings ist es eine gute Studie, die man nicht einfach abtun kann. In der Studie wurde nur Saccharin und Aspartam untersucht.Leider reicht 1 Studie mit so wenig Teilnehmern nicht, Empfehlungen auszusprechen. ALternativ würde sich Stevia anbieten, aber das ist vor allem in größeren Menegn noch gar nicht getestet.Wenn Sie sicher gehen wollen, könnnen Sie auf Erythrit und Isomalt ausweichen.

Mit freundlichen Grüßen, Sibylle Kapellen

 

Betreff: La dolce vita - Süß ohne Reue? Süßstoffe und Zuckeraustauschstoffe

Peter fragt: 

Empfehlen Sie Stevia und wenn ja, wieviel darf man täglich davon nehmen. Man sagt ja, dass die Süße dort stärker sei.

Danke und Gruß
Peter
 

Dipl. oec. troph. Sibylle Kapellen antwortet: 

Stevia ist nur in relativ kleinen Mengen als Zusatzstoff zugelassen, weil bei der Zulassung nur Studien mit kleinen Mengen bewertet wurden. Der ADI-Wert (akzeptable tägliche Zufuhr) für Steviaglyside liegt bei 4 mg pro kg Körpergewicht. Nehmen Sie immer so wenig wie möglich, vor allem weil Stevia einen Eigengeschmack hat.

Mit freundlichen Grüßen, Sibylle Kapellen

Betreff: La dolce vita - Süß ohne Reue? Süßstoffe und Zuckeraustauschstoffe

Joachim G. fragt: 

Sehr geehrte Frau Dr. Kapellen,

ich habe seit 5 Jahre Diabetes Typ 2. Klappt soweit ok. Nehme meine Tabletten und versuche möglichst wenig Zucker zu essen. Dafür weiche ich auf Süßstoffe aus. Trinke Cola zero oder zumindest cola light. Habe auch von dieser neuen Cola mit Stevia gehört - die gibt es hier aber nicht, richtig? Es gibt ja allerhand getränke und essen bei denen statt Zucker etwas anderes drin ist. Ich hätte 4 Fragen: 1) Woran erkenne ich auf einen Blick in der Zutatenliste auf der Verpackung, ob Süßstoffe oder andere Süßungsmittel drin sind? Verstecken sich da wleche hinter nicht direkt erkennbaren Kürzeln beispielsweise? 2) Welche davon muss man anrechnen, welche nicht? 3) sind die, die man nicht anrechnen muss automatisch die, die bei Diabetes besser geeignet sind? 4) Wirken sich Süßstoffe schlecht auf Diabetes auf? Bzw können sie Diabetes mitverursachen oder wenn man es hat verschlimmern? 5) Und zu guter letzt...was raten sie mir - wie soll ich mein Essen und Getränke Süßen?

Ich freue mich auf Ihre Ratschläge
es grüßt Sie Joachim G.

Dipl. oec. troph. Sibylle Kapellen antwortet: 

Sehr geehrter Herr G.,

zu 1): sind Süsstoffe enthalten, steht vorne auf dem Etikett "enthält Süßungsmittel", wenn noch ZUcker drin ist "mit einer ZUckerart". Genaueres erfahren Sie in der Zutatenliste. Eine genaue Auflistung mit den E-NUmmern finden ie unter http://www.bfr.bund.de/cm/343/bewertung_von_suessstoffen.pdf.

zu 2):  Süßstoffe werden nicht berechnet. Von den ZUckeraustauschstoffen sind nur Maltit und Isomaltulose so blutzuckerwirksam, dass sie normal berechnet werden. SO gut wie keinen Einfluss auf den Blutzucker haben Erythrit in Isomalt.zu 3 und 4): vorteilhaft ist natürlich, wenn der Blutzucker nicht zu schnell ansteigt. Ob Süßstoffe einen Einfluß auf die Entstehung eines Diabetes haben, kann Ihnen noch niemand beantworten. Es gibt bis jetztz nur 1 Studie die einen ZUsammenhang belegt, Das reicht nicht für eine Aussage.zu 5): Süßen Sie sparsam. Speisen können Sie auch mit ZUcker süßen aber immer so wenig wie möglich. Getränke sollten weitgehend ohne ZUcker sein. Wenn diese unbedingt süß sein müssen, bleibt Ihnen die Verwendung von Süßstoffen oder den oben genannten ZUckeraustauschstoffen.Mit freundlichen Grüßen, Sibylle Kapellen

Betreff: Süßstoffe in Bonbons

Hedwig S. fragt: 

Bei zuckerfreien Husten- u. Lutschbonbons steht fast immer zuckerfrei aber unter KH eine hohe Angabe / meist mehrwertige Alkohole. Muß man dies beachten oder berechnen? Oder ist dies nur durch den Herstellungsvorgang bedingt ?

MFG
H.S.
 

Dipl. oec. troph. Sibylle Kapellen antwortet: 

Sehr geehrte Frau S.,

Die Kohlenhydrate kommen nicht durch die Süßstoffe sondern durch die ZUckeraustauschstoffe (mehrwertige Alkohole). Aus irgendwas muss das Bonbon ja bestehen. ZUckeraustauschstoffe brauchen sehr wenig oder keine Insulin (außer Maltit). Wenn Sie also nur 1 oder auch 2 Bonbons auf einmal essen, werden Sie im Blutzucker keinen Unetrschied feststellen können. Dass dort was von Alkohol steht, braucht Sie nicht zu beunruhigen. Die Alkoholgruppe ist in der Chemie 1 Sauerstoff und 1 Wasserstoffatom, die zusammen an einem Molekül hängen. Machen eventuell Durchfall aber nicht bedudelt.

Mit freundlichen Grüßen, Sibylle Kapellen

Betreff: Grundsätzliches

Gundula M. fragt: 

Hallo,
nach einer 4wöchigen Diät, in der ich auf Zucker, Weizenmehl und Hefe komplett verzichtet habe, hat eine venöse Blutuntersuchung nüchtern einen Wert von 106 ergeben. Am Vortag der Untersuchung habe ich "normal" gegessen, also auch Zucker, Weizenmehl und Hefe.
Kann es sein, das meine Bauchspeicheldrüse "faul" geworden ist, durch die verminderte Beanspruchung während der Diät?
Ich bin selbstverständlich in Behandlung und mache jetzt Tests, aber meine Ärztin weiß auch nichts über einen Zusammenhang mit der Diät.
Ich freue mich über eine Antwort.

Dipl. oec. troph. Sibylle Kapellen antwortet: 

Sehr geehrte Frau Marin,

ich sehe keinen Zusammenhang zwischen Ihrer Ernährungseinschränkung vorher und dem erhöhten Blutzuckerwert. Ich würde gern wissen, was Sie sich mit dieser Ernährung erhofft haben? Meine Empfehlung: Essen Sie Weizen möglichst als Vollkornprodukt, nehmen Sie Zucker nur sparsam und verzichten Sie auf Hefe nur, wenn SIe nach dem Verzehr Probleme bekommen.

Mit freundlichen Grüßen, Sibylle Kapellen

Betreff: Zuckeralkohole

Andreas S. fragt: 

Sehr geehrte Damen und Herren;
Ich wende mich als Ratsuchender Laie an Sie mit der Bitte um Auskunft.
Es geht um eine fachliche, biochemische Information die ihr Forschungsgebiet (un-)mittelbar betrifft.
Mein Name ist Andreas Steinegger ich bin 53 Jahre alt, stark übergewichtig aber nicht an Diabetis erkrankt.
Ich habe mich entschlossen mittels einer Low Carb Diät mein Übergewicht abzubauen, mit sehr gutem Erfolg nebenbei bemerkt.
Bei meinen Recherchen bin ich auch auf die sog. Zuckeralkohole als Sußmittel gestoßen.
Besonders Erythritol aber auch das Xylitol sind mir dabei aufgefallen.
Ich habe folgende Fragen dazu.
Diabetiker haben in der Folge ihrer Erkrankung oft mit Nervenschäden zu kämpfen. Eine Rolle dabei scheint der Zuckeralkohol Sorbit zu spielen die genaue Wirkkette kenne ich nicht.
Mich interessiert jetzt ob ich bei der Verwendung von Erythritol bzw. Xylitol im Rahmen meiner Diät aber auch als dauerhafte Alternative zu Zucker, als Nichtdiabetiker ebenfalls mit Nervenschädigungen zu rechnen habe, oder ob das, nach Stand der heutigen Forschung, ausgeschlossen werden kann?
Weiterhin würde mich sehr interessieren ob Erythritol tatsächlich nicht verstoffwechselt wird sondern über die Nieren 1:1 wieder ausgeschieden wird also den Körper „folgenlos“ wieder verlässt?
Xylithol ist wird verstoffwechselt aber, so habe ich das verstanden, ohne den Insulinspiegel zu beeinflussen. Bedeuted das daß Xylithol, ähnlich wie Fructose, über die Leber abgebaut wird mit wie bei der Fructose mit all den negativen Folgen für dieses Organ?
Ich wäre ihnen für eine fachlich fundierte Antwort sehr dankbar, da ich als Laie die unterschiedlichen Auskünfte die das Internet dazu anbietet nicht wirklich beurteilen kann.
mit freundlichen Grüßen
A.S.

Dipl. oec. troph. Sibylle Kapellen antwortet: 

Sehr geehrter Herr S.,

eine interessante Frage. In den Büchern, die mir im Moment zur Verfügung stehen, finde ich nur, dass Xylit beriets nach 2 Schritten in den Abbau der Glucose eingschleust wird. Ich finde keinen ZUsammenhang mit einer Fettleber. Ich werde aber noch in einem anderen Buch nachsehen. Wenn ich einen ZUsammenhang finde, melde ich mich nochmal per mail bei Ihnen.

Erythrit wird laut Publikationen unverändert und zügig ausgeschieden und gilt als "safe". Xylit wird ebenso nicht berechnet, hemmt als zusätzliches Benefit die Kariesbakterien.Auch Isomalt ist als Zuckeraustauschstoff empfehlenswert, da er nur minimal Blutzuckerwirksam ist. Erythrit  und Isomalt sind geschmacklich sehr gut süßen aber weniger als ZUcker. Xylit schmeckt etwas wie Brausepulver. Verwenden Sie am Besten alles sparsam damit Ihre Geschmacksnerven sich an leicht süß gewöhnen.Mit freundlichen Grüßen, Sibylle Kapellen

Betreff: Ramadan mit Diabetes

Lejla fragt: 

Salam, bin begeistert dass darüber gesprochen wird. Ich habe Diabetes 2 mit Metformin 2 x 1000 mg(morgens und abends).Muss ich was besonderes beachten zum Fasten ? Ich muss dazu sagen dass ich im letzten Jahr alle Tage gefastet habe , problemlos.Elhamdullilah. Meine Hausaerztin hat mir nur gesagt: Machen Sie Tag zu Nacht und umgekaehrt! Es hat elhamdullilah super geklappt.Bin 63 Jahre alt.
Trotzdem würde ich mich freuen über Ihre Antwort.
Salam
Lejla

Dipl. oec. troph. Sibylle Kapellen antwortet: 

Sehr geehrte Lejla,

ob Fasten bei Diabetes problemlos möglich ist, ist abhängig von den Medikamenten, die Sie nehmen. Damit ist es aber eine Frage, die Sie Ihrem Diabetologen stellen müssen. Es freut mich, dass es letztes Jahr keine Schwierigkeiten gab.

Mit freundlichen Grüßen, Sibylle Kapellenn

Betreff: Äpfel bei Diabetes

Klaus R. fragt: 

Hallo,

welche Apfelsorten sind für Diabetiker geeignet ??

Danke im Voraus
Klaus R.

Dipl. oec. troph. Sibylle Kapellen antwortet: 

Sehr geehrter Herr R.,

kurz und knapp: Alle.

Die Empfehlung für den täglichen Obstverzehr liegt bei 250 g /Tag. Da dürfen Sie gern die Äpfel essen, die Ihnen schmecken. Nicht immer lässt sich der ZUckergehalt an der Süße feststellen. Birnen z.B. schmecken süßer als Äpfel enthalten aber etwa gleich viel ZUcker, dafür weniger Säure. Essen Sie aber auch anderes Obst, möglichst bunt.Mit freundlichen Grüßen, Sibylle Kapellen