Politische Stellungnahmen und Positionen

Stellungnahme zum Entwurf eines Gesetzes zur Stärkung der Gesundheitsförderung und der Prävention (Präventionsgesetz – PrävG, Referentenentwurf vom 20.10.2014)

diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe und ihre Mitgliedsorganisationen, Verband der Diabetes-Beratungs- und Schulungsberufe (VDBD) und Deutsche Diabetes-Hilfe – Menschen mit Diabetes (DDH-M) begrüßen, dass die Bundesregierung den Gesetzesentwurf zur Stärkung der Gesundheitsförderung und der Prävention gemäß der Vorgabe des Koalitionsvertrages nun auf den Weg bringt.

Vorläufigen Berichtsplan des IQWIG im Auftrag des G-BA zur „Kontinuierlichen interstitiellen Glukosemessung (CGM) mit Real-time-Messgeräten bei insulinpflichtigem Diabetes mellitus“

In einer gemeinsamen Stellungnahme kritisieren die Arbeitsgemeinschaft Diabetologische Technologie (AGDT), die Deutschen Diabetes-Gesellschaft (DDG) und diabetesDE den vorläufigen Berichtsplan des IQWIG im Auftrag des G-BA zur „Kontinuierlichen interstitiellen Glukosemessung (CGM) mit Real-time-Messgeräten bei insulinpflichtigem Diabetes mellitus“.

Zur Bewertung der kontinuierlichen Glukosemessung mit Real-Time Messgeräten

Das Kontinuierliche Glukose-Monitoring (CGM) stellt eine diagnostische Technik dar, die bei Patienten mit Typ 1-Diabetes mellitus mit bestimmten Indikationen nachweislich zu einer Verbesserung der Stoffwechselkontrolle sowie zu einer Reduktion des Hypoglykämierisikos führt. Die Kosten für CGM-Systeme übernehmen die gesetzlichen Krankenkassen bislang nur im Einzelfall auf Antrag und nach Prüfung durch den Medizinischen Dienst der Krankenkassen (MDK). diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe fordert in einer aktuellen Stellungnahme daher eine Erstattung für jenen Patientenkreis, der von einer Nutzung der CGM deutlich profitieren würde.

Nutzenbewertung von Linagliptin durch den G-BA

diabetesDE - Deutsche Diabetes-Hilfe und ihre Mitgliedsorganisationen kritisieren die Einschätzung des IQWiG, dass es für das Medikament Linagliptin in der Therapie des Diabetes mellitus Typ 2 keinen Beleg für einen Zusatznutzen gibt.

Basispapier zum Nationalen Diabetesplan 2012

„Wir fordern einen Nationalen Diabetesplan!“ Wenn Sie regelmäßig unseren Newsletter lesen oder sich auf unserer Webseite informieren, dann haben Sie diese Forderung wahrscheinlich schon öfter gehört. Doch wie soll so ein Nationaler Diabetesplan genau aussehen? Was wird darin geregelt und wozu ist ein Nationaler Diabetesplan gut? Diese Fragen, die schon mehrfach an uns herangetragen wurden, möchten wir im Folgenden beantworten.

G-BA- Beschluss zur „Richtlinie über die Festlegung ärztlicher Tätigkeiten zur Übertragung auf Berufsangehörige der Alten- und Krankenpflege zur selbstständigen Ausübung von Heilkunde im Rahmen von Modellvorhaben nach § 63 Absund

Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat im Oktober 2012 eine Richtlinie zur Heilkundeübertragung beschlossen, die ärztliche Aufgaben an Pflegefachpersonen überträgt. Die Richtlinie zur Heilkundeübertragung sieht vor, dass speziell ausgebildete Gesundheits- und Krankenpfleger sowie Altenpfleger in der Versorgung von Menschen mit Typ1- und Typ-2-Diabetes, Bluthochdruck, chronischen Wunden oder einer Demenzerkrankung auch Tätigkeiten übernehmen, für die bisher Ärzte zuständig waren. DDG, VDBD, DDB, BVND und BNDB nehmen dazu Stellung.

AMNOG - Gesetz zur Neuordnung des Arzneimittelmarktes

Seit Januar 2011 ist das Gesetz zur Neuordnung des Arzneimittelmarktes (AMNOG) in Kraft getreten. Es handelt sich um ein Verfahren zur frühzeitigen Bewertung des zusätzlichen therapeutischen Nutzens für ein neu zugelassenes Medikament, auf dessen Grundlage dann ein angemessener Erstattungspreis verhandelt wird. In ihrer Stellungnahme äußert sich diabetesDE - Deutsche Diabetes-Hilfe zu den entspechenden neuen Bestimmungen.

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