Mit Diabetes auf Reisen

Expertenchat mit Didas

Am 14. Juni 2018 findet der Experten-Chat zum Thema "Mit Diabetes auf Reisen" mit Diabetesberaterin Aline Didas statt. Sie beantwortet Ihre Fragen live am Donnerstag zwischen 17:00 und 19:00 Uhr.

Diabetesberaterin Aline Didas

Aline Didas

Diabetesberaterin

Protokoll der Sprechstunde

Betreff: Transportmenge

Detlef S. fragt: 

Hallo

Wir verreisen im August nach Dubai für drei Wochen. Da ich sicherheitshalber 12 Patronen für mein Insulinpen mitnehmen werde kam es in der Vergangenheit immer zu Problemen. In den Frachtraum darf es ja nicht-aufgrund der Temperaturen. Wirviel kann/darf ich mitnehmen ohne wieder Probleme zu bekommen? Habt Ihr einen Tipp? Muss ja auch noch Badalinsulin mitnehmen

Aline Didas antwortet: 

Hallo Detlef,

3 Wochen ist eine lange Zeit und natürlich möchtest du auf Nummer sicher gehen. Meine Empfehlung wäre die doppelte Menge mitzunehmen. Sowohl an Insulin als auch an "Verbrauchsmaterial" wie Nadeln und Co. Im besten Fall sind alle Verpackungen ungeöffnet und der Beipackzettel ist vorhanden. Für angebrochene Pens ist die Handhabung an Flughäfen sehr unterschiedlich. Hier empfiehlt es sich auf jeden Fall genügend Insulin als " Ersatz " mitzunehmen , falls du den geöffneten Pen abgeben müsstest. Auch hier sollte das ärztliche Attest / die Flugbescheinigung griffbereit sein . Viel Erfolg und einen schönen Urlaub!

Betreff: Einfuhrbestimmungen für Mettformin

Julia B. fragt: 

Guten Tag,

ich nehme das Medikament Mettformin und möchte ins Ausland reisen. Im speziellen geht es um eine Reise nach Singerpur, Neuseeland und Samoa. Es ist wirklich schwierig herrauszufinden ob und unter welchen Vorraussetzungen ich das Medikament in diese Länder bringen darf oder wenn ich Mettformin nicht einführen darf wie dann die Alternative aussieht. Selbst bei den Botschaften konnte ich keine Auskünfte bekommen. Nun die konkrete Frage: Kann mir die Einfuhr von Mettformin von den Zollbehörden des jeweiligen Landes tatsächlich verboten oder sogar bestraft werden? Wo bekomme ich konkrete Informationen über die Einfuhr bestimmungen?

Aline Didas antwortet: 

Hallo Julia,

Ersteinmal finde ich es toll, dass du dich vorab informierst. Allerdings ist mir eine eingeschränkte Einfuhrbestimmung oder gar ein Einfuhrverbot von Metformin nicht bekannt. Um ganz auf Nummer sicher zu gehen lass dir doch von deinem Diabetesteam eine Flugbescheinigung ausstellen. Auf dieser kann in vielen Sprachen angekreuzt werden welche Medikamente du mitführen musst und wenn es Probleme geben sollte ( was ich allerdings nicht vermute) , kannst du Diese vorzeigen. Ich wünsche dir einen schönen Urlaub :)

Betreff: Mit Diabetes auf Reisen

Josephine fragt: 

Hallo,

ich fliege im September für eine Woche nach Singapur. Zeitverschiebung: 6 Stunden. Ich spritze nur einmal täglich um etwa 22.00 Uhr Berlinsulin. Ansonsten komme ich bei jeder Mahlzeit mit 5 KE mit 6/7 Einheiten hin. Muss ich für die Woche etwas besonderes beachten, oder reicht es, wenn ich meine Uhr auf deutscher Zeit eingestellt lasse und dann mein Basal um "deutsche" 22.00 Uhr spritze? Habe zwar einige Schulungen hinter mir, aber bzgl. Fernreisen bin ich noch etewas unerfahren...

Vielen Dank und Gruß Josephine

Aline Didas antwortet: 

Hallo Josephine,

ein gut ausgearbeiteter Plan bewahrt dich hier vor einem Berechnungschaos. Ich kann und darf über diesem Wege allerdings keine Therapieempfehlungen aussprechen. Da du aber erwähnt hast, dass du schon mehrere Schulungen wahrgenommen hast, gehe ich davon aus, dass du diabetologisch versorgt bist. Grundsätzlich gilt :
Bei Flügen nach Westen verlängert sich der Tag, der Insulinbedarf steigt. Bei Flügen nach Osten verkürzt sich der Tag, der Insulinbedarf sinkt.Halte deinen Stoffwechsel unter Kontrolle, indem du öfter ( alle 2 Stunden ) deinen Blutzucker misst. So kannst du etwaigen Entgleisungen vorbeugen. Um eine unstressige Reise zu haben setz dich vorher mit deinem behandelnden Arzt / Berater/ Beraterin zusammen und erarbeitet einen gemeinsamen Plan. Somit kannst du die schönste Zeit des Jahres unbeschwert genießen.

Lg Aline

Betreff: Mit Diabetes auf Reisen

Timo fragt: 

Guten Tag Frau Didas,

ich habe seit 15 Jahren Typ 1 Diabetes und bin oft unterwegs. Ich plane im Herbst eine Reise nach Norwegen und nachts herrschen da Minustemperaturen. Was mache ich in diesem Fall mit meinem Insulin? Mit in den Schlafsack nehmen ist schlecht, da wird es zu warm, draußen lassen - dann gefriert es und ist erfahrungsgemäß unwirksam. Haben Sie einen Tipp?

Liebe Grüße Timo

Aline Didas antwortet: 

Hallo Timo,

ich finde es super, dass du dich durch deinen Diabetes nicht einschränken lässt und dennoch gerne reist und unterwegs bist. In Norwegen herrschen wirklich teils Temperaturen unter dem Gefrierpunk. Da Insulin ein biologisches Eiweiß ist sollte es nicht zu heiß( nicht über 490 Grad Celsius) und auch nicht zu kalt gelagert werden. Hier gibt es spezielle Taschen ( z.b. der Firma FRIO ) , in denen das Insulin sicher aufbewahrt werden kann. Diese Taschen sind über verschiedene Diabetesshops erhältlich. Eine Anleitung wie das Inuslin gekühlt werden soll findest du dort auch. Eine andere Möglichkeit wäre evtl. doch es in deinem Schlafsack zu deponieren über Nacht.Insulin sollte bestenfalls nicht über 40 Grad Celsius gelagert werden, da es sonst unbrauchbar wird. Meiner Meinung nach eigenet sich der Schlafsack sehr dafür. Ich wünsche dir eine schöne Reise nach Norwegen mit vielen wunderschönen Naturerlebnissen :)

Betreff: Insulinpumpe im Urlaub

Ursula fragt: 

Hallo,

ich möchte im August nach Griechenland in den Urlaub und trage die Insulinpumpe MiniMed 640 G. Gibt es hierfür eine wasserdichte Hülle, in die ich die Pumpe beim Schwimmen einlegen kann, denn laut Hersteller ist Meerwasser für die Pumpe nicht geeignet. Haben Sie einen Vorschlag, wie ich das handhaben könnte, ich möchte nicht auf den Pen wieder umsteigen, das hat beim letzten Mal überhaupt nicht geklappt. Vielen Dank für Ihre Antwort.

Nette Grüße Ursula

Aline Didas antwortet: 
Hallo Ursula,
 
meines Wissens gibt es eine solche Hülle der Firma Medtronic nicht. Allerdings ist die Minimed -Pumpe wasserdicht. Hier wäre eventuell ein Anruf beim Kundendienst sinnvoll um zu fragen, wie du die Pumpe optimal vor dem "Meerwasser" schützt. Einem Sprung in den Pool steht ja quasi nichts im Wege, es geht nur um das Meerwasser... Eine andere Idee meinerseits wäre bei den verschiedenen Diabetesshops nach Alternativen zu fragen. Diese sind ja speziell auf den Diabetes ausgerichtet und können dir sicherlich Lösungen nennen.
WEnn nun alle Stricke reißen, könntest du die Pumpe aber auch kurzzeitig abkoppeln. Natürlich nicht ohne vorher den Blutzucker zu überprüfen. Wenn dieser etwas niedrig ist, könntest du noch 1-2 BE zu dir nehmen und schon steht dem Sprung ins kalte Nass nichts mehr im Wege. Die Pumpe lagerst du dann am besten in einem kühlen Handtuch um das Insulin vor der Sonneneinstrahlung zu schützen. WEnn du aus dem Wasser kommst, kannst du die Pumpe einfach wieder ankoppeln .
Abschließend möchte ich allerdings noch erwähnen , dass es sinnvoll ist, sich an sein altes " ICT- Schema" zu erinnerin und auch die Pens mit Lang und Kurzzeitinsulin mitzuführen. Denn wenn im Urlaub mal die Pumpe defekt geht, kannst du ohne viel Stress wieder deine "alte intensivierte Insulintherapie " wieder aufgreifen und einem entspannten Urlaub steht nichts im Weg. So hast du an alles gedacht und gehst auf Nummer sicher :) Schönen Urlaub wünsche ich Dir!!!

Betreff: Mit Diabetes auf Reisen

Karoline fragt: 

Liebe Frau Didas,

bin seit ca. 2 Monaten Typ1 er. Ich muste meinen Urlaub ledier absagen weil ich erst kurz davor die Diagnose erhielt. Jetzt habe ich meinen Urlaub für September nach Australien gebucht. Es soll ein halbes Jahr gehen. Ich weiß leider immer noch nicht genau, wie dass mit der Insulin Versorgung klappen soll. Mein Diabetologe meinte, er könnte mir für ein halbes Jahr im vorraus die Rezepte ausstellen. Dass hieße ich würde alles mit mir mitführen in meinem Backpack. Ich habe angedacht die Sachen zu splitten (Handgepäck & Reiserucksack) und jeweils das Insulinin einer Thermoskanne zu lagern. Meine Krankenkasse will mir das Insulin in Australien nicht bezahlen und ich kann auch keine andere Private KK finden die bereit wäre mich als chronisch Kranken aufzunehmen. Das ist sehr frustrierend, weil ich ungern meinen Trip verkürzen möchte. Also habe ich angedacht evtl. Insulin und die anderen Sachen nachzuschicken per Luftpost. Allerdings weiß ich nicht wie es mit der Haltbarkeit der Präparate bzw. mit der Legalität aussieht. Wissen Sie da Genaueres? Was können Sie mir raten?

LG Karoline

Aline Didas antwortet: 

Hallo Karoline,

erst einmal will ich dir sagen, dass ich es super finde, dass Du den Urlaub nur verschoben und nicht ganz ad acta gelegt hast. Denn mit einer guten Vorausplanung steht diesem spannenden Tripp nichts im Wege! Von deinem Diabetologen ist es klasse, dass er dir die Rezepte für 6 Monate ausstellt. Somit bleibt eigentlich nur noch die Frage, wo du alles sicher verstaust und der Diabetesbedarf unbeschadet sein Ziel erreicht. Die Idee mit der Thermoskanne finde ich nicht schlecht. Diese sehe ich aber eher geeignet um das Insulin in "Down Under" im Backpack zu transportieren um es vor der Hitze zu schützen. Im Frachtraum kann es gerne mal in 10.000 Metern Höhe bis zu -50 Grad Celsius kalt sein. Ich bin mir nicht sicher, ob eine Thermoskanne dein Insulin hier bestmöglich schützt. Du weißt ja sicherlich schon, mit welcher Airline du fliegst. Mein Rat wäre, dass du vorab schon einmal dort anrufst und dein "Problem" schilderst. Wie ich gehört habe, gibt es auch Flugzeuge mit beheizten Frachträumen. Dies wäre im Vorhinein zu klären. Allerdings ist das Mitführen im Frachtraum nur Plan b. Plan a wäre es im Handgepäck mitzuführen mit einer entsprechenden Flugbescheinigung deines Diabetologen. Denn auch Gepäck landet ab und an mal am falschen Zielflughafen und so bist du auf der sicheren Seite mit deinen ganzen Utensilien bei dir im Handgepäck :-). Du kannst dich natürlich auch einmal bei der Post erkundigen, ob es die Möglichkeit gibt weiteren Bedarf nachzusenden, falls es nicht möglich sein sollte alles auf einmal mitzuführen. Hierfür müsste natürlich eine spezielle Lagerung gewährleistet sein und auch der Zielort genau bestimmt werden.
Wie ich sehe, hast du dir selbst schon verschiedene Möglichkeiten zurechtgelegt und ich würde dir raten, Eins nach dem Anderen abzuarbeiten und für dich die beste Lösung zu suchen. Einen Anruf in der zuständigen Botschaft des Landes könnte evenutell auch weiterhelfen. Mach dich bei den verschiedenen " Stellen kundig" und such das heraus, was die am Besten gefällt von diesen Möglichkeiten. Ich wünsche dir eine tolle und unvergessliche Reise!! :)

Betreff: Mit Diabetes auf Reisen

Jeremy S. fragt: 

Ich habe mal eine Frage bzgl. Hotels in Deutschland (oder international) Angenommen, das Hotel hat keine Minibar, um die Insulinvorräte zu kühlen, die man in einer Kühltasche dabei hat. Sind die Hotels in der Regel bereit, die Vorräte irgendwo anders zu kühlen? Muss man die Pens dann einfach draußen lassen? Habe noch keine Erfahrungen mit Diabetes auf reisen.

Gruß Jeremy

Aline Didas antwortet: 

Hallo Jeremy,

Sinnvoll ist es , dich schonmal vorab vor Ort zu informieren, ob eine Minibar zur Verfügung steht. Ist dies nicht der Fall, sollte im Vorhinein geklärt werden, ob du das Insulin sonstwo lagern kannst. Allerdings gibt es auch spezielle Taschen, welche das Insulin, das in Gebrauch ist auf eine geeignete Temperatur herunterkühlen. Wie diese heißen und wo es sie zu erwerben gibt kannst du evenutell mal bei deinem Diabetesteam oder einem Händler speziell für Diabetes erfragen.
Im besten Fall wäre eine Minibar allerdings vor Ort :)
SChönen Urlaub und lg
 

Betreff: Mit Diabetes auf Reisen

Jasmin H. fragt: 

Sehr geehrte Frau Didas,

ich flege demnächst nach Spanien. Falls meine Vorröte nicht reichen bzw. das Insulin kaputt geht: Welche Insulinsorten kann ich ersatzweise in Spanien bekommen bzw. wie heißen die Sorten dort? Ich spritze NovoRapid und Lantus. Was muss ich beachten?

Danke und Gruße Jasmin

Aline Didas antwortet: 

Hallo Jasmin,

Grundsätzlich gilt: Doppelte Menge mitführen. Sowohl an Insulin als auch Utensilien (Nadeln und Co) . Diese sollten im Handgepäck mit einer entsprechenden Flugbescheinigung deines zuständigen Diabetologen mitgeführt werden. Ob die Insuline in Spanien den selben Namen haben kannst du jederzeit beim Kundendienst der Firma NovoNordisk und der Firma SanofiAventis erfragen. Diese stehen fast rund um die Uhr für die Fragen ihrer Kunden zur Verfügung. Frag hier vielleicht auch mal nach Infobroschüren. Einige Firmen haben diese auf Vorrat und es stehen nützliche Tipps für den Urlaub darin. Grundsätzlich empfiehlt es sich ebenso einen Sprachführer in der jeweiligen Sprache mitzuführen, so dass du dich vor Ort verständigen kannst.
Viel Spaß in Spanien! :)

Betreff: Mit Diabetes auf Reisen

Georg fragt: 

Hallo, ich bin ICT eingestellt und fliege (zum ersten Mal) in die Türkei. Wegen der vielen Anschläge und Unruhen habe ich Bedenken, wie das mit der Abfertigung vor dem Fliegen mit Insulin und Medikamenten läuft. Worauf muss ich achten - nicht dass ich dort Probleme bekomme... MfG Georg

Aline Didas antwortet: 

Hallo Georg,

Besprich deine Türkeireise vorab mit deinem Diabetologen. Speziell für Flüge gibt es ärztliche Atteste bzw. Flugbescheinigungen, in welchen dokumentiert ist, dass du Diabetiker und auf das Insulin angewiesen bist. Diese Flugbescheinigung ist in sehr vielen Sprachen(auch türkisch ) gedruckt und mit einer Unterschrift des Arztes und einem Praxisstempel steht dem Flug nichts im Weg. Bitte im Handgepäck mitführen mit o.g. Bescheinigung, da das Insulin im Frachtraum gefrieren kann. Lg und einen schönen Urlaub :)

Betreff: Mit Diabetes auf Reisen

Elisabeth S. fragt: 

Hallo,

ich bin 16 Jahre alt, habe Typ 1 und möchte für ein halbes Jahr einen Austausch in die USA zu machen. Dafür brauche ich eine Auslandskrankenversicherung. Doch bislang habe ich noch keine private Auuslandskrankenversicherung gefunden, die mich aufnehmen möchte. Kann es wirklich sein, dass mir diese Erfahrung jetzt verwehrt bleibt, weil ich Diabetikerin bin???? Können Sie mir helfen? Ich bin echt enttäuscht, wenn es nicht klappt!

Viele Grüße Lisy

Aline Didas antwortet: 
Hallo Elisabeth,

ich muss gestehen, dass "Diabetes und Recht" nicht grade mein Fachgebiet ist. Ich kann Ihnen leider auch nur Vorschläge machen, was du eventuell noch tun könntest( wenn du dies nicht sowieso schon getan hast) . Meine erste Idee wäre dich mit deiner Krankenversicherung kurzzuschließen und zu erfragen, welche Möglichkeiten es gibt dich zu versichern. Evtl. reicht hier auch schon eine Auslandskrankenversicherung über deine Krankenkasse?
Eine andere Idee meinerseits wäre einen unabhängigen Versicherungsmakler zu kontaktieren. Dieser hat die Möglichkeit bei verschiedenen Versicherungen für dich nachzufragen und kann dir evtl. auch noch weitere Tipps geben.

Lesenswert ist sicherlich auch Literatur von Oliver Ebert (Rechtsanwalt und Medizinjournalist). Herr Ebert hat verschiedene Literatur auf den Markt gebracht, wie z.B.

"Ihr Recht im Alltag " und " Das Diabetes-Rechtsfragen-Buch". Ob da nun etwas drin steht, weiß ich leider nicht, aber es wäre einen Versuch wert . Und eventuell findest du auch auch noch andere nützliche Informationen für Dich !

Ich drücke dir auf jeden Fall alle Daumen dieser Welt, dass man mit Dir zusammen eine Lösung findet, so dass du deinen Austausch in die USA problemlos antreten kannst. Ich würde mich aber auch freuen, wenn du mich auf dem Laufenden hälst. Das Team von Diabetes.de kann mir deine Nachricht sicherlich weiterleiten. Alles Gute!!

Betreff: Mit Diabetes auf Reisen

Helene fragt: 

Liebe Frau Didas,

mir hat mein Arzt als Thrombose-Vorsorge die Mono-Embolex 3000 empfohlen. Ich bin 36 Jahre, seit 11 Jahren Typ 1 Diabetikerin und nutze eine Paradigm 522. Wenn ich im Flieger den BZ messe, hört dann der Einstich überhaupt zu bluten auf? Wie funktioniert das bei Langstreckenflügen?

Freundlcihe Grüße Helene

Aline Didas antwortet: 

Hallo Helene,

da kannst du ganz beruhigt sein! Der Einstich am Finger ist so gering, dass das kein Problem darstellt. Mono-Embolex ist ein Medikament zur Thromboseprophylaxe, welches zur Hemmung bzw. Verzögerung der Blutgerinung eigesetzt wird. Wenn es etwas mehr blutet als sonst, halte einfach etwas länger ein Taschentuch auf den Finger, so dass die Gefäße eng gestellt sind, dann hört es schneller auf zu bluten.
Schönen Urlaub :)

Betreff: Kühlung des insulins

Ute I. fragt: 

Hallo!

Ich fliege im juli 3 wochen nach portugal. Kann ich die ungeöffneten pens im hsndgepäck in einer kleinen kühltasche transportieren? Reich die temperatur? Ich bin sicher 6 std unterwegs.

Aline Didas antwortet: 

Hallo Ute,

Super, dass du dir im Vorhinein Gedanken machst um die Lagerung und den Transport des Insulins! Eine kleine Kühltasche ist sehr empfehlenswert. Achtung aber bitte, dass das Insulin nicht gefriert. Die Pens / Patronen bitte niemals ohne SChutz auf den Kühlakku legen. Es empfiehlt sich sehr die Pens in ein Handtuch einzuwickeln um sie zwar zu kühlen, aber vor dem Gefrieren zu schützen

Guten Flug und schönen Urlaub, Lg