Notfall Unterzuckerung

Würfelzucker

Wie erkennt man eine Unterzuckerung?

Jeder Diabetiker, der mit Tabletten oder Insulin behandelt wird, kann eine Unterzuckerung bekommen. Leichte Unterzuckerungen gehören zum Alltag. Wenn der Blutzucker unter 65 mg/dl (3,6 mmol/l) absinkt, spricht man von einer Hypoglykämie. Der Körper versucht in solchen Situationen selbst aus der Unterzuckerung herauszufinden: Das Hormon Adrenalin mobilisiert dafür Reservezucker in der Leber. Diese hormonelle Gegenreaktion führt dann zu den ersten Anzeichen einer Unterzuckerung, wie Schwitzen, Zittern, oder Herzklopfen.

Was ist bei einer Unterzuckerung zu tun?

Bei stärkerer Unterzuckerung (schwerer Hypoglykämie) kann der Zuckermangel im Gehirn zu Konzentrations-, Sprach- oder Sehstörungen, Schwindel, Krämpfen oder sogar Bewusstlosigkeit führen. Dann können Sie sich eventuell nicht mehr selbst helfen. Jetzt müssen Angehörige oder andere Anwesende handeln. Ihre nächsten Mitmenschen sollten daher über diese mögliche Notfallsituation aufgeklärt sein.  

Wie beuge ich einer Unterzuckerung vor?

Um sich vor einer Unterzuckerung zu schützen, sollten Sie einige wichtige Regeln befolgen. In unseren Checklisten erfahren Sie mehr.

Aktueller Stand: Dr. med. Hans - Martin Reuter 2016