Zugang statt Zufall: Moderne Diabetesversorgung darf kein Privileg sein
Die Social-Media-Kampagne #SagEsLaut #SagEsSolidarisch hat ihre 4. Aktion im Jahr 2026 gestartet: „Gerechte Versorgung für Menschen mit Diabetes.“ CGM-Systeme, Insulinpumpen, AID-Systeme und digitale Angebote können den Alltag mit Diabetes erleichtern. Doch nicht alle Menschen mit Diabetes haben den gleichen Zugang zu diesen Möglichkeiten. Fehlende Informationen, bürokratische Hürden, unzureichende Beratung oder regionale Unterschiede können darüber entscheiden, wer vom medizinischen Fortschritt profitiert. diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe macht sichtbar, was beim Thema Diabetesversorgung oft unsichtbar bleibt: die persönlichen Erfahrungen von Menschen mit Diabetes, die Bedeutung von Wissen und Unterstützung und die Frage, ob moderne Versorgung tatsächlich für alle erreichbar ist. Medizinischer Fortschritt ist erst dann ein Fortschritt für alle, wenn er auch bei allen ankommt. Im neusten Video erzählen die beiden Protagonist*innen Philipp(@philipp.wohlgenannt), Typ-1-Diabetes, und Annika (@onyva_13), Typ-2-Diabetes, über ihre persönlichen Erfahrungen mit dem Zugang zu moderner Diabetestechnik sowie Schulungen. Das Video der Aktion ist einzusehen auf www.diabetes-stimme.de/sageslaut sowie in den Sozialen Medien.
„Gute Versorgung sollte kein Zufall sein. Es gibt moderne Therapien, die Menschen mit Diabetes den Alltag mit Diabetes erleichtern, von deren Existenz aber nicht alle wissen. Das kann eine neue Insulinpumpe, ein CGM-System oder eine spezielle Schulung sein. Gerechte Versorgung sollte nicht davon abhängen, wie gut jemand informiert ist oder ob man in der Lage ist, Hürden zu überwinden und für sein Recht zu kämpfen.“, sagt Nicole Mattig-Fabian, Geschäftsführerin vom diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe.
Gerechte Versorgung bedeutet, dass Menschen mit Diabetes die Therapie erhalten, die zu ihnen und ihrem Leben passt, und dass sie dafür die Unterstützung bekommen, die sie brauchen.
„Typ-2-Diabetes wird oft als Diabetes zweiter Klasse behandelt. Für uns sind Technologien und Schulungen oft nicht zugänglich, auch wenn Studien zeigen, dass sie unsere Diabetesversorgung verbessern“, mahnt Annika .
Philipp hingegen kritisiert: „Zugang bedeutet: Das Angebot kennen, moderne Therapie anwenden und die notwendige Unterstützung erhalten. Technologie muss bei den Menschen ankommen.“
Beide Lautsprecher*innen sind sich einig, dass medizinischer Fortschritt nur dann gerecht ist, wenn alle Menschen mit Diabetes Zugang dazu haben.
Die #SagEsLaut-Kampagne 2026 wird umgesetzt mit freundlicher Unterstützung von Abbott, Boehringer Ingelheim, Lilly, Roche und Sanofi.
#SagEsLaut #SagEsSolidarisch